Veröffentlicht in Permakultur

Waldgartenparadies – Regenwaldfeeling

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

der Mai ist doch wirklich der allerschönste Monat, oder? Alles fängt zu blühen an und fruchtet. Die Tiere bekommen Nachwuchs (oder auch nicht), überall piepst es aus den Vogelhäuschen und Büschen, die Eidechsen wuseln bereits emsig umher und überall summselt und brummselt es. Dank dem ergiebigen Regen steht jetzt, Ende Mai, alles in sattem Grün da. Die Natur kann sich nach der Dürre letztes Jahr wieder richtig erholen. Der Garten wirkt momentan tatsächlich wie ein Regenwald! Täglich kann ich jetzt wieder Futter sensen für die Schweine und die Kaninchen, die übrigens alle Nachwuchs bekamen. Drei Mamas bemuttern zur Zeit ihr ach so herzigen Kinder.

 

 

Die Gemüsejungpflanzen wandern nach und nach in die Beete. Fertig bin ich dabei noch nicht! Täglich kommt irgend etwas anderes dazwischen oder ich komm einfach nicht rum. Immerhin sind die Gewächshäuser nun schon mal mit Tomaten, Paprika, Peperoni, Gurken, Inkagurken und Ananaskirschen bepflanzt. Viele Tomaten kommen bei mir heuer ins Freiland, deswegen hab ich auch sehr viele Wildtomaten am Test. 54 verschiedene Tomaten – Sorten hab ich heuer insgesamt angebaut.  Auch einige Chili-Sorten hab ich neu mit dazu, mit so abenteuerlichen Namen wie: Schlangenchili oder Elefantenhaut-Chili. Bin wirklich schon total gespannt. Was mich aber total freut, ist, dass ich überraschend Okra-Samen erwischt hab und die sind auch noch gekeimt! Frühere Versuche schlugen da fehl. Jetzt werde ich sie erst noch in größere Töpfe pikieren und wenn im großen Gewächshaus die Samen des Superschmelz-Kohlrabi und des

Okra-Keimlinge

russischen Kohls ausgereift sind und dadurch wieder Platz entsteht, werde ich sie auspflanzen. Drückt mir bitte die Daumen, ich möcht sie so gerne probieren!

Unser privater Umzug rückt immer näher, wir freuen uns schon sehr. Während der Mienbacher Waldgarten eher den Pflanzen- und Gartenaspekt der Permakultur wiedergibt, soll der Schreimerhof im Nachbardorf mehr den sozialen Aspekt wiederspiegeln. Um das Angebot dort auch erweitern zu können, werd ich ab Januar die Ausbildung zur Bauernhofpädagogin und ziemlich zeitgleich auch die Zertifizierung zur sozialen Landwirtschaft absolvieren. Achja, meine Permakultur-Diplom-Arbeiten sollen eigentlich auch noch fertig werden bis nächstes Jahr. Es bleibt also spannend bei mir und ich glaube nicht, dass ich in Versuchung komme, dass es mir langweilig wird.

Immer mehr Menschen zieht es raus in die Natur, den Garten, den Wald. Es ist so wichtig, dass wir uns wieder mehr mit der Natur verbinden. Immer wieder wird es mir bei meinen Gartenführungen bewußt, dass sehr viel Wissen verloren ging die letzten Jahrzehnte. Dass meist bereits die Eltern und Großeltern meiner Kursteilnehmer es nicht mehr für wichtig erachteten, dieses Wissen weiter zu geben. Nun müssen es sich die meisten erst wieder langwierig durch Kurse erarbeiten. Dabei haben wir aber auch noch sehr viel an intuitivem Wissen in uns drinnen. Wir müssen uns nur die Zeit nehmen es wieder zu entdecken und dann natürlich auch ins TUN kommen! Schauen, was es draußen zu ernten gibt, es verarbeiten, einlagern und dann natürlich aber auch nicht vergessen, es genüßlich zu verspeisen.

Jetzt bekommt Ihr einfach noch ein paar schöne Bilder aus dem Waldgarten und der Gemeinschaftsaktion Obstbaumwiese und Wildobsthecke pflanzen am Schreimerhof! Wenn Ihr wollt, könnt Ihr gerne noch auf meine Kursseite schauen, unter www.mienbacher-waldgarten.de oder in meinen Publikationen stöbern.

Ich wünsche Euch noch eine tolle Frühsommerzeit, pflanzt Euch Gemüse und Kräuter, auch wenn Ihr nur einen kleinen Balkon habt, es ist überall Platz dafür. Genießt die Frische und denkt dabei aber auch immer an genug Blühendes für viel Gesummsel und Gebrummsel!

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Eure Hanne vom permakulturellen Mienbacher Waldgarten

 

 

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