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Automatisch Vögel füttern

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

Spatzbis jetzt ist der Winter noch sehr mild und ich möchte diesen Blogeintrag den Tieren meines Waldgartens widmen, vor allen Dingen den Vögeln. Mittlerweile gibt der LBV die Empfehlung die Vögel ganzjährig zu füttern. Dies wundert auch nicht, betrachtet man die Vegetation und die Gärten im Allgemeinen. Die Vögel werden auch gerne gefüttert, man gibt da auch richtig Geld dafür aus, man will ja schließlich was tun für die lustigen Gesellen! Es ist schön sie zu beobachten, sie singen so schön und man hat, besonders im Siedlungsraum, nette Gesellschaft. Nicht so gerne gesehen sind dabei die Tauben. Selbstverständlich wollen diese aber auch etwas ab haben! Man bezeichnet sie, meiner Meinung nach zu unrecht, als Ratten der Lüfte. Das „Problem“ der übermäßigen Vogelfütterung ist aber wirklich das Rattenvolk! Gerne wird auf die Tierhalter geschimpft, die Hühnerhalter, die Kaninchenhalter, die sich in ihren Hausgärten selbst versorgen möchten. Manchmal sind auch die Mulcher schuld, weil sie ja schließlich die ganzen „Küchenabfälle“ einfach in die Beete werfen! Da ist es schließlich kein Wunder, dass Ratten im Siedlungsbereich rumlaufen! Verzeiht mir meine sarkastische Art, doch übersehen die Gutmenschen mit ihren gestriegelten, hyperordentlichen Gärten meist, dass das Hauptproblem der Rattenplagen auf das Vogelfutter zurückzuführen ist. Da turnen die lustigen langschwänzigen dann munter auf den Bäumen rum und quetschen sich in die Futterhäuser! Erst durch die Sperber, Habichte, Bussard, die mutigen Katzen und evtl. mutige Jack Russel- oder Prager Rattler-Hunde könnten diese wieder in ihrer Population begrenzt werden. Ja, Tauben sind mir da wesentlich lieber, die unter den Vogelhäusern aufräumen!

Doch schauen wir uns doch die natürlichere Lösung dieses Futterproblemes an:

Hätten wir in unseren Gärten genug Wildgehölz, würden wir das Laub unter den Bäumen belassen, hätten wir genug Unterschlupfmöglichkeiten für Igel, Mauswiesel und co., auch mal Sitzplätze für Raubvögel und Unterschlupf für Eulenvögel, sprich, lassen wir wieder mehr Natur zu, dann würde sich alles wieder von selbst regulieren. Ja, ein Raubvogel packt gelegentlich auch mal ein Singvögelchen, doch nur die kranken und schwachen und selten die fitten aufmerksamen! Raubvögel regeln auch die Taubenpopulationen. Aber auf das möchte ich garnicht hinaus! Hier ein paar Vogelnährgehölze: Schlehen, Schneeball, Hagebutten (Wildrosen), Weißdorn, Eberesche, Mehlbeere, Ölweide, Wildapfel, Liguster, Pfaffenhütchen, Mispeln, Zierapfel,…. Dazu die Samenstände unserer Wildblumen, wie: Nachtkerze, Kardendistel, Doldenblütler wie Pastinaken, Muskatkraut, Wiesenbärenklau, wilde Möhre, Fenchel, dann Königskerzen, Flockenblumen, Sonnenblumen, Malven, Disteln unterschiedlicher Arten,  usw.

Wenn Laub am Boden liegt, dann bleibt der Boden länger frostfrei und die Käfer und Würmer arbeiten direkt darunter weiter. Das ist nicht nur gut für das Bodenleben, sondern auch für die Vögel, die lieber Frischkost mögen, wie Rotkehlchen, Amseln, Drosseln usw. Im Herbst-Winter wird das Rotkehlchen im Waldgarten zu meiner ständigen Begleitung, besonders, wenn ich den Nutztieren die Ställe miste. Im frischen Mist sind meist kleine Maden, die Rotkehlchen lieben. Die netten Gesellen kommen meist bis zu einem Meter zu mir und beobachten genau mein Tun, damit sie die Ersten sind, um die Leckerbissen zu ergattern. Im Laufe der Jahrhunderte ist mit der Selbstversorgung der Menschen und den Wildtieren eine Symbiose entstanden, die heute, in Zeiten der Aufgeräumtheit und der Globalisierung (weil unsere Nahrungsmittel meist aus China, Afrika oder Südamerika kommen) unterbrochen wurde. Ich rede hier von Kleinstlandwirtschaften, nicht von Industriebetrieben der Massentierhaltung! In diesen Kleinstversorgersystemen war noch jede Menge Platz für Wildnis. Wildnis in Form von unseren Nützlingen! Die Natur hat eine andere Ordnung, als wir sie im Kopf haben! Was die meisten von uns als Chaos im Garten empfinden, ist für die Natur notwendige Ordnung. Und wenn wir dabei noch ganz genau hinschauen, dann können wir dabei so viel Schönes entdecken! Rotkehlchen

Versteht  micht nicht falsch, ich möchte nicht gegen das Vogel füttern appelieren, ich möchte Euch nur aufzeigen, dass es besser wäre einen ursprünglicheren, natürlicheren Weg einzuschlagen! Wenn alles gefroren ist, dann bitte, füttert die Vögel! So wie der Jäger sein Wild füttert und wir unsere Nutztiere auch mit Wasser und Futter versorgen!

Somit wünsche ich Euch eine tolle Winterzeit und vielleicht pflanzt ihr im Frühling doch noch ein paar Vogelnährgehölze und Wildblumen in Eure Gärten! Und räumt die Gärten frühestens im März auf, laßt sie im Herbst wie sie sind, unseren Nützlingen zu liebe!

Eure Hanne vom Mienbacher Waldgarten

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Ein Waldgarten-Kreislauf

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

heute möchte ich Euch über meine momentane Hauptarbeit im Waldgarten beriIMG_20191121_111336chten. Es ist Herbst, heute hatte es sogar bereits den ersten Schnee! Wir sind am Auslichten! Das heißt, unsere „Opferbäume“ die verantwortlich sind für das Mikroklima im Garten, die uns den Hang halten, die den Wind bremsen, sind mittlerweile zu hoch geworden und nehmen uns viel Licht. Das heißt, wir setzen sie auf Stock. Da wir einen Nordhang bewirtschaften, ist das Thema Licht existenziell! Ein ganzes Beet Tomaten ging mir heuer komplett kaputt, da es ihnen im Schatten zu feucht wurde. Sie konnten nicht mehr abtrocknen und vielen viel zu schnell der Braunfäule zum Opfer. Auch wird der Platz für Gemüse bereits ein Thema, da sich Weide, Hartriegel, Ahorn und co. doch sehr viel Platz einverleibt hatten. Ja, und was machen wir nun mit dem geschnittenen Holz?

Ganz einfach. Die dünnen Zweige kommen in den Häcksler und die dickeren Stämme werden im nächsten Sommer verkohlt. Mit dieser Kohle ergänzen wir das Futter unserer Hühner gegen Kokzidien. Außerdem streuen wir die Kohle direkt ins Häckseleinstreu in den Hühnerstall. Die HÜhner bekommen nämlich auch die Holzhäcksel als Einstreu. Dazu noch Gesteinsmehle und schon wird die Kohle im Hühnerstall, durch das zusätzliche Scharren der Hühner, aktiviert. Aktiviert heißt  in diesem Fall, die Kohle saugt sich mit dem Dünger der Hühnerkacke voll! Nur so, kann sie später im Boden beste Dienste leisten. Werden die Ställe ausgemistet, wird das Ganze Gemisch im Intensivkompost nochmal 6 Wochen mit anderen organischen Materialien vermischt und bearbeitet. Dieses Gemisch aus den Hühnerställen kann während der warmen Sommermonate auch direkt auf die Beete aufgebracht werden. Aber bitte nur innerhalb der Sommermonate, wo die Aktivität des Bodenlebens in vollem Gange ist, und bitte auch nur auf die Beete, die mit Starkzehrern bepflanzt wurden oder werden. Kommt über die Wintermonate zuviel Frischmist auf die Beete, dann kann der Boden das nicht verarbeiten und es kann zu einem Ungleichgewicht kommen. Im Herbst deshalb die Beete „nur“ mit Laub abdecken!

Weiter beim Thema Kohle: die Kohle ist so wichtig im Boden, da sie Rückzugsort für die Mikroorganismen ist. Das heißt, in schlechten Zeiten können sich diese in die Kohle zurückziehen und überleben dadurch. In guten Zeiten könne sie dadurch sofort wieder aktiv werden! Der Boden ist dadurch schneller und besser im Gleichgewicht und kann auch mehr CO2 speichern, dadurch. Auch speichert er das Wasser besser und wirkt wie ein Schwamm. Wird jedoch die Kohle unaktiviert in den Boden eingebracht, kann die Kohle Stickstoff aus dem Boden ziehen und der Boden verarmt dadurch nur noch mehr. Also: bitte die Kohle vorher aktivieren durch: 1. 4 Wochen in Urin oder reinem IMG_20191011_103359Hühnermist mit Gesteinsmehlen durchziehen lassen. 2. In einen frisch aufgesetzten Intensivkompost die Kohle gleich mit einarbeiten oder 3. die Kohle regelmäßig auf den Extensivkompost mit den Küchenabfällen und mit Mist aufbringen und dort mind. 3 Jahre lagern inkl. des einjährigem Wendens des Extensivkompostes. oder 4. gleich kleingestampft den Hühnern mit verfüttern oder in die Wurmfarm streuen.

So kann die aktivierte Kohle dann ausgebracht werden und als Superbooster für die Pflanzen fungieren. IMG_20191119_111445

Und was machen wir mit den restlichen ganzen Häckseln unserer Bäume? Die werden jetzt im Herbst als Anti-Matsch-Rutsch-Hilfen auf die Wege und in die Gehege der Hühner gestreut. So haben wir sichere Wege und die Tiere trockene Füße.

Der Kreislauf der Bäume schließt sich mit dem bestens gewachsenen Gemüsen wieder, die wir dann als wertvolle Lebensmittel auf unseren Tellern haben.

IMG_20191113_181933Und noch was kann man mit den wertvollen Stangen machen, die man bekommt, wenn die Bäume regelmäßig auf Stock gesetzt werden. Man kann Wildholzmöbel bauen. Ja, gut, Fachfrau im Wildholzmöbel bauen bin ich nun keine, aber ich steh total auf so urige windschiefe Geschichten. Und weil ich auch noch gerne upcycle, hab ich mir einen Schrank aus Weidenstangen und alten Schubläden gebastelt. Meiner Fanny gefällt es schon mal!

Deshalb wieder einmal mein Aufruf: Pflanzt Waldgärten, wenn Ihr in Zukunft gutes Essen und einen guten Lebensraum haben wollt!

Eure Hanne vom Mienbacher Waldgarten

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10 Jahre Permagarten-Blog

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

eigentlich bin ich ja schon wieder viel zu spät dran! Doch irgendwann fällt es auch mir auf. Diesen Blog gibt es nunmehr bereits seit 10 Jahren! Oh mann, wie die Zeit vergeht!

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Wie dieser Blog begonnen hat? Nun, es war der Beginn meiner offiziellen Ausbildungszeit als Permakultur-Designerin. Offiziell deswegen, weil ich bereits vorher schon Kurse gegeben habe und bereits vorher Permakultur ein Teil meines Lebens war. Die Ausbildung allerdings im Sept./Okt. 2009 bei Christoff Schneider auf dem Höllbachof war dann nochmal ein riesiger Ruck. Es hat mich so bewegt, was weltweit möglich ist, dass ich ab da total aktiv wurde. Es wurde das Permakultur Netzwerk Bayern gegründet. Es wurde ein Permakultur-Stammtisch gegründet, der Mienbacher Waldgarten wurde in Angriff genommen, bzw. ab Mai 2010 von mir bewirtschaftet, die Selbstversorger-Akademie gründete sich dann 2013, ebenso die Nutztier Arche. Ewig war ich am Bauen, am Tüfteln, am Werkeln.

Jetzt, 10 Jahre später, bin ich 2 x mit meiner Familie umgezogen, immer näher zum Waldgarten gerückt. Ein Pflegekind hat unsere Familie bereichert, 2 Hunde, die Arbeit wurde immer mehr. Das hat aber gepasst, denn die Kinder werden größer und somit kann man sich wieder Neuem zuwenden. Auf 6 eigene Publikationen hab ich es bereits gebracht und 2 Themenhefter mit Artikeln von mir, die in der Kent-Depesche, mehr wissen – besser leben, veröffentlicht wurden. Der 3. Band ist bereits in Bearbeitung zum Thema: „Was unsere Omas noch alles selber machen konnten“. Ich hab oben im Reiter einen Überblick unter “ Meine Publikationen„.

Mit viel Glück kann ich diesen Winter meine Diplomarbeiten der Permakultur abschließen, denn viele neue Projekte warten bereits auf ihre Umsetzung. So möchte ich auf unserem neuen Hof, auf dem wir wohnen, mit einigen Mitstreiterinnen die soziale Landwirtschaft (Permakultur) mit einer Großtagespflege für Kinder und Seniorenbetreuung umsetzen. Das Konzept der sozialen Landwirtschaft verbindet Tier und Mensch. Zusammen mit unserem Mehrgenerationen-Wohn-Konzept auf dem Hof bildet es die neue Art des Zusammenlebens. Dazu aber mehr in den nächsten Blogeinträgen.

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Rückwirkend sind die letzten 10 Jahre wie im Fluge vergangen. Wenn man wirklich Spaß hat, an dem was man tut, dann braucht man auch keine Auszeit. Ich möchte Euch damit ermutigen, das zu tun, was Euch wirklich Spaß macht und vor allen Dingen aber auch erfüllt! Geht raus in die Natur und baut Waldgärten, Naturgärten, soziale Lebensräume, erdet Euch, baut Euer Gemüse und Eure Kräuter wieder selbst an, baut Nützlingsbiotope, beobachtet die kleinen Nützlinge, sorgt Euch um Eure Mitmenschen, verbindet Jung und Alt, Mensch und Tier, damit wir nicht alle plötzlich abheben und meinen die Kuh wäre wirklich lila und die Eier kommen aus dem Supermarkt. Laßt die Natur wieder Teil von Euch werden und ernährt Euch mit Wildkräuter, Wildobst, und Angebautem aus Euren Gärten. Ja, es macht Arbeit, aber ich keine kein erfüllenderes Gefühl, als im Herbst eine volle Speisekammer vorzufinden. Tut es einfach und tut es Jetzt!

Eure Hanne

PS: Heute muß noch eine Sektflasche dran glauben!

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Erntezeit, Vielfaltszeit, Laubfall, Innenkehr

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

und schon wieder ist seit dem letzten Blog-Eintrag viel zu viel Zeit verstrichen! Nun sind wir aber umgezogen, das Büro ist angekommen. Gut, es ist noch nicht alles so, wie man es gerne hätte, da fehlt ein Waschbecken, da eine Stockdosenumrandung oder ein Heizungsregler, aber das sind Kleinigkeiten. Langsam komme auch ich zur Ruhe. Da wir natürlich nicht mit unserer vollen Speisekammer umziehen wollten, habe ich bis August nichts eingemacht! Dafür habe ich das im September alles versucht nach zu holen. Auch unsere zwei Eber vom letzten Jahr konnte ich endlich zum Metzger bringen. Nun ist der Gefrierschrank voll, auch Leberwurst und Bauernsülze im Glas und die Vorratsregale neu sortiert und eingeräumt.

Die Ernte ist aber noch nicht vorbei! Mit der Apfelernte und Quittenernte hab ich noch zu tun. Diese werde ich aber wohl auch bis Mitte Oktober im Lager haben. Wer übrigens pflückfrische Quitten haben möchte, der sollte sich schnell bei mir melden! Ich verschicke 9 kg Pakete.

Bei den Tieren hat sich auch einiges getan! Beim letzten Blogeintrag hab ich noch berichtet, dass alle Enteneier faulig waren. Jetzt, zum Herbst hin, hatten wir doch noch Bruterfolg. 2 kleine Entchen kamen zur Welt. Leider hat eines die ersten beiden Tage nicht überlebt, doch das Überbleibsel ist Quietschfidel. Damit ihm nicht auch noch was passiert, darf es jetzt auf der Wärmeplatte sitzen. Unsere 2 Ente sitzt allerdings noch fleißig, und ich hoffe, auch hier ergibt sich noch ein Bruterfolg! Dafür habe ich noch 10 Entchen dazubekommen, die jetzt im Glashaus abernten durften und sich pudelwohl fühlen. Auch Kaninchennachwuchs hat sich nochmal eingestellt. Von daher sind wir mit unseren Tierbestandsergebnissen doch zufrieden, obwohl der Kükenschlupf bei den Hühnern sich heuer sehr in Grenzen hielt.

Was sich neu ergeben hat bei mir: Ich hab jetzt wieder einen festen Laden. Das Schreimerhof-Ladl. Für das 340 Seelen-Dorf in dem ich nun lebe ist es der einzige kleine Laden. Natürlich werden die Leute ihre Hauptbesorgungen nach wie vor in den Supermärkten tätigen, doch sehe ich es für wichtig an, dass man die Möglichkeit hat, sich zu Fuß mit dem Notwendigsten zu versorgen. Regional und saisonal sind die Hauptstichpunkte der Waren im Laden. Die Ladenöffnungszeiten koppeln sich mit meinen Bürozeiten, also jeden Nachmittag von 15.00 bis 18.30 Uhr kann eingekauft werden. Vormittags bewirtschafte ich meinen Waldgarten und am Wochenende sind die Kurse in der Selbstversorger-Akademie dran. So ist alles schön eingeteilt und ich komme auf keine blöden Gedanken (kleiner Spaß nebenbei!)

Achja, übrigens. Im November haben wir eine größere Konvention bei uns im Mienbacher Waldgarten. Die zukunftsfähige Landbewirtschaftungs Konvention. Vom 15. bis 17. November werden 9 Refernten Vorträge und Workshops halten, rund um das zukunftsfähige Wirtschaften auf Kleinsthöfen, Gärtnerhöfen, Selbstversorgergärten, solidarischen Landwirtschaften und Waldgrundstücken. Hier geht es nicht nur um das Wirtschaften im Rahmen der ökologischen Tragfähigkeiten, sondern vor allen Dingen auch, dass man auch mit kleineren Grundstücken sehr wohl seinen Lebensunterhalt verdienen kann! Es geht also um Lösungen, um die eierlegende Wollmilchsau! Für alle, die daran Interesse haben, schnell anmelden, die Plätze sind begrenzt!

So, nun aber wieder gut mit Werbung, im Garten gibt es noch viel zu tun! Nein, wir schneiden die Stauden nicht zurück im Naturgarten, die Käfer brauchen schließlich auch eine Überwinterungswohnung. Das Totholz bleibt bitte auch im Garten, sowie das Laub! Igel und Mauswiesel schätzen diese Haufen sehr! Auch Erdkröten, Blindschleichen und co. Alle unsere Nützlinge brauchen Überwinterungsmöglichkeiten und da sollten wir bitte nicht zu ordnungsliebend sein! Die Natur hat eine andere Ordnung! Wenn wir uns danach richten, was unsere Nützlinge so brauchen, dann werden wir in Zukunft sehr viele tolle Begegnungen im Garten haben. Also mich persönlich bereichert jede Begegnung mit Eidechse, Weinbergschnecke, Igel, usw. sehr. Nutzt das Laub der Bäume ( bitte kein Eichen- und Nußlaub!), legt es auf die Beete als Mulchmaterial. Keine Angst, ist das Laub erst naß, dann klebt es am Boden fest und der Wind hat so gut wie keine Chance, es wieder durcheinander zu wirbeln. Natürlich verrottet das Laub über den Winter nicht, aber wir haben damit wertvolle Bodenabdeckung für die in Zukunft normalen trockenen Frühlingszeiten. So speichern wir Feuchtigkeit im Boden und unsere Pflanzen werden es uns danken! Zudem kann sich der Wurm wieder vermehrt etablieren und den brauchen wir als Mitarbeiter in unseren Beeten wirklich sehr dringend! Der Wurm ist der Ochs des armen Mannes! Haben wir also einen guten Wurmbestand in unseren Beeten, haben wir stets lockere Erde. Bleibt der Boden dabei stets abgedeckt, wird mehr Feuchtigkeit gespeichert und die Würmer können dadurch auch besser arbeiten, den Dünger, den sie mit ihrem Wurmkot produzieren, zu den Pflanzenwurzeln bringen und so kann der Boden fruchtbar bleiben. Selbstverständlich können wir auch mit unseren Küchenabfällen mulchen. Um das optisch nicht zu auffällig und unordentlich ansehen zu müssen (was hauptsächlich die Nachbarn stört), können wir die Küchenabfälle einfach durch einen alten Mixer laufen lassen. Die Abfälle werden dann als Mulchmaterial auf den Beeten kaum auffallen, die Erde ist abgedeckt und die Würmer können das Ganze schneller verarbeiten. Man nennt dies Erdisierung. In null komma nichts entsteht dadurch neue fruchtbare Erde. Würmer halten im übrigen keinen Winterschlaf, sondern einen Sommerschlaf! 😉

So, nun erst einmal wieder genug. Hoffe jetzt wieder regelmäßiger Blogeinträge schreiben zu können.

 

 

 

Mit permakulturellen Waldgarten-Grüßen,

Eure Hanne

PS: Es gibt einige Sonderpflanzen zurzeit in unserer Gärtnerei. Vom ewigen Kohl bis zu Naturgarten-Mischtöpfen mit drei bis vier verschiedenen Wildblumen, Wildkräutern und Stauden in einem Topf. Zur Etablierung einer Wildblumenwiese, eines gemischten Natur-Balkonkastens oder oder oder. Alles Winterhart! Ihr könnt unter http://www.waldgartenprodukte.de die Pflanzen bestellen.

 

Veröffentlicht in Ernte und Haltbarmachen, Permakultur

Sommer, Erntezeit beginnt und Umzug

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

momentan weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll mit berichten.

Petronella
Durchwachsende Silphie

Mein Waldgarten gedeiht, dass es eine wahre Freude ist. Zum Glück gibt es heuer ja immer wieder mal Gewitter mit ausreichend Regen. Das lässt alles wunderbar wachsen und auch die Bäume haben sich vom letzten Trockenjahr her wieder erholt, wie es scheint. Auch Futter für die Tiere gibt es heuer wieder ausreichend. Die jungen Ferkelchen haben alle bis auf eines einen guten Platz gefunden und das eine letzte kleine Ferkelchen namens Petronella darf mit auf den neuen Hof. Wir ziehen nämlich um.

Der Schreimerhof

Nein, keine Sorge, nicht der Mienbacher Waldgarten zieht um, sondern nur wir, die Bewirtschafter und das Büro der Selbstversorger-Akademie zieht mit um. Wir ziehen auf den Schreimerhof. Der ist im Nachbardorf von Mienbach, das heißt, wir leben dann endlich näher am Waldgarten. Dieser Schreimerhof ist ein Mehrgenerationenwohnprojekt, denkmalgeschützt und wir freuen uns schon riesig darauf dort Anfang August einzuziehen und anzukommen. Der Schreimerhof wird mein persönliches soziales Permakulturprojekt. Dort bin ich auch zuständig für die Anlage der Gartenbereiche und die Tierhaltung der Nutztiere. Diese gehören nämlich mit zum Hofkonzept. Alle, die bereits dort wohnen helfen fleißig mit, so dass wir auch schon einiges auf die Beine (Wurzeln) stellen konnten. Insgesamt sind es 10 Wohnungen am Hof, 1 Yogastudio und 1 Architekturbüro. Selbst werde ich mein Büro der Selbstversorger-Akademie noch ausbauen zu einem kleinen Laden. Dort können dann natürlich meine Waldgartenprodukte gekauft werden, aber auch unverpackte Grundnahrungsmittel in regionaler Bioqualität, Kräuterprodukte usw. Vormittags werd ich also im Waldgarten sein und nachmittags auf dem Schreimerhof zu finden sein. So der Plan.

Gemeinschafts-Baumpflanzaktion am Schreimerhof
Zuckererbsensaat und etwas Knoblauchernte

Natürlich haben wir auch viele Projekte vor dort. Zum Beispiel der Ausbau zur sozialen Landwirtschaft mit einer Kindergroßtagespflege. So möchte ich gerne Kinder und Tiere verbinden. Starten soll das Ganze bereits kommenden Januar und ich freu mich bereits riesig drauf. Ich werde aber nicht die Großtagespflege machen, mein Tag hat auch nur 24 Stunden. Dies wird von weiteren Schreimerhofbewohnern übernommen! Für uns, die wir uns eigentlich immer eher als Einsiedler gesehen haben, wird dieses Gemeinschaftsding echt spannend!

Ach, und übrigens, wer sich den Schreimerhof mal ansehen möchte, der hat am 8. September, am Tag des offenen Denkmals Gelegenheit dazu. Wir verbinden dies nämlich mit einem Hoffest, starten um 10 Uhr und enden um 17 Uhr. Es gibt leckeres Essen und natürlich Getränke, Stände und Aktionen.

Ein kurzer Gang durch den Garten

Zurück zum Waldgarten. Eine Fasanenhenne sitzt mitten in der Wiese hinterm Steinkreis und brütet Ihr Gelege aus. Echt spannend. Wenn wir ihr zu Nahe kommen fliegt sie natürlich hoch. Normalerweise müssten die Kleinen bald schlüpfen. Ich hoffe, sie hat mehr Glück als unsere Enten. Diese brüteten alle drei volle Gelege aus, doch alle Eier wurden faulig. Ein Entenküken war zwischendurch da, war aber plötzlich wieder verschwunden. Was war da verkehrt gelaufen? Eine Enten haben wir sogar separiert, damit sie mehr Ruhe hat zum Brüten. Doch das gleiche Spiel. Nach 8 Wochen haben wir alle Gelege geräumt, nicht dass es für die Enten gefährlich werden würde. Die Junghennen dagegen machen sich gut, eine der Hennen legt bereits, und zwar zartolivgrüne Eier. Da ich mir im Frühling 10 Buntleger Eier schicken hab lassen und 6 Küken daraus geschlüpft sind, wird es jetzt echt spannend, welche verschiedene Eierfarben ich denn jetzt bekomme. Hähne waren ja auch dabei! Die jungen Kaninchen haben sich hervorragend gemacht. Wir haben sie mittlerweile bereits in Männlein und Weiblein getrennt. 6 Rammler und 8 Mädels dürfen jetzt in 2 großen Boxen toben.

Jungtiere verschiedener Rassen und Mischlinge

Die Erntesaison hat auch bereits begonnen. Die Klaräpfel trugen reichlich, die Zucchini und Gurken beginnen mit der Fülle, auch die ersten Tomaten färben sich rot, oder gelb, oder schwarz, oder orange ;-). Die Himbeeren laden täglich zum Naschen ein, der Himbeeressig ist bereits angesetzt. Auch die Kräuterernte läuft, alle zwei Tage wird der Solardörrer neu bestückt. Die Sommerküche hängt auch bereits mit Büschel voller Melisse, Apfelminze und Schafgarbe voll. Die nächsten Tage geht es an die Taybeeren und die japanischen Weinbeeren. Auch die

Aronia und Weintrauben reifen langsam

Herbstsalate wollen langsam pikiert werden. Ja, gedanklich sind wir bereits bei den Herbstkulturen. Damit wir nach den Kartoffeln gleich die Zuckerhut- und Endiviensalate setzen können. Doch auch Pflück- und Kopfsalate hab ich nochmal angesät.

Fasanengelege

Die Saatguternte läuft auch gut heuer. Bereits im Trockenen hab ich die Zuckererbsen, die Spornblumensaat, die russischen Kohl, als nächstes fällt die Ernte der Superschmelz-Kohlrabi an und des Färberwaid. Auch der Pflücksalat großer amerikanischer brauner wird bald seine Samen herzeigen. Und ach ja, die Okra blühen! Dies ist meine besondere Freude heuer. Das erste Mal ist mir der Anbau der Okra geglückt. Wunderschöne zartgelbe Malvenblüten zeigen sich jetzt und ich bin sehr gespannt auf die Samenkapseln. Diese werden im vorderen Orient reichlich gegessen. Als gedünstetes Gemüse, das leicht schleimig schmeckt. So gibt es jährlich etwas Neues auszuprobieren und es wird nie langweilig!

Zucchinifülle

Die nächste Zeit werde ich mit Umzug, Permakultur-Design-Kurs und den Herbstkursen und Ernten beschäftigt sein, nehmt es mir also bitte nicht übel, dass ich nicht ganz so heufig zum Schreiben komme momentan. Doch ich werde euch berichten, wie es weitergeht ;-)!

Eure Hanne vom Mienbacher Waldgarten

 

 

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Waldgartenparadies – Regenwaldfeeling

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

der Mai ist doch wirklich der allerschönste Monat, oder? Alles fängt zu blühen an und fruchtet. Die Tiere bekommen Nachwuchs (oder auch nicht), überall piepst es aus den Vogelhäuschen und Büschen, die Eidechsen wuseln bereits emsig umher und überall summselt und brummselt es. Dank dem ergiebigen Regen steht jetzt, Ende Mai, alles in sattem Grün da. Die Natur kann sich nach der Dürre letztes Jahr wieder richtig erholen. Der Garten wirkt momentan tatsächlich wie ein Regenwald! Täglich kann ich jetzt wieder Futter sensen für die Schweine und die Kaninchen, die übrigens alle Nachwuchs bekamen. Drei Mamas bemuttern zur Zeit ihr ach so herzigen Kinder.

 

 

Die Gemüsejungpflanzen wandern nach und nach in die Beete. Fertig bin ich dabei noch nicht! Täglich kommt irgend etwas anderes dazwischen oder ich komm einfach nicht rum. Immerhin sind die Gewächshäuser nun schon mal mit Tomaten, Paprika, Peperoni, Gurken, Inkagurken und Ananaskirschen bepflanzt. Viele Tomaten kommen bei mir heuer ins Freiland, deswegen hab ich auch sehr viele Wildtomaten am Test. 54 verschiedene Tomaten – Sorten hab ich heuer insgesamt angebaut.  Auch einige Chili-Sorten hab ich neu mit dazu, mit so abenteuerlichen Namen wie: Schlangenchili oder Elefantenhaut-Chili. Bin wirklich schon total gespannt. Was mich aber total freut, ist, dass ich überraschend Okra-Samen erwischt hab und die sind auch noch gekeimt! Frühere Versuche schlugen da fehl. Jetzt werde ich sie erst noch in größere Töpfe pikieren und wenn im großen Gewächshaus die Samen des Superschmelz-Kohlrabi und des

Okra-Keimlinge

russischen Kohls ausgereift sind und dadurch wieder Platz entsteht, werde ich sie auspflanzen. Drückt mir bitte die Daumen, ich möcht sie so gerne probieren!

Unser privater Umzug rückt immer näher, wir freuen uns schon sehr. Während der Mienbacher Waldgarten eher den Pflanzen- und Gartenaspekt der Permakultur wiedergibt, soll der Schreimerhof im Nachbardorf mehr den sozialen Aspekt wiederspiegeln. Um das Angebot dort auch erweitern zu können, werd ich ab Januar die Ausbildung zur Bauernhofpädagogin und ziemlich zeitgleich auch die Zertifizierung zur sozialen Landwirtschaft absolvieren. Achja, meine Permakultur-Diplom-Arbeiten sollen eigentlich auch noch fertig werden bis nächstes Jahr. Es bleibt also spannend bei mir und ich glaube nicht, dass ich in Versuchung komme, dass es mir langweilig wird.

Immer mehr Menschen zieht es raus in die Natur, den Garten, den Wald. Es ist so wichtig, dass wir uns wieder mehr mit der Natur verbinden. Immer wieder wird es mir bei meinen Gartenführungen bewußt, dass sehr viel Wissen verloren ging die letzten Jahrzehnte. Dass meist bereits die Eltern und Großeltern meiner Kursteilnehmer es nicht mehr für wichtig erachteten, dieses Wissen weiter zu geben. Nun müssen es sich die meisten erst wieder langwierig durch Kurse erarbeiten. Dabei haben wir aber auch noch sehr viel an intuitivem Wissen in uns drinnen. Wir müssen uns nur die Zeit nehmen es wieder zu entdecken und dann natürlich auch ins TUN kommen! Schauen, was es draußen zu ernten gibt, es verarbeiten, einlagern und dann natürlich aber auch nicht vergessen, es genüßlich zu verspeisen.

Jetzt bekommt Ihr einfach noch ein paar schöne Bilder aus dem Waldgarten und der Gemeinschaftsaktion Obstbaumwiese und Wildobsthecke pflanzen am Schreimerhof! Wenn Ihr wollt, könnt Ihr gerne noch auf meine Kursseite schauen, unter www.mienbacher-waldgarten.de oder in meinen Publikationen stöbern.

Ich wünsche Euch noch eine tolle Frühsommerzeit, pflanzt Euch Gemüse und Kräuter, auch wenn Ihr nur einen kleinen Balkon habt, es ist überall Platz dafür. Genießt die Frische und denkt dabei aber auch immer an genug Blühendes für viel Gesummsel und Gebrummsel!

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Eure Hanne vom permakulturellen Mienbacher Waldgarten

 

 

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Auf ins neue Abenteuer

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

die paradiesischen Zustände sind bereits wieder gestartet! Die russischen Kohl und die Kohlrabi aus dem Gewächshaus blühen bereits, zur Ernte stehen die ersten Salate, Radieschen und jede Menge Wildkräuter, die mir geschmacklich eigentlich sowieso viel lieber sind!

Die Tomaten sind pikiert und warten darauf, wann sie nach draußen dürfen. Ich bin mir heuer sehr unsicher, was die Eisheiligen Mitte Mai betrifft. Diese können noch sehr tückisch werden! Deshalb dürfen die Tomaten und Paprika, Chili und Ananaskirschen im behüteten Anzuchtgewächshaus stehen bleiben! Ein Problem stellt momentan die Trockenheit dar. Beginnt man mit der Anzucht im Freien, muß gegossen werden, sonst wächst absolut nichts! Das ganze artet jedoch bereits in eine sportliche Bestleistung aus, denn wir müssen dann mit den Gießkannen ran. Wir nennen das Gießkannen-Weit-Schlepping!

Letztes Jahr habe ich Euch bereits berichtet, dass unser Tiny Hous Projekt nichts wird. Es hat sich jetzt allerdings eine neue Lösung aufgetan. Wir ziehen nach Niederhausen, im schönen Vilstal auf den Schreimerhof. Das ist ein Mehrgenerationenhof, Denkmalgeschützt, und ich darf mit meiner Familie die Bewirtschaftung übernehmen. Das heißt, auch die Nutztier Arche wird mit umziehen. Momentan entsteht das erste Bauerngartl-Teilstück im Hof. Gestern kam die Erde, heute wird bepflanzt. Doch zuerst wird das bißchen Wiese gemät, damit genug Mulchmaterial da ist, um die Erde feucht halten zu können. Natürlich möchten wir am Hof Wasser und Arbeit einsparen! Sobald es wirklich was zu sehen gibt, bekommt Ihr natürlich die Bilder mit dazu! Fest versprochen.

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Der Schreimerhof, jedenfalls der vordere Bereich. Links oben wird gerade unsere Wohnung ausgebaut.

Auch unsere Wohnung wird gerade noch ausgebaut, so dass wir bis ca. Anfang August einziehen können. Geschichtsträchtiger Boden ist das, anno 1880. Da gibt es Holzbalkenwände (den Fachbegriff weiß ich leider nicht), Lehmputz erneuert wie damals, Holzböden usw. Leider haben wir nur sehr kleine Fenster, aber wir sind ja sowieso den ganzen Tag draußen, von daher stört uns das nicht. Während der nächsten Blogeinträge werdet Ihr dann mehr erfahren können, natürlich auch mit mehr Bilder! Eine Homepage dazu wird es auch bald geben!

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Die jungen Rammler vom Herbst fühlen sich wirklich wohl im Gehege der deutschen Sperber

Diese Art Gemeinschaftsleben ist ebenso ein Teil der Permakultur, wie das Gärtnern. Für mich und meine Familie ist es Neuland, deshalb ist es für uns auch ein Abenteuer, haben wir uns ja eigentlich immer mehr als Einsiedler gesehen. Doch wir fühlen uns dort jetzt schon sehr geborgen und freuen uns auf das Miteinander. Die Kinder ebenso, denn es sind jetzt endlich Kameraden zum Spielen da, wenn diese auch noch viel kleiner sind, das macht ihnen aber nichts aus.

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Vier junge Wollschweinferkelchen wuseln wieder durch das Gehege!

Jetzt geht es aber bei herrlichem Osterwetter wieder hinaus in den Garten! Heute darf ich Römersalat pikieren, Beerensträucher abstechen und topfen und natürlich gießen! Die Extensivbeete sind auch langsam vorzubereiten, dank dicker Laubabdeckung ist es darunter noch schön feucht! Das wird dem Zuckermais gefallen.

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Der erste Schwung Junghühner darf bereits ins Freie, beschützt vom Schäfer-Welpen

Genießt die tollen warmen Ostertage, macht Euch leckere Wildkräutersalate, und jetzt ist auch Zeit für die leckere Löwenzahnhonig-Geschichte! Sammelt Löwenzahnblüten und kocht diese mit Zucker ein, bis sie eine dickflüssige Konsistenz hat und auf dem Brot bleibt, wo sie soooo genial gut schmeckt!

Eure Hanne