Veröffentlicht in Aussaatkalender, Permakultur

Möge der Anbau beginnen!

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

IMG_20200226_104543
Kornelkirsche

eine echt krasse Zeit, in der wir gerade leben. Kaum einen hört man reden, der nicht

besorgt wäre, was die Zukunft uns bringen mag. Ich möchte das jetzt auch nicht wirklich herunterspielen, aber ich finde, es gibt Wichtigeres zur Zeit als sich Sorgen zu machen! He Leute, es ist März! Und kennt Ihr noch das Kinderlied: Im Märzen der Bauer, die Rösslein einspannt? Ja gut, ich hab jetzt, und ihr vielleicht auch, keine Rösslein. Aber es gilt jetzt die Beete vorzubereiten, die Saatschälchen zu füllen oder bereits direkt draußen

IMG_20200228_105324
Aussaat im Gewächshaus

Salate, Radieschen, Rettiche, Rucola, Asiasalate, Lauchzwiebelchen, dicke Bohnen, Erbsen usw. einzusäen. In kühleren Gebieten im Frühbeet oder Gewächshaus, in milderen Gegenden geht das auch schon draußen unter Vlies. Drinnen ziehe ich gerade noch Kopfsalate, Kohlrabi, Fenchel und Paprika und Chili vor. Beginnen werde ich jetzt mit Tomaten (beschränke mich heuer auf 30 Sorten!), Auberginen, Ananaskirschen, usw. Und weil ich drinnen keinen Platz mehr habe zum Vorziehen, wird das Ganze gleich ins Anzuchtgewächshaus ziehen dürfen. Aber keine Bange, dieses wird mit einer Gasheizung beheizt! Zumindest des Nachts. Wenn wir diese Arbeit erledigt haben, dann können wir getrost einem Jahr in Fülle entgegen sehen.

Es gibt jetzt ja bereits einiges im Garten zu ernten! Bei mir zumindest. Das Naschen beginnt bereits. Täglich geh ich jetzt durch und mampfe: Bärlauch und Baldrianaustriebe, den jungen Sauerampfer und den wilden Schnittlauch, Winterheckezwiebel und Lauchhellerkraut, Scharbockskraut und Lindenknospen, Knoblauchgrün und Gänseblümchenblüten. Gibt es eine bessere Gesundheitsvorsorge? Wohl kaum.

Es wird auch bereits bunt im Garten! Die Narzissen, Krokuss, Schneeglöckchen, die Kornelkirsche, Zaubernuss, Hasel, Weidenkätzchen, Lenzrosen, Taubnesseln usw. blühen! Die Bienen, die man bereits fliegen sieht, sind ganz gelb voll Blütenstaub und die Stare, die noch in großen Gruppen unterwegs sind, machen ein Riesengezeter!

IMG_20200302_173327
Stare in der Dorfeiche

Es könnte alles so paradiesisch sein! Im Grunde ist ja sowieso nur alles ein Sache des Fokus! Auf was man seine Aufmerksamkeit eben lenkt! Ich persönliche lenke meine Aufmerksamkeit lieber auf mein Paradies! Und Ihr so?

Ihr meint, ich hab gut lachen? Auch mir passiert grade so einiges. Mein Lager ist nämlich abgebrannt mit den meisten meiner noch eingelagerten Publikationen! Ihr könnt also die Ausgaben von 2014, 2015, 2016 und 2017 noch als kleine Restposten ergattern, davon hab ich noch jeweils eine Schachtel voll. Sind diese weg, gibt es keinen Nachschub mehr von denen. Bestellen könnt Ihr im Onlineshop oder oben unter Publikationen. Auch meine ganzes Werkzeug, mein Einachsschlepper, mein Kartoffeldämpfer, meine Erde zum Saisonstart und noch so einiges war darin gelagert. Aber es macht keinen Sinn darüber nachzudenken, was passiert ist, ist passiert und ich kümmere mich jetzt lieber um meine Ansaaten, meine Obstbäume (jetzt ist Schnittzeit), meine Beerensträucher usw.

Achja, und meine ersten Küken sind geschlüpft! Welche Rasse? Gefühlt von allem etwas. Deutsche Sperber, Appenzeller Spitzhauben, Green Legbar, Sulmtaler, Strupphuhn und gewöhnliche Braune (wollte den Brutapparat voll machen). Nun piepts bei mir auch noch! Aber das ist ja auch nichts Neues.IMG_20200303_134159

Also, Ihr wißt was zu tun ist! Ran an das samenechte Saatgut, am besten aus der Region, eingesät in die Erde, Töpfe vorbereitet und ab gehts zu den paradiesischen Zuständen!

IMG_20200120_121735
Waldgarten-Saatgut

Eure Hanne

vom Mienbacher Waldgarten

PS: Samenechtes Saatgut aus dem Mienbacher Waldgarten bekommt Ihr in meinem Onlineshop unter www.waldgartenprodukte.de

PPS: Und lernen, wie man paradiesische Zustände erschafft könnt Ihr in meiner Selbstversorger-Akademie auf www.mienbacher-waldgarten.de

 

Veröffentlicht in Aussaatkalender

Saaten und Taten, Säen, Tun, Machen, Werkeln, Glücklich sein!

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

Paprika

Lichtmess ist vorbei und die Vögel beginnen aus Leibeskräften zu singen! Da beginnt auch bei uns wieder die Lebenslust! Der Winter war heuer nicht wirklich vorhanden, mal sehen, was uns noch erwartet. Dafür kitzelt es bereits wieder in den Fingern! In die Erde müssen sie, die Hände! Forscher sollen ja festgestellt haben, dass die Mikroorganismen in der Erde über unsere Haut aufgenommen, Glücksgefühle hervorrufen können! Also ich denke schon, dass da was dran ist!

Jetzt im Februar machen wir uns auf und beginnen mit den Paprika und Chilies, auch Kühlkeimer unter den Stauden sollten jetzt noch angebaut werden. Wobei es natürlich die Paprika schön warm mögen und die Kühlkeimer, naja, das wißt ihr ja sowieso! Einem Trugschluß möchte ich noch nachgehen zum Thema Gewächshaus! Viele denken, man könne dem Dreck im Haus entgehen, wenn man einfach ein Gewächshaus in den Garten stellt und dort alles vorzieht. Allerdings sollte man bedenken, dass des Nachts im unbeheizten Gewächshaus die Temperaturen auch runter gehen, bis zu den Außentemperaturen. Das heißt, ja, ins Gewächshaus friert es hinein! Wenn die

Saaten im Gewächshaus

empfindlichen Saaten wie Paprika und Tomaten es in der Nacht zu kühl haben, dann faulen sie uns unter den Fingern weg. Dann war alle Mühe umsonst. Und da uns unser samenechtes Saatgut ja auch wertvoll ist, sollte lieber in eine Gewächshausheizung investiert werden. Selbst habe ich einen kleinen Gasofen drinnen stehen, der die Temperaturen des Nachts auf 10 Grad anheizt. Das ist mir wichtig für meine Pflanzen, deshalb investiere ich gerne alle 2 Wochen 20 € für die Heizung. Wer allerdings schöne große Südfenster besitzt, kann wie früher bereits beschrieben, diese nutzen, indem einfach ein Regal hineingestellt wird.

Waldgarten-Saatgut

Das Saatgut sollte auch wohl bedacht erworben werden! Die modernen F1 Hybriden haben sicher ihre Vorteile im stabilen Wachstum und Resistenzen und Ernteerträgen. Jedoch müssen wir jedes Jahr aufs Neue Geld für Saatgut ausgeben. Wenn wir uns aber einmal alte stabile Sorten besorgt haben, dazu noch Infos einholen über Erntezeitpunkt, Saatguternte, Besteubung usw., dann sind wir autark, was unser Saatgut anbelangt. Im Tausch mit anderen Gärtnern wird unser Sortenportfolio dann noch erhöht!

Selbst gebe ich gerne was von meinen stabilen Waldgartensämereien ab, Ihr könnt sie im Waldgartenprodukte.de Shop einsehen und bestellen. Alles davon kann wieder nachgebaut werden!

Natürlich gibt es auch tolle Bücher, die ich Euch gerne dazu ans Herz legen kann, natürlich auch bei mir im Onlineshop verfügbar:

Wie man die Beete vorbereitet und abmulcht, damit nicht zu viel gegossen werden muß, das könnt Ihr in meinen früheren Blogartikeln nachlesen. Dazu hab ich bereits jede Menge geschrieben.

Vorerst bin ich noch auf der Suche nach den Frühlingsboten in meinem Waldgarten, aber täglich sieht man die Veränderung! Es wird tatsächlich Frühling!

Also, laßt Euch von mir nicht abhalten, raus in den Garten, ran an die Saatgutkiste, Saatschälchen vorbereiten und auf gehts! Und wenn mal was schief gehen sollte, seit froh und dankbar, denn dann habt Ihr was gelernt!

Eure Hanne vom http://www.mienbacher-waldgarten.de

Veröffentlicht in Permakultur

Automatisch Vögel füttern

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

Spatzbis jetzt ist der Winter noch sehr mild und ich möchte diesen Blogeintrag den Tieren meines Waldgartens widmen, vor allen Dingen den Vögeln. Mittlerweile gibt der LBV die Empfehlung die Vögel ganzjährig zu füttern. Dies wundert auch nicht, betrachtet man die Vegetation und die Gärten im Allgemeinen. Die Vögel werden auch gerne gefüttert, man gibt da auch richtig Geld dafür aus, man will ja schließlich was tun für die lustigen Gesellen! Es ist schön sie zu beobachten, sie singen so schön und man hat, besonders im Siedlungsraum, nette Gesellschaft. Nicht so gerne gesehen sind dabei die Tauben. Selbstverständlich wollen diese aber auch etwas ab haben! Man bezeichnet sie, meiner Meinung nach zu unrecht, als Ratten der Lüfte. Das „Problem“ der übermäßigen Vogelfütterung ist aber wirklich das Rattenvolk! Gerne wird auf die Tierhalter geschimpft, die Hühnerhalter, die Kaninchenhalter, die sich in ihren Hausgärten selbst versorgen möchten. Manchmal sind auch die Mulcher schuld, weil sie ja schließlich die ganzen „Küchenabfälle“ einfach in die Beete werfen! Da ist es schließlich kein Wunder, dass Ratten im Siedlungsbereich rumlaufen! Verzeiht mir meine sarkastische Art, doch übersehen die Gutmenschen mit ihren gestriegelten, hyperordentlichen Gärten meist, dass das Hauptproblem der Rattenplagen auf das Vogelfutter zurückzuführen ist. Da turnen die lustigen langschwänzigen dann munter auf den Bäumen rum und quetschen sich in die Futterhäuser! Erst durch die Sperber, Habichte, Bussard, die mutigen Katzen und evtl. mutige Jack Russel- oder Prager Rattler-Hunde könnten diese wieder in ihrer Population begrenzt werden. Ja, Tauben sind mir da wesentlich lieber, die unter den Vogelhäusern aufräumen!

Doch schauen wir uns doch die natürlichere Lösung dieses Futterproblemes an:

Hätten wir in unseren Gärten genug Wildgehölz, würden wir das Laub unter den Bäumen belassen, hätten wir genug Unterschlupfmöglichkeiten für Igel, Mauswiesel und co., auch mal Sitzplätze für Raubvögel und Unterschlupf für Eulenvögel, sprich, lassen wir wieder mehr Natur zu, dann würde sich alles wieder von selbst regulieren. Ja, ein Raubvogel packt gelegentlich auch mal ein Singvögelchen, doch nur die kranken und schwachen und selten die fitten aufmerksamen! Raubvögel regeln auch die Taubenpopulationen. Aber auf das möchte ich garnicht hinaus! Hier ein paar Vogelnährgehölze: Schlehen, Schneeball, Hagebutten (Wildrosen), Weißdorn, Eberesche, Mehlbeere, Ölweide, Wildapfel, Liguster, Pfaffenhütchen, Mispeln, Zierapfel,…. Dazu die Samenstände unserer Wildblumen, wie: Nachtkerze, Kardendistel, Doldenblütler wie Pastinaken, Muskatkraut, Wiesenbärenklau, wilde Möhre, Fenchel, dann Königskerzen, Flockenblumen, Sonnenblumen, Malven, Disteln unterschiedlicher Arten,  usw.

Wenn Laub am Boden liegt, dann bleibt der Boden länger frostfrei und die Käfer und Würmer arbeiten direkt darunter weiter. Das ist nicht nur gut für das Bodenleben, sondern auch für die Vögel, die lieber Frischkost mögen, wie Rotkehlchen, Amseln, Drosseln usw. Im Herbst-Winter wird das Rotkehlchen im Waldgarten zu meiner ständigen Begleitung, besonders, wenn ich den Nutztieren die Ställe miste. Im frischen Mist sind meist kleine Maden, die Rotkehlchen lieben. Die netten Gesellen kommen meist bis zu einem Meter zu mir und beobachten genau mein Tun, damit sie die Ersten sind, um die Leckerbissen zu ergattern. Im Laufe der Jahrhunderte ist mit der Selbstversorgung der Menschen und den Wildtieren eine Symbiose entstanden, die heute, in Zeiten der Aufgeräumtheit und der Globalisierung (weil unsere Nahrungsmittel meist aus China, Afrika oder Südamerika kommen) unterbrochen wurde. Ich rede hier von Kleinstlandwirtschaften, nicht von Industriebetrieben der Massentierhaltung! In diesen Kleinstversorgersystemen war noch jede Menge Platz für Wildnis. Wildnis in Form von unseren Nützlingen! Die Natur hat eine andere Ordnung, als wir sie im Kopf haben! Was die meisten von uns als Chaos im Garten empfinden, ist für die Natur notwendige Ordnung. Und wenn wir dabei noch ganz genau hinschauen, dann können wir dabei so viel Schönes entdecken! Rotkehlchen

Versteht  micht nicht falsch, ich möchte nicht gegen das Vogel füttern appelieren, ich möchte Euch nur aufzeigen, dass es besser wäre einen ursprünglicheren, natürlicheren Weg einzuschlagen! Wenn alles gefroren ist, dann bitte, füttert die Vögel! So wie der Jäger sein Wild füttert und wir unsere Nutztiere auch mit Wasser und Futter versorgen!

Somit wünsche ich Euch eine tolle Winterzeit und vielleicht pflanzt ihr im Frühling doch noch ein paar Vogelnährgehölze und Wildblumen in Eure Gärten! Und räumt die Gärten frühestens im März auf, laßt sie im Herbst wie sie sind, unseren Nützlingen zu liebe!

Eure Hanne vom Mienbacher Waldgarten

Veröffentlicht in Permakultur, Uncategorized

Ein Waldgarten-Kreislauf

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

heute möchte ich Euch über meine momentane Hauptarbeit im Waldgarten beriIMG_20191121_111336chten. Es ist Herbst, heute hatte es sogar bereits den ersten Schnee! Wir sind am Auslichten! Das heißt, unsere „Opferbäume“ die verantwortlich sind für das Mikroklima im Garten, die uns den Hang halten, die den Wind bremsen, sind mittlerweile zu hoch geworden und nehmen uns viel Licht. Das heißt, wir setzen sie auf Stock. Da wir einen Nordhang bewirtschaften, ist das Thema Licht existenziell! Ein ganzes Beet Tomaten ging mir heuer komplett kaputt, da es ihnen im Schatten zu feucht wurde. Sie konnten nicht mehr abtrocknen und vielen viel zu schnell der Braunfäule zum Opfer. Auch wird der Platz für Gemüse bereits ein Thema, da sich Weide, Hartriegel, Ahorn und co. doch sehr viel Platz einverleibt hatten. Ja, und was machen wir nun mit dem geschnittenen Holz?

Ganz einfach. Die dünnen Zweige kommen in den Häcksler und die dickeren Stämme werden im nächsten Sommer verkohlt. Mit dieser Kohle ergänzen wir das Futter unserer Hühner gegen Kokzidien. Außerdem streuen wir die Kohle direkt ins Häckseleinstreu in den Hühnerstall. Die HÜhner bekommen nämlich auch die Holzhäcksel als Einstreu. Dazu noch Gesteinsmehle und schon wird die Kohle im Hühnerstall, durch das zusätzliche Scharren der Hühner, aktiviert. Aktiviert heißt  in diesem Fall, die Kohle saugt sich mit dem Dünger der Hühnerkacke voll! Nur so, kann sie später im Boden beste Dienste leisten. Werden die Ställe ausgemistet, wird das Ganze Gemisch im Intensivkompost nochmal 6 Wochen mit anderen organischen Materialien vermischt und bearbeitet. Dieses Gemisch aus den Hühnerställen kann während der warmen Sommermonate auch direkt auf die Beete aufgebracht werden. Aber bitte nur innerhalb der Sommermonate, wo die Aktivität des Bodenlebens in vollem Gange ist, und bitte auch nur auf die Beete, die mit Starkzehrern bepflanzt wurden oder werden. Kommt über die Wintermonate zuviel Frischmist auf die Beete, dann kann der Boden das nicht verarbeiten und es kann zu einem Ungleichgewicht kommen. Im Herbst deshalb die Beete „nur“ mit Laub abdecken!

Weiter beim Thema Kohle: die Kohle ist so wichtig im Boden, da sie Rückzugsort für die Mikroorganismen ist. Das heißt, in schlechten Zeiten können sich diese in die Kohle zurückziehen und überleben dadurch. In guten Zeiten könne sie dadurch sofort wieder aktiv werden! Der Boden ist dadurch schneller und besser im Gleichgewicht und kann auch mehr CO2 speichern, dadurch. Auch speichert er das Wasser besser und wirkt wie ein Schwamm. Wird jedoch die Kohle unaktiviert in den Boden eingebracht, kann die Kohle Stickstoff aus dem Boden ziehen und der Boden verarmt dadurch nur noch mehr. Also: bitte die Kohle vorher aktivieren durch: 1. 4 Wochen in Urin oder reinem IMG_20191011_103359Hühnermist mit Gesteinsmehlen durchziehen lassen. 2. In einen frisch aufgesetzten Intensivkompost die Kohle gleich mit einarbeiten oder 3. die Kohle regelmäßig auf den Extensivkompost mit den Küchenabfällen und mit Mist aufbringen und dort mind. 3 Jahre lagern inkl. des einjährigem Wendens des Extensivkompostes. oder 4. gleich kleingestampft den Hühnern mit verfüttern oder in die Wurmfarm streuen.

So kann die aktivierte Kohle dann ausgebracht werden und als Superbooster für die Pflanzen fungieren. IMG_20191119_111445

Und was machen wir mit den restlichen ganzen Häckseln unserer Bäume? Die werden jetzt im Herbst als Anti-Matsch-Rutsch-Hilfen auf die Wege und in die Gehege der Hühner gestreut. So haben wir sichere Wege und die Tiere trockene Füße.

Der Kreislauf der Bäume schließt sich mit dem bestens gewachsenen Gemüsen wieder, die wir dann als wertvolle Lebensmittel auf unseren Tellern haben.

IMG_20191113_181933Und noch was kann man mit den wertvollen Stangen machen, die man bekommt, wenn die Bäume regelmäßig auf Stock gesetzt werden. Man kann Wildholzmöbel bauen. Ja, gut, Fachfrau im Wildholzmöbel bauen bin ich nun keine, aber ich steh total auf so urige windschiefe Geschichten. Und weil ich auch noch gerne upcycle, hab ich mir einen Schrank aus Weidenstangen und alten Schubläden gebastelt. Meiner Fanny gefällt es schon mal!

Deshalb wieder einmal mein Aufruf: Pflanzt Waldgärten, wenn Ihr in Zukunft gutes Essen und einen guten Lebensraum haben wollt!

Eure Hanne vom Mienbacher Waldgarten

Veröffentlicht in Uncategorized

10 Jahre Permagarten-Blog

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

eigentlich bin ich ja schon wieder viel zu spät dran! Doch irgendwann fällt es auch mir auf. Diesen Blog gibt es nunmehr bereits seit 10 Jahren! Oh mann, wie die Zeit vergeht!

IMG_20191016_182855

Wie dieser Blog begonnen hat? Nun, es war der Beginn meiner offiziellen Ausbildungszeit als Permakultur-Designerin. Offiziell deswegen, weil ich bereits vorher schon Kurse gegeben habe und bereits vorher Permakultur ein Teil meines Lebens war. Die Ausbildung allerdings im Sept./Okt. 2009 bei Christoff Schneider auf dem Höllbachof war dann nochmal ein riesiger Ruck. Es hat mich so bewegt, was weltweit möglich ist, dass ich ab da total aktiv wurde. Es wurde das Permakultur Netzwerk Bayern gegründet. Es wurde ein Permakultur-Stammtisch gegründet, der Mienbacher Waldgarten wurde in Angriff genommen, bzw. ab Mai 2010 von mir bewirtschaftet, die Selbstversorger-Akademie gründete sich dann 2013, ebenso die Nutztier Arche. Ewig war ich am Bauen, am Tüfteln, am Werkeln.

Jetzt, 10 Jahre später, bin ich 2 x mit meiner Familie umgezogen, immer näher zum Waldgarten gerückt. Ein Pflegekind hat unsere Familie bereichert, 2 Hunde, die Arbeit wurde immer mehr. Das hat aber gepasst, denn die Kinder werden größer und somit kann man sich wieder Neuem zuwenden. Auf 6 eigene Publikationen hab ich es bereits gebracht und 2 Themenhefter mit Artikeln von mir, die in der Kent-Depesche, mehr wissen – besser leben, veröffentlicht wurden. Der 3. Band ist bereits in Bearbeitung zum Thema: „Was unsere Omas noch alles selber machen konnten“. Ich hab oben im Reiter einen Überblick unter “ Meine Publikationen„.

Mit viel Glück kann ich diesen Winter meine Diplomarbeiten der Permakultur abschließen, denn viele neue Projekte warten bereits auf ihre Umsetzung. So möchte ich auf unserem neuen Hof, auf dem wir wohnen, mit einigen Mitstreiterinnen die soziale Landwirtschaft (Permakultur) mit einer Großtagespflege für Kinder und Seniorenbetreuung umsetzen. Das Konzept der sozialen Landwirtschaft verbindet Tier und Mensch. Zusammen mit unserem Mehrgenerationen-Wohn-Konzept auf dem Hof bildet es die neue Art des Zusammenlebens. Dazu aber mehr in den nächsten Blogeinträgen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Rückwirkend sind die letzten 10 Jahre wie im Fluge vergangen. Wenn man wirklich Spaß hat, an dem was man tut, dann braucht man auch keine Auszeit. Ich möchte Euch damit ermutigen, das zu tun, was Euch wirklich Spaß macht und vor allen Dingen aber auch erfüllt! Geht raus in die Natur und baut Waldgärten, Naturgärten, soziale Lebensräume, erdet Euch, baut Euer Gemüse und Eure Kräuter wieder selbst an, baut Nützlingsbiotope, beobachtet die kleinen Nützlinge, sorgt Euch um Eure Mitmenschen, verbindet Jung und Alt, Mensch und Tier, damit wir nicht alle plötzlich abheben und meinen die Kuh wäre wirklich lila und die Eier kommen aus dem Supermarkt. Laßt die Natur wieder Teil von Euch werden und ernährt Euch mit Wildkräuter, Wildobst, und Angebautem aus Euren Gärten. Ja, es macht Arbeit, aber ich keine kein erfüllenderes Gefühl, als im Herbst eine volle Speisekammer vorzufinden. Tut es einfach und tut es Jetzt!

Eure Hanne

PS: Heute muß noch eine Sektflasche dran glauben!

Veröffentlicht in Permakultur

Erntezeit, Vielfaltszeit, Laubfall, Innenkehr

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

und schon wieder ist seit dem letzten Blog-Eintrag viel zu viel Zeit verstrichen! Nun sind wir aber umgezogen, das Büro ist angekommen. Gut, es ist noch nicht alles so, wie man es gerne hätte, da fehlt ein Waschbecken, da eine Stockdosenumrandung oder ein Heizungsregler, aber das sind Kleinigkeiten. Langsam komme auch ich zur Ruhe. Da wir natürlich nicht mit unserer vollen Speisekammer umziehen wollten, habe ich bis August nichts eingemacht! Dafür habe ich das im September alles versucht nach zu holen. Auch unsere zwei Eber vom letzten Jahr konnte ich endlich zum Metzger bringen. Nun ist der Gefrierschrank voll, auch Leberwurst und Bauernsülze im Glas und die Vorratsregale neu sortiert und eingeräumt.

Die Ernte ist aber noch nicht vorbei! Mit der Apfelernte und Quittenernte hab ich noch zu tun. Diese werde ich aber wohl auch bis Mitte Oktober im Lager haben. Wer übrigens pflückfrische Quitten haben möchte, der sollte sich schnell bei mir melden! Ich verschicke 9 kg Pakete.

Bei den Tieren hat sich auch einiges getan! Beim letzten Blogeintrag hab ich noch berichtet, dass alle Enteneier faulig waren. Jetzt, zum Herbst hin, hatten wir doch noch Bruterfolg. 2 kleine Entchen kamen zur Welt. Leider hat eines die ersten beiden Tage nicht überlebt, doch das Überbleibsel ist Quietschfidel. Damit ihm nicht auch noch was passiert, darf es jetzt auf der Wärmeplatte sitzen. Unsere 2 Ente sitzt allerdings noch fleißig, und ich hoffe, auch hier ergibt sich noch ein Bruterfolg! Dafür habe ich noch 10 Entchen dazubekommen, die jetzt im Glashaus abernten durften und sich pudelwohl fühlen. Auch Kaninchennachwuchs hat sich nochmal eingestellt. Von daher sind wir mit unseren Tierbestandsergebnissen doch zufrieden, obwohl der Kükenschlupf bei den Hühnern sich heuer sehr in Grenzen hielt.

Was sich neu ergeben hat bei mir: Ich hab jetzt wieder einen festen Laden. Das Schreimerhof-Ladl. Für das 340 Seelen-Dorf in dem ich nun lebe ist es der einzige kleine Laden. Natürlich werden die Leute ihre Hauptbesorgungen nach wie vor in den Supermärkten tätigen, doch sehe ich es für wichtig an, dass man die Möglichkeit hat, sich zu Fuß mit dem Notwendigsten zu versorgen. Regional und saisonal sind die Hauptstichpunkte der Waren im Laden. Die Ladenöffnungszeiten koppeln sich mit meinen Bürozeiten, also jeden Nachmittag von 15.00 bis 18.30 Uhr kann eingekauft werden. Vormittags bewirtschafte ich meinen Waldgarten und am Wochenende sind die Kurse in der Selbstversorger-Akademie dran. So ist alles schön eingeteilt und ich komme auf keine blöden Gedanken (kleiner Spaß nebenbei!)

Achja, übrigens. Im November haben wir eine größere Konvention bei uns im Mienbacher Waldgarten. Die zukunftsfähige Landbewirtschaftungs Konvention. Vom 15. bis 17. November werden 9 Refernten Vorträge und Workshops halten, rund um das zukunftsfähige Wirtschaften auf Kleinsthöfen, Gärtnerhöfen, Selbstversorgergärten, solidarischen Landwirtschaften und Waldgrundstücken. Hier geht es nicht nur um das Wirtschaften im Rahmen der ökologischen Tragfähigkeiten, sondern vor allen Dingen auch, dass man auch mit kleineren Grundstücken sehr wohl seinen Lebensunterhalt verdienen kann! Es geht also um Lösungen, um die eierlegende Wollmilchsau! Für alle, die daran Interesse haben, schnell anmelden, die Plätze sind begrenzt!

So, nun aber wieder gut mit Werbung, im Garten gibt es noch viel zu tun! Nein, wir schneiden die Stauden nicht zurück im Naturgarten, die Käfer brauchen schließlich auch eine Überwinterungswohnung. Das Totholz bleibt bitte auch im Garten, sowie das Laub! Igel und Mauswiesel schätzen diese Haufen sehr! Auch Erdkröten, Blindschleichen und co. Alle unsere Nützlinge brauchen Überwinterungsmöglichkeiten und da sollten wir bitte nicht zu ordnungsliebend sein! Die Natur hat eine andere Ordnung! Wenn wir uns danach richten, was unsere Nützlinge so brauchen, dann werden wir in Zukunft sehr viele tolle Begegnungen im Garten haben. Also mich persönlich bereichert jede Begegnung mit Eidechse, Weinbergschnecke, Igel, usw. sehr. Nutzt das Laub der Bäume ( bitte kein Eichen- und Nußlaub!), legt es auf die Beete als Mulchmaterial. Keine Angst, ist das Laub erst naß, dann klebt es am Boden fest und der Wind hat so gut wie keine Chance, es wieder durcheinander zu wirbeln. Natürlich verrottet das Laub über den Winter nicht, aber wir haben damit wertvolle Bodenabdeckung für die in Zukunft normalen trockenen Frühlingszeiten. So speichern wir Feuchtigkeit im Boden und unsere Pflanzen werden es uns danken! Zudem kann sich der Wurm wieder vermehrt etablieren und den brauchen wir als Mitarbeiter in unseren Beeten wirklich sehr dringend! Der Wurm ist der Ochs des armen Mannes! Haben wir also einen guten Wurmbestand in unseren Beeten, haben wir stets lockere Erde. Bleibt der Boden dabei stets abgedeckt, wird mehr Feuchtigkeit gespeichert und die Würmer können dadurch auch besser arbeiten, den Dünger, den sie mit ihrem Wurmkot produzieren, zu den Pflanzenwurzeln bringen und so kann der Boden fruchtbar bleiben. Selbstverständlich können wir auch mit unseren Küchenabfällen mulchen. Um das optisch nicht zu auffällig und unordentlich ansehen zu müssen (was hauptsächlich die Nachbarn stört), können wir die Küchenabfälle einfach durch einen alten Mixer laufen lassen. Die Abfälle werden dann als Mulchmaterial auf den Beeten kaum auffallen, die Erde ist abgedeckt und die Würmer können das Ganze schneller verarbeiten. Man nennt dies Erdisierung. In null komma nichts entsteht dadurch neue fruchtbare Erde. Würmer halten im übrigen keinen Winterschlaf, sondern einen Sommerschlaf! 😉

So, nun erst einmal wieder genug. Hoffe jetzt wieder regelmäßiger Blogeinträge schreiben zu können.

 

 

 

Mit permakulturellen Waldgarten-Grüßen,

Eure Hanne

PS: Es gibt einige Sonderpflanzen zurzeit in unserer Gärtnerei. Vom ewigen Kohl bis zu Naturgarten-Mischtöpfen mit drei bis vier verschiedenen Wildblumen, Wildkräutern und Stauden in einem Topf. Zur Etablierung einer Wildblumenwiese, eines gemischten Natur-Balkonkastens oder oder oder. Alles Winterhart! Ihr könnt unter http://www.waldgartenprodukte.de die Pflanzen bestellen.

 

Veröffentlicht in Ernte und Haltbarmachen, Permakultur

Sommer, Erntezeit beginnt und Umzug

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

momentan weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll mit berichten.

Petronella
Durchwachsende Silphie

Mein Waldgarten gedeiht, dass es eine wahre Freude ist. Zum Glück gibt es heuer ja immer wieder mal Gewitter mit ausreichend Regen. Das lässt alles wunderbar wachsen und auch die Bäume haben sich vom letzten Trockenjahr her wieder erholt, wie es scheint. Auch Futter für die Tiere gibt es heuer wieder ausreichend. Die jungen Ferkelchen haben alle bis auf eines einen guten Platz gefunden und das eine letzte kleine Ferkelchen namens Petronella darf mit auf den neuen Hof. Wir ziehen nämlich um.

Der Schreimerhof

Nein, keine Sorge, nicht der Mienbacher Waldgarten zieht um, sondern nur wir, die Bewirtschafter und das Büro der Selbstversorger-Akademie zieht mit um. Wir ziehen auf den Schreimerhof. Der ist im Nachbardorf von Mienbach, das heißt, wir leben dann endlich näher am Waldgarten. Dieser Schreimerhof ist ein Mehrgenerationenwohnprojekt, denkmalgeschützt und wir freuen uns schon riesig darauf dort Anfang August einzuziehen und anzukommen. Der Schreimerhof wird mein persönliches soziales Permakulturprojekt. Dort bin ich auch zuständig für die Anlage der Gartenbereiche und die Tierhaltung der Nutztiere. Diese gehören nämlich mit zum Hofkonzept. Alle, die bereits dort wohnen helfen fleißig mit, so dass wir auch schon einiges auf die Beine (Wurzeln) stellen konnten. Insgesamt sind es 10 Wohnungen am Hof, 1 Yogastudio und 1 Architekturbüro. Selbst werde ich mein Büro der Selbstversorger-Akademie noch ausbauen zu einem kleinen Laden. Dort können dann natürlich meine Waldgartenprodukte gekauft werden, aber auch unverpackte Grundnahrungsmittel in regionaler Bioqualität, Kräuterprodukte usw. Vormittags werd ich also im Waldgarten sein und nachmittags auf dem Schreimerhof zu finden sein. So der Plan.

Gemeinschafts-Baumpflanzaktion am Schreimerhof
Zuckererbsensaat und etwas Knoblauchernte

Natürlich haben wir auch viele Projekte vor dort. Zum Beispiel der Ausbau zur sozialen Landwirtschaft mit einer Kindergroßtagespflege. So möchte ich gerne Kinder und Tiere verbinden. Starten soll das Ganze bereits kommenden Januar und ich freu mich bereits riesig drauf. Ich werde aber nicht die Großtagespflege machen, mein Tag hat auch nur 24 Stunden. Dies wird von weiteren Schreimerhofbewohnern übernommen! Für uns, die wir uns eigentlich immer eher als Einsiedler gesehen haben, wird dieses Gemeinschaftsding echt spannend!

Ach, und übrigens, wer sich den Schreimerhof mal ansehen möchte, der hat am 8. September, am Tag des offenen Denkmals Gelegenheit dazu. Wir verbinden dies nämlich mit einem Hoffest, starten um 10 Uhr und enden um 17 Uhr. Es gibt leckeres Essen und natürlich Getränke, Stände und Aktionen.

Ein kurzer Gang durch den Garten

Zurück zum Waldgarten. Eine Fasanenhenne sitzt mitten in der Wiese hinterm Steinkreis und brütet Ihr Gelege aus. Echt spannend. Wenn wir ihr zu Nahe kommen fliegt sie natürlich hoch. Normalerweise müssten die Kleinen bald schlüpfen. Ich hoffe, sie hat mehr Glück als unsere Enten. Diese brüteten alle drei volle Gelege aus, doch alle Eier wurden faulig. Ein Entenküken war zwischendurch da, war aber plötzlich wieder verschwunden. Was war da verkehrt gelaufen? Eine Enten haben wir sogar separiert, damit sie mehr Ruhe hat zum Brüten. Doch das gleiche Spiel. Nach 8 Wochen haben wir alle Gelege geräumt, nicht dass es für die Enten gefährlich werden würde. Die Junghennen dagegen machen sich gut, eine der Hennen legt bereits, und zwar zartolivgrüne Eier. Da ich mir im Frühling 10 Buntleger Eier schicken hab lassen und 6 Küken daraus geschlüpft sind, wird es jetzt echt spannend, welche verschiedene Eierfarben ich denn jetzt bekomme. Hähne waren ja auch dabei! Die jungen Kaninchen haben sich hervorragend gemacht. Wir haben sie mittlerweile bereits in Männlein und Weiblein getrennt. 6 Rammler und 8 Mädels dürfen jetzt in 2 großen Boxen toben.

Jungtiere verschiedener Rassen und Mischlinge

Die Erntesaison hat auch bereits begonnen. Die Klaräpfel trugen reichlich, die Zucchini und Gurken beginnen mit der Fülle, auch die ersten Tomaten färben sich rot, oder gelb, oder schwarz, oder orange ;-). Die Himbeeren laden täglich zum Naschen ein, der Himbeeressig ist bereits angesetzt. Auch die Kräuterernte läuft, alle zwei Tage wird der Solardörrer neu bestückt. Die Sommerküche hängt auch bereits mit Büschel voller Melisse, Apfelminze und Schafgarbe voll. Die nächsten Tage geht es an die Taybeeren und die japanischen Weinbeeren. Auch die

Aronia und Weintrauben reifen langsam

Herbstsalate wollen langsam pikiert werden. Ja, gedanklich sind wir bereits bei den Herbstkulturen. Damit wir nach den Kartoffeln gleich die Zuckerhut- und Endiviensalate setzen können. Doch auch Pflück- und Kopfsalate hab ich nochmal angesät.

Fasanengelege

Die Saatguternte läuft auch gut heuer. Bereits im Trockenen hab ich die Zuckererbsen, die Spornblumensaat, die russischen Kohl, als nächstes fällt die Ernte der Superschmelz-Kohlrabi an und des Färberwaid. Auch der Pflücksalat großer amerikanischer brauner wird bald seine Samen herzeigen. Und ach ja, die Okra blühen! Dies ist meine besondere Freude heuer. Das erste Mal ist mir der Anbau der Okra geglückt. Wunderschöne zartgelbe Malvenblüten zeigen sich jetzt und ich bin sehr gespannt auf die Samenkapseln. Diese werden im vorderen Orient reichlich gegessen. Als gedünstetes Gemüse, das leicht schleimig schmeckt. So gibt es jährlich etwas Neues auszuprobieren und es wird nie langweilig!

Zucchinifülle

Die nächste Zeit werde ich mit Umzug, Permakultur-Design-Kurs und den Herbstkursen und Ernten beschäftigt sein, nehmt es mir also bitte nicht übel, dass ich nicht ganz so heufig zum Schreiben komme momentan. Doch ich werde euch berichten, wie es weitergeht ;-)!

Eure Hanne vom Mienbacher Waldgarten