Veröffentlicht in Permakultur

Eine größere Wurmfarm anlegen

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

Ihr könnt Euch bestimmt vorstellen, dass jetzt Anfang Januar im Garten nicht viel los ist! Doch ich möchte Euch noch  von einem Projekt berichten, dass wir Anfang November umgesetzt haben. Ihr könnt das gerne dann im März-April nachbauen ;-).

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Inspiriert von Heinz Erwen und seinem Paradiesgarten wollten auch wir so einen Wurmwanderkasten haben, den wir im Winter nicht hineinzuräumen brauchten. Es war immer eine Riesen-Aktion, die zwar kleine, doch meist sehr schwere Wurmfarm vom Garten ins Haus zu fahren und im Flur „einzuwintern“. Im warmen Wohnraum arbeiteten die Würmer zwar weiter, doch mir ging der Platz aus! Eine Lösung im Garten mußte also her, vor allen Dingen weil wir vorrausschauend auf den Bau der Kompost-Toilette ja auch eine größere Wurmfarm zur Verarbeitung unserer Feststoffe bräuchten.

wurmfarm

Das buddeln ging also los. Eine Wurmfarm muß, wenn sie groß genug ist, nicht zwingend in die Erde, ich wollte aber auf Nummer sicher gehen, so dass die Kleinen auch wirklich geschützt vom Frost, sich auch in tiefere Gefilde zurückziehen könnten, in der Wurmfarm aber sicher vor Maulwürfen und Spitzmäusen seien. Zwei Spatentiefen gruben wir uns also in die lehmige Erde. Was wir darin fanden, war für mich alleine schon faszinierend genug. Die Tauwürmer hatten nämlich hier bereits tolle Drainagen gebaut! Richtig dicke lange Röhren, eine neben der anderen. Wirklich toll!

Die Wurmfarm bekam also einen Rahmen aus Schalungstafeln und unten den Boden belegten wir mit Volierendraht. Nun begann die Schichtung. Ganz unten kippten wir Schweinemist, darüber kam Hühnermist aus den Ställen. Eine schöne dicke Strohschicht, Küchenabfälle und hierauf kamen die Würmer aus der kleinen Kisten-Wurmfarm. Schnell flüchteten sie vor dem Licht und verzogen sich in tiefere Gefilde. Um sie weiter zu schützen, bekamen sie noch eine extra dicke Laubschicht obenauf. Da mußte es schon sehr kalt werden, wenn der Frost da durch wollte! Zu allerletzt bastelten wir aus drei Schalungstafeln noch einen klappbaren Deckel. Nun waren die Würmer für den Winter gerüstet!

Wenn wir dann im April die Komposttoilette bauen, dann ist das „Futter“ auch gesichert! Direkt neben der Wurmfarm ist auch unser großes Gewächshaus. Von da können die Würmer gerne hin und her wandern!

Ich hoffe, Euch gefallen die Bilder, wir hatten jedenfalls sehr viel Spaß bei der Arbeit!

Somit wünsche ich Euch noch ein wunderbar produktives Gartenjahr 2019,

mit permakulturellen Grüßen,

Eure Hanne

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Autor:

Permakultur-Gestalterin, Kursleiterin, Selbstversorger-Beraterin, Autorin, Leitung der Selbstversorger-Akademie

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