Hannes Permagarten Blog

Aussaatzeiten und Tips für angehende permakulturelle Selbstversorger

Eine gerechte Lebensführung 4. Dezember 2015

Filed under: Uncategorized — permagarten @ 09:02

Liebe Permagarten-Freunde,

gerade in der Vorweihnachtszeit und dem Übergang zum neuen Jahr ist es

Frost Kohl

Ewiger Kohl

wieder Zeit für gute Vorsätze. Da ich mich momentan stark mit dem Permakultur-Diplom auseinandersetze und das Right Livelihood einen nicht zu verachtenden Prüfungspunkt einnimmt, will ich heute darauf eingehen. Es passt auch so schön in die momentane Zeit!

Es geht hierbei jedoch um mehr, als um den eigenen ökologischen Fußabdruck. Was das ist? Der ökologische Fußabdruck ist der, gemessen an jeder Person, den sie durch ihr wirtschaftliches Handeln hinterlässt. Man stellt sich Fragen, wie: – welche Heizvariante verwende ich, – wie oft fahre/fliege ich in Urlaub, – wo kaufe ich meine Kleidung, usw.

Herznuß

Walnuß

Dazu gibt es verschiedene Rechner, die man findet, wenn in die Suchmaschine „ökologischer Fußabdruck“ eingegeben wird. Auch Städte hinterlassen Fußabdrücke! Der Radius von München reicht z. B. bis Salzburg. Dazwischen liegen jedoch weitere Städte, die auch wieder Fußabdrücke hinterlassen. So wird deutlich aufgezeigt, das wir auf Kosten anderer Leben, denn der Fußabdruck gilt als Durchschnitt für alle auf der Erde lebender Menschen.

Die Right Livelihood umfaßt aber nicht nur den ökologischen Fußabdruck. Das ist nur 1 Part des Ganzen. Wie verhalte ich mich in sozialer Hinsicht meinen Mitmenschen gegenüber?  Kümmere ich mich z. B. um meine Nachbarn, Oma/Opa usw. ? Oder engagiere ich mich für die Integration der Flüchtlinge (zur momentanen Situation)? Profitiert die Gemeinde, in der ich lebe, von meinem Tun? Auch das gehört zur gerechten Lebensführung.

Wie ernähre ich mich? Konsumiere ich viel Fast Food und Fertigprodukte

Salat in der Wiese

Selbstaussaat von Salat

oder esse ich regional und saisonal? Der Fleischkonsum fällt natürlich auch in diese Kategorie, wobei ich hier nicht verurteilen möchte! Auch ich esse von Zeit zu Zeit Fleisch. Meist jedoch von meinen eigenen Tieren oder von Tieren aus biologischer Weidehaltung. Es kann z. B. nicht passen, wenn ich mich vegan ernähre, dafür jedoch hauptsächlich auf Südfrüchte und Sojaprodukte zurückgreife. Die Zauberwörter der Ernährung liegen wirklich in REGIONAL und SAISONAL! Das ist dann auch unserer Gesundheit förderlich.

Sperbi

Deutscher Sperberhahn beim Schweinetraktor

In wie weit diese Punkte von jedem umgesetzt werden kann/will ist jedem selbst überlassen, jedoch sollen sie zum Nachdenken auffordern. Jede Veränderung zum Positiven, sei sie auch noch so klein, ist eine Veränderung in die richtige Richtung. Und da wir hier unseren Lebenraum auf längere Zeit hin gesehen mit immer mehr Menschen teilen dürfen, unsere Fußabdrücke (der Kommunen) dadurch nur noch größer werden, wäre es wirklich angebracht sich mehr auf Teilen und Miteinander zu verlagern, als „Hauptsache mir geht es gut“ – und „Nach mir die Sintflut“ – Gedanken zu hegen.

Was hilft uns jetzt als allerersten Punkt zur Umsetzung des Right

Tomatenpassata

Tomatenpassata aus eigenen bunten nachgereiften Tomaten

 

Livelihood? Natürlich das permakulturelle Gärtnern. Schaffung von ökologischen Nahrerholungslebensräumen und Produktion von gesunder Nahrung. Regional, saisonal, im miteinander, sozial verträglich, einfach ökoLOGISCH.

Wichtel auf Teller

Weihnachtsdeko aus Naturmaterialien

Somit wünsche ich Euch mit herbstlich/winterlichen Bildern aus meinem Mienbacher Perma-Waldgarten noch eine schöne Vorweihnachtszeit, denkt auch beim Einkauf der Weihnachtsgeschäfte auf Regionalität und kommt gut ins Neue Jahr!

Eure Hanne

 

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3 Responses to “Eine gerechte Lebensführung”

  1. Wie lange hält den das Tomatenpassata circa? 🙂
    Weihnachtliche Grüße aus Österreich, Florian

  2. […] Liebe Permagarten-Freunde, gerade in der Vorweihnachtszeit und dem Übergang zum neuen Jahr ist es wieder Zeit für gute Vorsätze. Da ich mich momentan stark mit dem Permakultur-Diplom auseinandersetze und das Right Livelihood einen nicht zu verachtenden Prüfungspunkt einnimmt, will ich heute darauf eingehen. Es passt auch so schön in die momentane Zeit! Es geht hierbei jedoch um mehr, als um den eigenen ökologischen Fußabdruck. Was das ist? Der ökologische Fußabdruck ist der, gemessen an jeder Person, den sie durch ihr wirtschaftliches Handeln hinterlässt. Man stellt sich Fragen, wie: – welche Heizvariante verwende ich, – wie oft fahre/fliege ich in Urlaub, – wo kaufe ich meine Kleidung, usw. Dazu gibt es verschiedene Rechner, die man findet, wenn in die Suchmaschine “ökologischer Fußabdruck” eingegeben wird. Auch Städte hinterlassen Fußabdrücke! Der Radius von München reicht z. B. bis Salzburg. Dazwischen liegen jedoch weitere Städte, dieOriginal Artikel ansehen […]


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