Hannes Permagarten Blog

Aussaatzeiten und Tips für angehende permakulturelle Selbstversorger

Neue Projekte und alles Permakultur 18. Oktober 2017

Filed under: Uncategorized — permagarten @ 18:34

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

Erdbeeren und Endiviengedanklich bin ich ja bereits in der „Winterarbeit“, nämlich an der Büro-Schreibarbeit. Aber ich hab noch einige Kurse zu halten (bis Ende November), einiges Saatgut zu nehmen und den Garten noch in vollen Zügen zu genießen! Die letzten Tage waren einfach herrlich. Morgens bezaubernder Nebel und bis Mittag noch herrlich warm und sonnig. Die Rüben sind noch in vollem Wachstum! Die Junghühner haben derweil im Gewächshaus die Pflanzen abgeerntet.

Junghühner im GWH2Projekte hab ich so viel im Kopf, dass ich froh bin, wenn ich jetzt eins nach demjunghühner anderen angehen kann. Zuerst einmal nimmt der Gemeinschaftsgarten in Landau/Isar, der Mitanand-Garten, langsam Formen an, zumindest auf dem Papier. Viel Planungstreffen, unterschiedliche Schriftsätze und viel ehrenamtliche Arbeit stecken da dahinter, und das, obwohl noch garnichts praktisch vor Ort passiert ist! Ihr könnte ja mal reinschauen, auf http://www.landauimwandel.wordpress.com werdet Ihr mehr finden.

Dann möchte ich ja jetzt endlich diesen Winter die Diplomarbeit zur Permakultur beginnen. Die 10 Projekte hab ich, jetzt muß nur noch alles auf Papier! Nur, das ist ein Wort, dass ich zu gerne benutze.

Doch am meisten spukt mir unser Wohnprojekt im Kopf herum. Im letzten Blogeintrag

Geländeplan

Der Mienbacher Waldgarten mit eingezeichneten Bauwägen, Garage, Komposttoilette und Schafstall

hab ich Euch doch berichtet, dass wir eine Zimmerei besucht haben, die tolle Wohn-Bauwägen herstellt. Wir sind jetzt definitiv in der Planungsphase. Es sind zwar die Stimmen da, die sagen: „Du mußt Dein Lebtag abbezahlen“ (zum selber bauen hab ich zu wenig Zeit und zu wenig Erfahrung), „warte bis etwas im Dorf frei wird“ (dazu muß ich warten bis jemand stirbt!), „meinst Du nicht Ihr bräuchtet mehr Platz?“ Ja, das mag schon alles stimmen. Doch warten heißt weniger Lebenszeit im Garten zu verbringen. Warten heißt, den Kindern ein natürliches Leben vorenthalten (sie wachsen sooo schnell heran!), Warten heißt, weiter zu hoffen, weiter Fahrtzeiten zwischen Wohnung und Garten einplanen, zerrissen sein im Spagat zwischen Familie und Arbeit. Mein Garten ist nämlich nicht nur mein Hobby, nein, er ist mein Beruf, meine Lebensgrundlage. Deshalb jetzt der Entschluß, ja, wir werden es wagen mit einer 5-köpfigen Familie in Bauwägen zu ziehen! Autark, leben, wie es in den Büchern von Anastasia (Wladimir Megre) beschrieben ist. Leben und Wohnen in der  Natur ohne Betonboden unter uns. Die Zimmerei arbeitet bereits am Angebot. Vielleicht kennt ja wer, der wen kennt, der uns mit der Finanzierung unterstützen könnte. Ein Privatinvestor, der Interesse hätte, statt Zinsen lieber frisches Obst und Gemüse während der Saison zu bekommen. Und natürlich monatliche Rückzahlungen. Mietkauf quasi mit Ernte, Rüben u. KrautNaturalienpaketen. Keine Bank kann solche Geldanlagen bieten!

Und last but not least kommt diesen Winter noch ein Projekt mit dazu.

Kürbisschlachtung

Herbstliches Schlachtfest

Selbstverständlich werde ich wieder eine Ausgabe der Mienbacher Waldgartenzeitschrift herausgeben. Geplant ist ein Ideen- und Arbeitsheft für die permakulturellen Möglichkeiten im Hausgarten zur größtmöglichen Selbstversorgung. Es soll die optimale Ergänzung zu meinen 1-Tages-Kursen werden, damit nichts vergessen wird und man seine Ideen dort auch noch zusammenfassen kann. Da freu ich mich schon richtig darauf!

In der Garten Weden Zeitschrift wird im Dezember mein vorerst letzter Artikel erscheinen. Die Serie: „Was unsere Omas noch alles selber machen konnten“ der Kent Depesche wird mit einem 3. Themenhefter abgeschlossen. Dazu fehlen mir aber noch mind. 7 Artikel! Die kommen demnächst heraus. Mal sehen, vielleicht findet Ihr im kommenden Jahr auch in der Natürlich gärtnern vom OLV Verlag mal wieder den ein oder anderen Artikel von mir! Die Arbeit geht nicht aus, das habt Ihr bestimmt bemerkt, oder? Ach ja, die Kurse für 2018 stehen auch schon alle fest! Die könnt Ihr auf http://www.mienbacher-waldgarten.de im Veranstaltungskalender einsehen.

Einhorn mit Ladung

Erntewagen

So, und jetzt bin ich bei der Aufzählung meiner Arbeit ins Schwitzen gekommen. Dabei sollten die neuen Hasenställe heuer auch noch fertig gestellt werden! Schöne große Gemeinschaftsboxen für ein kaninchengerechtes Leben. Das Baumaterial besorg ich morgen, gebaut wird dann nächste Woche! Wenn alles gut läuft, dann bekommen die deutschen Sperber auch noch einen schöneren optimaleren Stall, der für die rote Vogelmilbe uninteressant ist. Das ist für den nächsten Sommer dann wieder wichtig!

Ich wünsch Euch auf alle Fälle einen tollen Herbst! Räumt noch rein, was Essbares in

Yacon

Yacon, ein Inkagemüse

den Beeten ist und nicht draußen bleiben kann! Meine Yacon zum Beispiel werde ich die nächsten Tage auch aus dem Topf nehmen, die Wurzeln ernten, die Brutknollen wieder topfen und einwintern. Man weiß ja nie, wann die ersten Fröste zuschlagen werden!

Eure Hanne vom Mienbacher-Waldgarten

 

 

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