Hannes Permagarten Blog

Aussaatzeiten und Tips für angehende permakulturelle Selbstversorger

Spätherbstbericht 5. November 2011

Einsortiert unter: Ernte und Haltbarmachen,Permakultur — permagarten @ 19:22

Hallo liebe Freunde,

mittlerweile sind wir im Spätherbst angelangt. Etwas verspätet aus Zeitmangel will ich Euch doch diese Bilder, Tips und Anregungen nicht vorenthalten. Ihr könnt diese Infos ja auch für nächstes Jahr verwenden :-) .

 

Meinen Job als Floristin hab ich heute gekündigt, um mich ganz der Beratungstätigkeit in der Permakultur, den Seminaren und natürlich meinem Waldgarten zu widmen.

Seit dem letzten Bericht ist doch einige Zeit vergangen und wir waren aber auch wieder schön fleißig :-) .

So haben wir die Apfelernte, zusammen mit Birnen, Quitten und Mispeln zu Saft verarbeitet.

Zusammen mit 3 anderen Familien und der Obstpresse des Gartenbauvereins ging das recht zügig und zusammen brachten wir es auf ca. 400 Liter Saft!

Ein anstrengender, aber sehr befriedigender Tag.

Die Gemeindearbeiter, hoch sollen sie leben! Sie haben uns nämlich mit jeder Menge Laub versorgt. Und das war auch nötig, zum Humusaufbau und um die Neuanpflanzung mit Winterschutz zu versorgen.

Den Birngarten haben wir jetzt mit reichlich verschiedensten Beeren bepflanzt, wie Maibeeren, Taybeeren, jap. Weinbeeren, dornenlose Brombeeren, Himbeeren, an den Stangen sollen Kiwis emporranken, an die Bäume wurden Weinbeeren gesetzt und eine Asiabirne kann hier jetzt noch wachsen, im Schutze von dem schönen Laub. Natürlich wurden auch die Baumscheiben rund um die Kirschpflaumen mit Laub abgedeckt, um die gemeine Quecke endlich zu unterdrücken.

Rechts ist ein Beispiel, wie man ein Mulchbeet, direkt auf der Wiese anlegt. Weiter vorne liegt schon Mulch darauf, Wiesenschnitt. Auf die nackte Pappe wird auch noch viel Laub geschüttet. Bis zum Frühjahr können sich dann noch die Würmer darunter schön austoben, dann geben wir nochmals eine schöne Mulchschicht darauf und setzen Kartoffeln als Erstkultur und Bodenvorbereiter. Natürlich könnt Ihr das auch noch im Frühjahr erledigen. Wir haben es jetzt schon getan, weil im Herbst eben genügend Mulchmaterial vorhanden ist.

Dann haben wir auch noch eine neue Rübe ausprobiert. Jedenfalls war sie für uns neu :-) . Das Ulmer Ochsenhorn.

Die Ernte war reichlich und die Rüben schauen wirklich wie Ochsenhörner aus! Die sind alle schön gebogen. Das ideale Lagergemüse für den Winter. Ich verwende sie geraspelt in der Gemüsepfanne oder im Salat. Im Geschmack sind sie den Mairüben sehr ähnlich.

Aber auch unser Eichelkürbis, Lady Milford, gab reichlich Ernte ab. Aus 2 Pflanzen erhielten wir 22 praktisch kleine und leckere Kürbisse. Die ideale Größe für 1 Familienmahlzeit. Ich schneide diesen Kürbis in Würfel und dünste sie in der Pfanne. Dies ist eine leckere Beilage zu allem Möglichen. Und hier das tolle Ernteergebnis:

Auch unsere Würmer in unserer kleinen Zuchtfarm haben wir ins Haus gebracht, damit sie auch im Winter fleißig Erde produzieren.

Diese Wurmerde verwenden wir zur Düngung der Jungpflanzen, damit diese einen optimalen Start für Blüte und Frucht haben. Außerdem wird das überschüssige Gießwasser aus dieser Farm aufgefangen und zur Düngung der Zimmerpflanzen verwendet. Was Besseres gibt es nicht.

 

Jetzt ist das Wichtigste getan. Die Ernte eingebracht, die Pflanzen versorgt, der Winter kann kommen und damit die Ruhezeit. Für mich beginnt die Ruhezeit erst mit Weihnachten, denn es gibt noch viel zu tun für mich. Organisatorisch und Christkindlmärkte-technisch. Im Laufe der nächsten Tage entsteht der neue Veranstaltungskalender für 2012 vom Waldgarten. Schaut mal rein und informiert Euch auf www.waldgarten-laimer.de . Vielleicht ist auch das ein oder andere interessante Seminar oder Vortrag für Euch dabei!

Vielleicht lernen wir uns auch einmal persönlich kennen, bis dahin alles Liebe und eine schöne Winterpause,

Eure Hanne

 

 

Erntezeit 29. August 2011

Einsortiert unter: Ernte und Haltbarmachen — permagarten @ 15:01

Hallo liebe Freunde,

die Zeit des Erntens hat begonnen. Eine Zeit der Fülle. Es ist einfach herrlich. Hier der Beweis :-) :

Auch die Hochbeete quellen über mit Kürbis, Ananaskirsche, Sellerie, rote Bete  und Salaten.

Es ist die Zeit des Haltbarmachens und des Einlagerns. Das funktioniert bei mir so: Die Tomaten werden püriert und mit einer kleinen bis mittelgroßen Zucchini zusammen eingekocht und in Gläser abgefüllt, für spätere Suppen und für Pizzabelag. Die Bohnen werden blanchiert und eingefroren. Wenn ich noch mehr hätte, dann würde ich einsalzen. Die Birnen werden zusammen mit Äpfel zu Mus verarbeitet. Das essen die Kinder so gerne. Die roten Bete verarbeite ich frisch nach und nach zu Saft, inkl. den Blättern und mit Apfel, Zucchini und Birne. Ein herrlich süßes Getränk ideal zum Frühstück. Karotten, Mangold, Brokkoliröschen, Zuckererbsen, Bohnen, Tomaten und Zucchini gibt es momentan ganz oft als Gemüsepfanne, zusammen mit Nudeln oder Kartoffeln. Übrigens, die neuen Kartoffeln schmecken einfach herrlich! Die ersten sind schon eingelagert. Auch die ersten Früchte vom Baum, die Kirschpflaumen, wurden zusammen mit Holunder zu Saft verarbeitet und eingekocht für den Winter. Wenn erst die Apfelernte los geht, dann muß die große Saftpresse her! Der erste Liköransatz steht auch schon. Holunderlikör. Später werd ich dann noch die Schlehen ansetzen. Das sind meine Lieblinge. Dafür brauchen die aber erst noch den Frost. Aber das hat hoffentlich noch Zeit :-) .

Endlich steht auch mein Anzuchtgewächshaus. Die Gärtnerei kann also wieder starten! Da wartet auch noch viel Arbeit auf mich :-) . Neu topfen, aussäen, Stecklinge vorbereiten, Absenker machen usw. Falls Ihr Interesse an Pflanzen habt, fragt einfach mal nach meiner Pflanzenliste. Ich verschicke auch.

Die Ferienkinder haben uns eine tolle Eidechsenburg in den Gemüsegarten gezaubert. Auch der Igel hat hier noch schön Platz und kann auch in einem schönen Strohbett darin überwintern. Wir sind schon gespannt!

Die Herbstseminare beginnen: Schaut doch auch mal auf www.waldgarten-laimer.de, da findet Ihr alle Informationen zu meinen Veranstaltungen. Vielleicht habt ja auch Ihr Interesse daran und Ihr besucht mich im Waldgarten und lernt was über den permakulturellen Anbau, oder über´s spirituelle Räuchern. Ich freu mich auf Euch!

Bis dahin alles Liebe, viel Freude im herbstlichen Garten,

Eure Hanne

 

Sommerimpressionen 26. Juli 2011

Einsortiert unter: Permakultur — permagarten @ 13:48

Hallo liebe Freunde,

alles wächst und gedeiht, und weil mich das so freut, zeig ich Euch heute noch ein paar Gartenbilder:

Die Himbeeren sind abgeerntet und im Glas, die Johannisbeeren sind entsaftet und in den Flaschen. Die Aroniabeeren werden langsam reif und täglich können wir Zucchini und Tomaten ernten. Die Wintersalate sind ausgesät, auch der schwarze Rettich. Die Samenproduktion bei den Eichblattsalaten läuft auf Hochtouren und Linda wartet bereits auf die nächsten reifen Zuckererbsen :-) . Die Bruteier unserer Nachbarn hat unsere Glupschi brav und vorbildlich ausgebrütet und bemuttert und beschützt sie sehr. Leider wurde aus den Eiern unserer grauen Wuschel nichts mehr. Sie sind wohl zu oft ausgekühlt, nachdem Wuschel sich lieber auch um Glupschis Küken kümmern wollte. Naja, heuer hatten wir also insgesamt 6 Küken, um die sich 3 Hühner kümmern.  Unter dem Strich doch ganz gut, oder?  Unsere junge Katze namens Shanti hat als Spielgefährten unseren Widderhasen. Der liebt sie abgöttisch und springt jetzt auch über den Zaun, um zu ihr zu kommen. Verrückte Viecher halt.

Die Kindergruppen bei uns im Waldgarten hatten ihren Spaß. Unser Korbinian, aber auch die Ida feierten mit ihren Kindergartengruppen ihren Abschluß im Waldgarten. Bestückt mit Wurmfarmen, kleinen Kräuterherbarien, Himbeeren in der Huflattichblättertüte und ganz viel neuen Eindrücken fuhren sie müde, aber glücklich wieder nach Hause :-)

Die Ferien stehen vor der Tür und im Waldgarten steht noch die Naturgeistertour und das Seminar “Wurzel schlagen” für Frauen ins Haus. Dann beginnt auch für mich eine ruhigere Zeit bevor die Apfel-, Birnen-  und Quittenernte losgeht. Wie ein Waldgarten aufgebaut wird, das erfahrt Ihr in dem Seminar im Oktober. Generell alle Seminare findet Ihr auf www.waldgarten-laimer.de .

Jetzt wünsche ich aber auch Euch eine schöne Ferienzeit, vergesst die Herbstaussaaten und Kulturen nicht, hamstert für den Winter und wenn Ihr heuer noch Obstbäume und Beerensträucher pflanzen wollt, dann kümmert euch und plant JETZT! Im Oktober muß die Pflanze dann in die Erde.

Viel Freude und Befriedigende Arbeit im Garten wünscht Euch

Eure Hanne

 

Sommer im Waldgarten 4. Juli 2011

Einsortiert unter: Uncategorized — permagarten @ 09:20

Hallo liebe Freunde,

es ist Sommer. Regen bringt Segen heißt es so schön, doch jetzt könnte es wieder schöner werden. Die Schneckenpopulationen erholen sich schön langsam wieder und schlagen natürlich zu. Aber es hält sich noch in Grenzen.

Die Beete in unserem Kulturgemüsebereich haben wir jetzt fertig gestellt und das Gemüse entwickelt sich prächtig. Diese Beete sind die Basis unserer Gemüseversorgung für 2 Familien.

Dazu kommen natürlich noch das Wildgemüse, die Kräuter, Obst und Beerensträucher. Meine Baumscheiben, bei den Kirschpflaumen habe ich ausgemäht und nachbearbeitet. Die Zwischenräume der bereits letztes Jahr gepflanzten Kräuter und Beerensträucher hab ich noch mit etwas Erde aufgefüllt und neu eingesät mit Wildkräutermischungen, Hornklee und Gründüngemischungen. Durch den aktuellen Regen dürften diese Samen gut aufgehen.

Aktuelle Arbeiten meinerseits im Waldgarten: Anzuchtgewächshaus aufstellen, Aussaaten für Herbstsalate wie Zuckerhut, Chinakohl, Radicchio, aber auch Winterrettich, Beeren ernten und verarbeiten und Kräuter ernten, trocknen und einsalzen.

Dazu kommen aktuelle Veranstaltungen: Donnerstag, 7. Juli, Stammtisch für Permakultur und ein natürliches Leben, 19.30 Uhr

Freitag, 8. Juli, 14 – 16 Uhr, Waldgartenführung im Rahmen von Bayern Tour Natur, Erwachsene 5,00 Euro, Kinder 2,00 Euro. Treffpunkt BioHofladen Laimer. Anschließend Gelegenheit zu Kaffee und Kuchen. Bitte anmelden wegen Planung.

Für weitere Veranstaltungen schaut bitte auf www.waldgarten-laimer.de in den Veranstaltungskalender.

Ein Tipp von mir: Es ist “Hoch”-Zeit, beginnende Erntezeit. Geht raus in den Garten, auf Wiese, in den Wald und schaut, was Ihr ernten könnt. Beeren, Kräuter, kümmert Euch um die Verarbeitung. Macht was aus dieser Sommerzeit. Der nächste Winter kommt bestimmt, da sind wir alle froh um ein Stückchen konservierten Sommer!

Viel Spaß draußen, auf dass das Wetter wieder wärmer werde!

Eure Hanne

 

 

Beet für Beet neu 1. Juni 2011

Einsortiert unter: Permakultur — permagarten @ 20:37

Hallo liebe Freunde,

nach unserem Umzug bin ich jetzt endlich wieder online. Das heißt, ich kann jetzt wieder unsere Fortschritte im Waldgarten herzeigen. Selber hab ich jetzt ja nur noch einen kleinen Topfgarten an Süd- und West-seite unseres Wohn- Hauses.  Das reicht mir aber auch völlig. Meine Hühner sind jetzt auch wieder gut untergebracht und fühlen sich wieder wohl. Die drei Küken wachsen und gedeihen. Wir wohnen zwar jetzt sehr ruhig und ländlich, dieses Hühnergehege wäre aber auch für die Stadt sehr gut nach zu bauen!

Ein größerer Stall in Form eines hölzernen Kinder-Spielhauses wird noch aufgebaut. Glupschi ist jetzt nur traurig, weil sie meine Petunien nicht mehr abfressen kann :-) .

Auch im Waldgarten entsteht jetzt Beet für Beet. Nachdem unsere Hochbeete schnell alle voll waren, haben wir uns daran gemacht, die Topinamburpflanzen auszureißen und Beete anzulegen. Das Kartoffelbeet haben wir höher gesetzt und aufgefüllt. Das heißt, Topinamburfeld mit Mulchfolie abdecken, Einfassung daraufsetzen und mit Erde befüllen. Die anderen Beete haben wir einfach an Ort und Stelle, nachdem das Unerwünschte ausgerissen war, mit Holzstämmen eingefasst. Auf diese Weise haben jetzt Butterkohl, Sellerie, Petersilie, Zucchini, Stangenbohnen, Kartoffelsämlinge und viel Blumensaat ein zuhause bekommen.

Dank des sehnlichst erwarteten Regens ist alles gut angewachsen und sprießt schon aus der Erde.

Die Fotos von unserer ersten Sonnenfalle aus Dachpfannen könnt Ihr weiter unten sehen. In diese Sonnenfalle haben wir Kiwis (männlich und weiblich), ein paar Kräuter und vor allen Dingen Kürbisse gepflanzt. Kürbisse wie: pink Banana, blaue Banane, die weiße Valencia, grüne Hokkaido und den Moschuskürbis Petropavlovsk gepflanzt. Hoffe auf reiche Ernte!

Daneben ist noch ein Beet entstanden, dass wir mit Dachpfannen eingeramt haben. Darin dürfen jetzt wachsen: Zuckererbsen, Wirsing, Grünkohl, rote Melde, Gemüseampfer und dazu noch Borretsch und Ringelblumen.

Wegen der langen Trockenheit haben meine Baumscheiben im Waldgarten total gelitten und müssen nachbearbeitet werden. Das wird dann nächste Woche passieren.

Also, ran ans Gemüse pflanzen!

Viel Freude im Garten,

Eure Hanne

 

…und das Werkeln scheint kein Ende zu nehmen 31. März 2011

Einsortiert unter: Permakultur — permagarten @ 18:36

Hallo liebe Freunde,

der liebe Frühling bringt viel Arbeit mit sich. Unser Umzug auch. Nachdem ich jetzt 2 Wochen fast nichts anderes mache als Pflanzen auszubuddeln und in den Waldgarten zu fahren, ist mein eigener Garten jetzt wie leergefegt. Ein paar Kisten meiner Kräuter stehen noch da. Alles kommt in den Waldgarten. Auch mein Anzuchtgewächshaus. Somit wird dort meine Kräutergärtnerei weiterbestehn. Meine Seminare finden allerdings auch dort statt. Schaut mal unter www.waldgarten-laimer.de

Doch im Waldgarten tut sich dafür schon jede Menge. Da hab ich nämlich wieder eingepflanzt, Beete hergerichtet, die ersten Salate und Rettiche gepflanzt und Radieschen und Spinat gesät. Das neue Steinhochbeet wartet noch auf seine Bestimmung. Vor dem Gewächshaus haben wir ein Beet mit Maibeeren, winterharter Zitrone und verschiedenen Stauden angelegt. Somit ist es noch schöner zum Gewächshaus zu gehen :-)

Der kleine Steinkreis zum meditieren und erden in der Naturgeisterecke ist auch fertig. 

Die Naturgeisterecke macht ihrem Namen jetzt schon alle Ehre. Die Tiere sind dort zahmer als anderswo im Garten. Hier eine Blaumeise beim Naschen in der blühenden Weide.                  

Stimmungsbild: Sanddorn kurz vor dem Knospen auf knallen.

Da kommt man sich vor, wie in der Wüste. So bizarr und fremd für unsere Gegend. Für uns ist er sehr nützlich, denn er hält unseren Hang fest :-) .

Ich wünsche Euch auch noch ein frohes Frühlingswerkeln, gute Pflanzenanzucht und genießt diese schönen Frühlingstage draußen.

Vergeßt auch nicht Eure Tomaten und Paprika rechtzeitig zu pikieren. Damit sie richtig einwurzeln können und kräftige Pflanzen werden.

Eine schöne Zeit,

Eure Hanne

 

Tomatensamen jetzt in die Erde, 1,2,3…rein 14. März 2011

Einsortiert unter: Aussaatkalender,Permakultur — permagarten @ 21:18

Hallo liebe Freunde,

endlich wird es wärmer, die Vögel jubeln in allen tönen, die Krokusse blühen endlich, einfach nur schön. Gut, dass ich heut im Garten zwiebellagig angezogen war, so konnte ich stück für stück ausziehen. Einfach toll. Und weil es jetzt endlich so schön ist, ab mit dem Tomatensaatgut in die vorbereitete Saaterde. Bitte verwendet dabei keine fertige Aussaaterde. Tomaten sind STarkzehrer von Anfang an. Die vertragen gleich gute Gärtnererde! Mit Supermarkterde holt Ihr Euch übrigens nur Ärger ins Haus. Also spart bitte nicht daran. Auch für Salat, Kohlrabi und dergleich ist es höchste Zeit Pflanzen vorzuziehen. Entweder auf Fensterbank, Frühbeet oder Gewächshaus. Auch Radieschen und Rettiche können jetzt gesät werden. Es ist hilfreich das Beet noch mit Vlies abzudecken. Damit kann der Frost die kleinen Pflänzchen nicht mehr erreichen. Den Mulch vom Herbst könnt Ihr auf den Beeten, die ihr noch nicht braucht, ruhig belassen. Die Bodenbakterien werden bald wieder richtig arbeiten und im Nuh wird sich dieser Mulch von selbst erledigt haben. Vergesst bitte nicht ein Beet im Frühling wieder gut mit Hornmehl, Gesteinsmehl oder gleich mit einem Bodenaktivator auf die kommende Kultur vorzubereiten. Finger weg von Kunstdüngern! Der Boden sollte nur mit der Grabgabel oder dem Sauzahn aufgelockert werden. Beim Hacken zerhackt man viel zu viele Würmer. Soweit sich der Boden besser erwärmt hat, kann man auch schon Zucker-Erbsen einsäen, Salate, Spinat, Melde  und dergleichen säen und beim Wachsen zusehen :-)

Wenn das Gras richtig zu wachsen beginnt und der erste Schnitt fällig wird, denkt bitte an Eure Baumscheiben. Die haben jetzt auch Hunger. Gemeint ist das Mulchen zwischen den Pflanzen rund um den Obstbaum.

Momentan sieht alles noch furchtbar leer und öde aus. Doch wartet nur. Ich werde Euch den Vergleich im Sommer liefern :-) . Ihr seht hier den Waldgarten-Laimer, ein Stück meines Projektgartens mit links Quitten und Mirabellen, darunter Pappe, der noch der Mulch fehlt, dazwischen kommen die verschiedensten Kräuter bereits aus der Erde und Goji-Beeren wachsen dazwischen und in der Bildmitte, kaum sichtbar, Stachel- und Johannisbeersträucher. Auf diese FLäche wird ein Mischkulturreihenbeet kommen, dass unsere Minischweine anlegen dürfen. Bin schon gespannt auf ihre Arbeit. Auf dem ganzen Grundstück findet man jetzt diese herrlich kleinen gelben Huflattichblumen. An den unmöglichsten Stellen!

Jedenfalls geht diese Woche die Arbeit jetzt richtig los und das ist gut so.

Hoffe, Ihr seid ebenfalls im Aussaatfieber und Eure Paprika gedeihen bereits richtig gut. Ich wünsche Euch jedenfalls das Allerbeste,

Eure Hanne

 

Mondkalender 19. Februar 2011

Einsortiert unter: Aussaatkalender — permagarten @ 18:33

Hallo liebe Freunde,

es wird allmählich Zeit wieder aktiv zu werden. Einige von Euch haben bestimmt mit der Aussaat begonnen. Jedenfalls wird es Zeit für Paprika. Dieser muß auf der warmen Fensterbank vorgezogen werden und er braucht doch einige Zeit, bis er keimt und wächst. Auch im Frühbeet kann mit der Aussaat begonnen werden. Salat oder Radieschen eignen sich hierfür. Wer ein Gewächshaus hat, kann auch schon mit der Aussaat von Rettichen beginnen. Jeder sollte jetzt seinen Gartengemüsebereich geplant haben und sein Saatgut zu Hause haben. Wer noch eine gute Bezugsadresse sucht: www.dreschflegel-saatgut.de.

Wer noch kein Frühbeet hat und sich gerne auf Balkon und Terrasse schnell eins bauen möchte, hier eine Anleitung: Man nehme eine Mörtelwanne, befülle sie mit guter Komposterde, falls vorhanden, ansonsten gute Gärtnererde, am besten ungedüngt, vermische das Ganze mit Gesteinsmehl, Hornspäne, evtl. etwas Kohle. Gerne können auch leicht Küchenabfälle und Kaffeesatz mit eingearbeitet werden. Dann sollten aber auch ein paar Würmer mit eingesetzt werden. Ob Ihr Löcher in den Boden der Mörtelwanne macht, überlasse ich Euch. Das kommt auf den Untergrund drauf an. Wenn Ihr keine Löcher reinmacht, müsst Ihr entsprechend wenig und mit Gefühl gießen. Als Deckel für das Ganze dient entweder ein altes Fenster, oder eine Doppelstegplatte, die man einschwert, damit der Wind sie nicht wegweht. Dann kann Salat gesetzt oder gesät werden, Radieschen dazwischen usw. Das ist schnell gebaut, eine saubere Sache und einfach hand zu haben. .

Noch eines möchte ich Euch empfehlen. Die meisten Mondkalender, die es so im Handel gibt sind doch recht kommerziell aufgebaut. Da ich mich selbst gerne mit unseren Ahnen, den Kelten und Germanen beschäftige, habe ich auch einen Mondkalender, wo  sich wirklich alles um den Mond dreht. Den Jahrweiser. Erhältlich unter www.jahrweiser.at. Mit Gebrauchsanweisung :-) , Erklärungen, Brauchtum, den richtigen alten Monatsbezeichnungen und Bauernweisheiten. Also sofern Ihr an Germanentum und Brauchtum, Verwurzelung und unseren Ahnen Interesse habt, schaut mal rein!

Und da ich nicht weiß, welcher Mondkalender der Richtige ist und ich schon einige ausprobiert habe und alle miteinander etwas anderes sagen, entscheidet bitte selbst! Im Internet findet Ihr den Kommerziellen unter www. mondkalender-online.de. Dieser unterscheidet sich aber mit dem Jahrweiser insofern, dass den Tierkreiszeichen andere Qualitäten zugeordnet werden. Da ich Euch nichts aufdrücken will, wo ich mich selbst zu wenig auskenne, sucht Euch Euren Mondkalender selbst aus und sät nach diesem aus. Sucht Eure eigene Wahrheit ;-) .

Viel Freude bei der ersten Aussaat in diesem Jahr,

Eure Hanne

 

Auf nach neuen Gefilden 9. Februar 2011

Einsortiert unter: Aussaatkalender,Permakultur — permagarten @ 13:39

Hallo liebe Freunde,

Lichtmeß ist rum und die Vögel fangen zu pfeifen an, sodaß man schon richtig in Stimmung kommt. Am liebsten gleich ran an die Samentütchen, oder? Aber,….habt ihr denn schon Euren Gartenplan fertig? Was wohin? Wieviel brauche ich, wieviel kann ich vielleicht verschenken, welche Sorten sind für mein Klima am besten geeignet?  Alles Fragen denen man sich stellen sollte.

Doch selber werde ich ziemlich ausgebremst diesen Frühling. Letzte Woche haben wir die Kündigung unseres Häuschens mit Grundstück wegen Eigenbedarfs bekommen. Tja, das kann passieren! Jetzt lös ich halt auch diesen Garten wieder auf und widme mich ganz dem Projektgarten, den ihr auf www.waldgarten-laimer.de sehen könnt. Der Veranstaltungskalender ist übrigens auch schon fertig und man kann sich bereits zu den Seminaren anmelden :-) .

Somit steigert sich die Artenvielfalt im Waldgarten um über 300 verschiedene kultivierte Pflanzen. Ich hoffe jedenfalls, dass alles wieder gut anwächst und die Kräutergärtnerei auch in Zukunft weitergeführt werden kann. Wir lassen uns jedenfalls überraschen, was für einen Hof das Universum für uns vorgesehen hat. Denn eines ist klar, ohne meine Hühner geht garnicht mehr. Die geb ich deswegen nicht auf. Unsere Schweine kommen Anfang März sowieso in den Waldgarten und wahrscheinlich auch die Enten. Mal sehen.

Also bitte liebe Freunde, haltet uns die ganz dick die Daumen, dass wir wieder eine Heimat finden und dass vielleicht sogar ausnahmsweise mal dauerhaft!

Viel Spaß bei Eurer Gartenplanung,

alles Liebe,

Hanne

 

Schweinetraktor 8. November 2010

Einsortiert unter: Permakultur — permagarten @ 08:43

Hallo liebe Freunde,

heute möchte ich Euch unsere neuen Mitarbeiter vorstellen. Zukünftig sind Linchen und Schmuddel zuständig für das Umarbeiten des Bodens und das Freimachen von unerwünschten Beikräutern und Wurzeln. Linchen und Schmuddel sind sogenannte Hängebauchschweine. Wir haben uns für diese kastrierten Minischweine entschieden, denn sie werden ja, wie der Ausdruck Minischwein schon bezeichnet, nicht so große wie normale Schweine, fressen deshalb auch entsprechend weniger. Zum Schlachten sind sie nicht geeignet. Da wir sowieso nicht schlachten wollten, denn wir sind definitiv keine Schweinefleischesser, und ein Verkauf von Schlachtreifen Tieren käme bei uns auch nicht in die Tüte, sind diese Schweine für uns optimal. Schweine sind Allesfresser, trotzdem sollte man nicht füttern: Fleisch und Wurst, Zwiebeln, Schokolade, Kohl und Salziges.

Und hier sind sie:

Sind sie nicht süß? Wir haben sie schon total lieb gewonnen.

Und hier noch weitere Herbst-Tier-Garten-Impressionen:

So schade es ist, dass das Gartenjahr zu Ende geht, doch der Winter bringt Ruhe und Erholung und die Arbeit um Haus ist ja schließlich auch nicht zu unterschätzen.

Eine schöne Herbstzeit wünsche ich Euch allen,

liebe Grüße,

Eure Hanne

 

 
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