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Baumschnitt, Frühling, Pflanzzeit

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

jetzt ist es offiziell, es ist Frühling! Die ganze letzte Woche hing ich in den Bäumen fest. Beim Schneiden. Ganz bin ich noch nicht fertig. Doch heute ist Neumond, da mach ich gerne Pause ;-). Meine bestellte Erde sollte heute auch kommen, doch die Spedition läßt mich wohl hängen, so wie es aussieht. Dafür nutze ich jetzt die Zeit, Euch wieder ein bisschen zu berichten, was sich getan hat.

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Steckrüben, die Letzten
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Baumschnitt

Die Pflänzchen wagen sich ja nur sachte aus dem Boden. Die ersten Krokusse und Gänseblümchen blühen. Zum Glück hab ich im Gewächshaus noch üppig Spinat, russischen Kohl, Herbstrübchen und Sellerie. Auch Postelein treibt jetzt üppig! In meinem kleinen Gewächshaus hausten den Winter über die Hähne. Mittlerweile ist es aber wieder ruhig, denn ich hab sie alle weggeschlachtet. Jetzt heißt es Boden IMG_20190303_142945lockern und wässern, damit sich das Bodenleben wieder erholen kann. Füttern tu ich selbiges mit dem Einstreu aus den Hühnerställen. Dort hab ich feine Holzhäcksel (aus eigenem Material hergestellt) mit Holzkohle und Gesteinsmehlen gemischt. Die Hühner taten das Ihrige dazu und ich hab wieder Gesteinsmehle darübergestreut. Das Ganze Gemisch hab ich jetzt einseitig aufgebracht im Glashaus und werde es noch oberflächlich einarbeiten mit der Mulchkralle. Ich werde den Boden nicht wenden! Nur die oberen Schichten, ca. 5 cm tief mit der Einstreu vermischen und gut eingießen. Die andere Seite wurde mit 4 Eimern Bokashi bearbeitet, die mir ein Kollege beisteuerte (zwecks fehlendem Garten). Den Bereich, den ich jetzt mit Salaten bepflanzen möchte, hab ich noch frei gelassen. Auf die aufgedüngten Flächen werden nur Starkzehrer kommen! In erster Linie Auberginen und Tomaten und Paprika. Salat würde zuviel Nitrate aufnehmen.

KükenDie ersten Küken sind geschlüpft! 60 Eier hatte ich im Apparat, doch die Befruchtungsrate war bei meinen Hühnern so früh noch garnicht gut. So schlüpften 13 meiner Sperber und Mischlinge und aus 10 bunten Eiern aus Österreich schlupften 6 ganz vorwitzige kleine Dinger, in die ich mich sofort verliebt hab und schon ganz gespannt bin, wie sie sich entwickeln.

Ein neues Buch möchte ich Euch noch gerne clever-gaertnern-im-gewaechshausvorstellen! Es wurde als zweites Buch vom Autor Nikolay Kurdyumov ins Deutsche übersetzt und beschäftigt sich mit der Selbstversorgung aus dem Gewächshaus! Wie immer absolut humorvoll geschrieben und echt lesenswert! Sowohl für Leute, die vorhaben sich ein Gewächshaus zu bauen, als auch für Solche, die bereits eins haben. Es gibt dort nämlich jede Menge Tipps, wie man sein Gewächshaus auch verbessern kann, um es einfach effektiv gut nutzen zu können! Ich selber bin wieder mal ganz begeistert! Ihr könnt es natürlich bereits bei mir im Onlineshop bestellen! Auf www.waldgartenprodukte.de. Ebenso könnt Ihr auch mein neues Pflanzenlistenheft, das ich im letzten Blogbeitrag bereits beworben hab, erwerben.  Hier der Link zum Pflanzenlistenheft.

TitelbildIhr findet mich übrigens jetzt auch auf Instagram unter Hannelore Zech und auf facebook ebenso. Außerdem seid Ihr auf fb unter Mienbacher Waldgarten/Selbstversorger-Akademie stehts über meine Veranstaltungen informiert!

So, genug für heute, ran ans Saatgut, jetzt darf nämlich bereits so einiges in die Erde! Draußen an geschützten Plätzen die ersten Salate, Zwiebeln, Erbsen, Blumenkohl, Radieschen, Rettiche, Mairübchen usw. Drinnen sollten jetzt Tomaten, Auberginen, Physalis, Artischocken, usw. vorgezogen werden. Das heißt, Saatgut durchforsten, damit ja auch nichts vergessen wird. Was fehlt kann ja dann auch noch dazugekauft werden, aber bitte möglichste samenecht und regional. Zurzeit finden überall Saatgutbörsen und -feste statt. Das ist die Möglichkeit!

Ich wünsche Euch eine tolle Anzuchtzeit,

Eure Hanne vom Mienbacher Waldgarten

 

 

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Pflanzenlistenheft aktuell und neues Tiny House

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

irgendwie liegt jetzt gefühlter Frühling in der Luft. Die ersten Saaten von Paprika und Chili sind in der Erde, draußen zwitschern bereits die Vögel, obwohl bei uns noch Schneereste rumliegen. Doch ich seh bereits von vielen die Schneeglöckchenbilder in den Social Medien. Den Winter hab ich wieder genutzt und hab das Pflanzenlistenheft,Titelbild das ich bisher in DinA5 mit 60 Seiten angeboten habe gründlich überarbeitet und bringe es bis Anfang März als DinA4 Ausgabe mit 72 Seiten und in Farbe heraus. Ok, es wird dadurch auch teurer, aber ihr könnt damit auch wesentlich besser arbeiten! Die Listen erstrecken sich von Gemüse, Getreide und Pseudogetreide, Pilzkulturen und Gründüngepflanzen über Teekräuter, Pflanzen für die Hausapotheke, Fruchtertragsbäume – Obstbäume und Nüsse, Wildobst und Beeren, Kulturbäume mit essbarem, dauerhafte Gemüse und Wildgemüse, Kräuter und Gewürzpflanzen. Dazu noch einige Infos rund um den Gartenbau und die Permakultur im Speziellen. So ist es ein richtiges Arbeitsheft geworden! Bestellen könnt Ihr es bereits oben unter Publikationen oder in meinem Waldgartenshop unter http://www.waldgartenprodukte.de. Mit der Vorauszahlung unterstützt Ihr uns bei der Finanzierung, die Auslieferung erfolgt ca. Anfang März.

Ihr wißt doch noch bestimmt, dass wir mit dem Gedanken gespielt haben in ein Tiny House zu ziehen. Ok, es ist nichts geworden, weil wir kein eigenes erschlossenes Grundstück  und wir in Deutschland Anschlußpflicht haben. Doch die Firma, mit der wir diesen Plan umgesetzt hätten, hat jetzt ein ganz tolles Teil herausgebracht. Ein modernes Tiny House, als Basismodell oder mit Ikea Einrichtung. Natürlich alles gedämmt und alles aus Holz  mit Tüv-Zulassung und allem drum und dran. Mit diesem tollen Tiny House kann man entweder durch die Gegend ziehen oder sich aber auch fest niederlassen, es hat alle erforderlichen Anschlüsse.

Ich zeige Euch einfach hier mal die Bilder, doch wenn Ihr mehr über diesen tollen Familienbetrieb erfahren möchtet, oder Euch das Tiny House in der Praxis anschauen wollt, dann müßt Ihr entweder zu uns nach Niederbayern oder im Netz schauen unter www.tiny-houses.info.Vielleicht plant Ihr ja auch bald Euer unabhängiges Leben im fahrbaren Tiny House ;-).

Hier auf alle Fälle mal die Kostenkalkulation, damit Ihr auch wisst, wovon ich hier spreche:Pletz kalkulation

So, nun wünsche ich Euch noch frohes Aussäen Eurer Paprika, Peperoni und Chili und bald auch der Physalis, Auberginen, Artischocken, Tomaten, Tomatillos, usw. Denkt dann bitte auch an die ersten Salate für Frühbeet oder Gewächshaus, die Kohlrabi, die Blumenkohl, den Asiasalat usw. Also, an die Samen, fertig, los! Jede Menge von samenechten Sämereien findet Ihr bei mir im Online-Shop unter http://www.waldgartenprodukte.de. Das Saatgut aus unserem Waldgarten ist besonders robust, da unser niederbayerischen Nordhang schon seine Launen hat!

Bis bald hier im Permagarten-Blog,

Eure Hanne

 

 

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Kalter Frühling und so viel vor

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

Mädelsjede Nacht minus 14 Grad Celsius. Ok, in Sibirien würden sie mich wohl auslachen, aber meine Tiere frieren. Nun gut, die Hühner sind putzmunter, aber die Enten haben kalte Füße und die Häsin, die ich neu gekauft hab und bereits gedeckt war, konnte ihren ersten Nachwuchs nicht genug wärmen. Die Holzarbeiten im Garten hab ich momentan auch eingestellt, wegen den Hunden. Sie wollen dabei sein, frieren aber dann. Somit heißt es einfach abwarten, bis es wieder etwas wärmer wird. Die Sonne tut ja täglich ihr Bestes!

Selbst hab ich auch drinnen genug zu tun. Kurse vorbereiten, tüfteln, wie ich mein Frühbeet baue, mit was beginne ich heuer im Gewächshaus? Dazu noch etwas entrümpeln und Platz schaffen, das ist immer gut. Später kommt man sowieso nicht mehr dazu. Es ist jetzt auch noch ideal um sich guten Lesestoff zu holen und sich auf die Saison vorzubereiten.

Heistinger BioGemüsegartenAndrea Heistinger hat wieder ein tolles Buch geschrieben. Zusammen mit der Arche Noah, wie bereits so oft. Ein Buch, das mich echt begeistert hat. Anfängern kann es die Anschaffung von vielen weiteren Büchern ersparen, Fortgeschrittenen in der Selbstversorgung gibt es neue Anregungen und Motivation. Ein richtiger Rundumschlag, der alles beinhaltet, was ein Selbstversorger so zu beachten hat. Das Zuckerl obendrein: es ist auch für Stadtgärtner, Gemeinschaftsgärtner oder für Menschen gedacht, die vielleicht mit dem Gedanken spielen einen Gemeinschaftsgarten innerhalb einer Stadt/Siedlung zu gründen oder mit zu machen, um ihre Grundversorgung mit Lebensmitteln zu sichern. Einfache Stichpunktsammlungen und Tabellen stellen das notwendigste Wissen praktisch dar. Ein Buch, das trotz der vielen Wissensvermittlung anregt sofort zur Tat zu schreiten. Das Buch ist übrigens bei mir im Shop oder im regionalen Buchhandel erhältlich!

KürbisDraußen finden wir ja momentan noch nichts essbares. Da heißt es, gut, dass man Vorräte eingelagert hat. In der Küche werden bei uns zur Zeit die Kürbisse nach und nach weggeschlachtet. Diese sind ein herrliches Selbstversorger-Gemüse. Und jede Sorte ist anders! Ob als Rohkost, wie der weiße Gartenkürbis im Bild, oder als Gemüsebeilage, als Kürbisbrei oder für Bratlinge, Brot und Kuchen. Die Verwendung ist gigantisch vielfältig! Dabei darf der Kürbis nicht kühl überwintert werden, er mag es, bei uns im Wohnraum zu sein. Allseits im Blickfeld, schön dekorativ und sofort schlachtbereit ;-).

Der Wetterbericht meldet bald wärmer, bis dahin, mummelt Euch gut ein und plant das Gartenjahr. Übrigens, die Verwendung von Mondkalendern hilft Euch, alles auszusäen und zu planen. Mein Favorit ist dabei: Aussaattage nach kosmischen Rhythmen vom OLV-Verlag. Mit vielen wertvollen Tipps am Rande!

Bis bald,

Eure Hanne vom permakulturellen Mienbacher Waldgarten

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Jede Menge samenechtes Saatgut und die neue Waldgartenzeitschrift 2017

Hallo liebe Permagarten-Freunde,titelbild-neu

heuer ist der Winter echt lang, was dazu geführt hat, dass meine Waldgartenzeitschrift, die einmal im Jahr erscheint, 76 Seiten dick geworden ist! Ihr findet Sie bereits bestellbar unter der Rubrik Publikationen.

saatguttuetenSaatgut hab ich auch ganz fleißig eingetütet und beschriftet. Vom Baldrian über Freilandtomaten, Haferwurz und wilde Pastinaken, Erdnuß-Rucola, Fenchel, Chili und noch viel viel mehr. Was ich nicht selber in meinem permakulturellen Waldgarten produziere, biete ich in Demeter-Qualität von Bingenheimer an. Durchstöbern könnt Ihr gerne auf www.waldgartenprodukte.de. Jetzt ist übrigens auch die Zeit zum Paprika und Chili vorziehen auf der Fensterbank. Nehmt gute Erde und keine schwache Aussaaterde, damit Ihr stabile und kräftige Pflanzen bekommt und später eine gute Ernte!

Sobald der Mond jetzt wieder am abnehmen ist, denkt daran Eure Obstbäume können jetzt geschnitten werden, um in Form zu bleiben und schöne große, gesunde Früchte wachsen zu lassen. Auch im März ist dies noch möglich, doch passt bitte auf, dass Ihr keine brütenden Vögel stört!

Zum Thema Geflügelpest gibt es nicht viel zu Schreiben und auch nichts zu diskutieren. Vorschrift ist Vorschrift. Eins nur sei definitiv festgestellt. Die Tiere leiden darunter und die Aufgaben, die sie sonst im Garten erledigen, bleiben jetzt unerledigt. Die Tierbestände müssen auf Minimalstand, nur um die Basis der Zucht nicht zu verlieren, reduziert werden.  Das Ganze ist sehr traurig, die Haltung nicht optimal. Erst wenn das Gras wieder zu wachsen beginnt, machen die Hühnertraktoren, über die ich bereits im vorletzten Blog geschrieben habe, wieder Sinn. Das Ganze macht mich sehr wütend, vor allen Dingen auch wegen der Ohnmacht, mit der man zuschauen muß, wie Tausende von Tieren in der Umgebung gekeult werden, unnütz sterben müssen.  tristan

Unser Versuch der Angorakaninchen-Zucht, der allerdings in den vergangenen zwei Jahren nicht gerade von Erfolg gekrönt war, ist jetzt vollends vorbei. Unser Tristan ist leider verstorben. Wir vermissen ihn sehr und werden ihn  auch nicht ersetzen. Unsere Anamiarl ist jetzt noch die einzige Angorahäsin, sie darf ab sofort mit der gemischten und kastrierten Widder- und Rex-Truppe im Freigehege laufen.

Wir hoffen auf Nachzucht der hellen Großsilber-Kaninchen, eine Rasse, die leider auch schon auf der roten Liste der bedrohten Nutztiere steht.

Apropo rote Liste. Kennt Ihr bereits www.vieh-ev.de? Wir sind dort Mitglieder mit der Hof-Nr. 85. Vielleicht hat der ein oder andere nicht auch Lust vom Aussterben bedrohte Nutztiere zu erhalten? Oder Ihr seid bereits Erhalter, seid dort aber noch nicht gelistet? Mit meinen Arche-Nachbarn betreibe ich regen Austausch an Tieren und Naturalien. Ebenso Erfahrungsaustausch ist angesagt, vor allen Dingen auch bei den jährlichen Regionaltreffen. Selbst genieße ich diese Gemeinschaft! Bestimmt lesen dies hier auch viele Veganer und finden das Motto der Nutztier Arche „Erhalten durch Aufessen“ wohl nicht so prickelnd, oder? Doch unsere Welt wäre um ein vielfaches ärmer ohne diese Vielfalt an Rassen. Sie würden sonst keinen Sinn mehr erbringen und einfach unwiederbringlich verschwinden. Das kann doch auch nicht die optimale Lösung sein, oder? Die rote Liste könnt Ihr übrigens bei www.g-e-h.de herunterladen.

zwerghuehnerAuf alle Fälle wünsche ich Euch einen tollen Vorfrühling, auf dass endlich (bei uns jedenfalls), der Schnee endgültig verschwindet und der Garten wieder ohne Rutschgefahr und harten Stürzen betreten werden kann.

Eure Hanne

vom Mienbacher Waldgarten

PS: Wenn Ihr zu den Themen Permakultur und Selbstversorgung noch was lernen wollt, dann schaut doch einfach in unseren Veranstaltungskalender auf www.mienbacher-waldgarten.de

 

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Brennesselsalbe und Löwenzahnsalat

Hallo liebe Permagarten-Freunde!

Frohe OsternEndlich, der Frühling kehrt ein! Für alle, die schon Ferien haben, wünsch ich eine schöne Ferienzeit, aber auch so, glaub ich, darf ich schon ein frohes wunderschönes Osterfest wünschen, oder?

Draußen beginnt es jetzt wieder überall zu sprießen. Die ersten Brennesseltriebe haben wir genutzt, um Salbe herzustellen. Gegen Brennesselbläschen hilft nämlich am allerbesten wieder die Brennessel. Übrigens auch bei Hautausschlägen mit ähnlichem Hautbild, also Nesselausschlag usw. Deswegen haben wir gleich mal eine größere Menge hergestellt. Dazu einfach die frischenBrennesseln für Salbe Brennesselspitzen mit einer Schere abschneiden und in einen Topf geben, mit Olivenöl aufgießen, bis alles bedeckt ist und kurz unter dem Siedepunkt eine halbe Stunde ziehen lassen. Danach einfach über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag das Öl durchseihen, damit alle Brennesselteile heraußen sind und mit ca. 10 % Bienenwachs der Gesamtmenge an Öl nochmals erwärmen, bis alles geschmolzen ist. Nach belieben mit ätherischen Ölen beduften. Wir haben reines Lavendelöl verwendet. Danach in Gläser oder Salbentiegel füllen, auskühlen lassen bis es fest ist und verschließen.

Auch grüne Salate oder Smoothies sind jetzt wieder vielseitig aus dem Garten und/oder dem Balkon zu ernten. Es sprießen bereits Löwenzahn, Giersch, Pimpinelle, Lauchscheibenschötchen, Sauerampfer, ausdauernde Kresse, vielleicht auch die frischen Blättchen der Herbstrüben, die noch auf den Beeten stehen. Dazu ein Lagerapfel und eine Karotte, klein geraspelt, fertig ist der Selbstversorger-Salat oder Smoothie.

Wer schon eingesät hat, der kann jetzt vielleicht auch schon beobachten, wie Radieschen, Rucola und Schnittsalat aufgehen. Im Gewächshaus und Frühbeet kann jetzt auch schon der 1. Kopfsalat gesetzt werden, ebenso die 1. Kohlrabi. Und immer dran denken, das der nächste Schwung gleich wieder eingesät werden sollte. Kopf- und Bataviasalat warten schon auf das pikieren. Die Mairübchen sind auch schon gesät. Geht aber auch noch bis Ende April! Also, frisch ran ans Werk, wer bisher noch gewartet hat.

Wer mehr lernen möchte über Selbstversorgung im Allgemeinen, der kann sich 1 Woche Auszeit nehmen und Ansaatendie Woche nach Pfingsten am 5-Tages-Selbstversorger-Intensivkurs teilnehmen. Lernen wie Permakultur im Hausgarten funktioniert, alles rund um Gemüse, von der Anzucht bis zur Saatgutvermehrung, alles über Kräuter und die Anlage eines Herbariums, Milchverarbeitung, Brot backen, Naturkosmetik selber machen, Nutztierhaltung im Hausgarten und Zucht von Speisepilzen auf Stämmen und auf Stroh. Anmeldung und weitere Infos auf: https://waldgarten.wordpress.com/veranstaltungskalender/5-tages-selbstversorger-intensivkurs/

Cover-Selbermachen2 kleinAus meiner Artikelserie: Was unsere Omas noch alles selber machen konnten, ist mittlerweile der 2. Themenhefter erschienen. Dieser geht von Artikel 13 – Artikel 21. Bestellen könnt Ihr diesen, aber auch all meine anderen Publikationen oben unter Meine Publikationen.

Bei mir geht es jetzt schon wieder rund. Neben der Frühjahrsaufräumarbeiten im Garten und den Ansaaten und Vorzuchten wollen wir auch noch den Nutztier-Bereich bei den Hühnern und Schweinen umgestalten, damit es praktischer wird und die Tiere mehr Platz zur Verfügung haben. Auch ein Schildkrötengehege steht auf dem Plan. Warum wir jetzt Schildkröten auch noch haben? Weil ich bei Tieren einfach nicht nein sagen kann! Die kommen einfach von selber zu uns. Den Winter haben sie schlafend auf dem Dachboden verbracht, heute am Palmsonntag ist Nr. 3 aufgewacht, und jetzt schläft nur noch Nr. 4. Bei uns hat nämlich jedes Familienmitglied seine eigene Schildkröte! Ich hoffe, ich kann Euch bald von den Umgestaltungsarbeiten berichten und Fotos liefern.

Bis dahin wünsche ich Euch noch eine schöne Osterzeit, genießt das Frühlingswetter und zieht fleißig Eure Tomaten, Auberginen, Physalis und Ananaskirschen, Tomatillos, Artischocken, Petunien, Löwenmäulchen, Tagetes, Sellerie, Knollenfenchel und Salate vor.

Eure Hanne

 

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Helfen Oma´s Hausmittelchen auch heute noch?

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

Lenzrose
Lenzrosenblüte

in der Permakultur beschäftigt man sich mit allem was notwendig ist, um zukünftigen Generationen ein gutes Leben in einer intakten Umwelt zu ermöglichen.
Also auch mit allem, was zur Selbstversorgung, zur Eigenverantwortung für sich und die Familie beiträgt. Dazu gehört auch die Gesundheitsvorsorge. Natürlich sind wir hier im deutschsprachigen Raum alle krankenversichert, manche gesetzlich, manche auch privat. Einige haben sich schon auf einen eigenen Weg der Gesundheitsvorsorge begeben und haben sich einer Artabana-Gruppe angeschlossen oder ähnlichem.
Die Gesundheitsvorsorge von der ich aber spreche, ist die Gesundheitsvorsorge, die meine Oma schon praktizierte und mir ihr Wissen weitergab. Vieles hab ich bestimmt schon wieder vergessen, dafür aber Neues mit zu meinem Repertoire hinzugefügt, die Erfahrungen mit und durch meine Kinder ergänzen das Ganze noch dazu und zwar sehr gut. Titelbild endgültig
Man braucht dazu auch kein extrem umfangreiches Wissen, das Basiswissen genügt.
Dazu habe ich mich jetzt im Winter hingesessen und hab für Euch ein Heftchen zusammengestellt, mit 28 wichtigen Pflanzen, zusammengesetzt auf 1 Beet mit Pflanzplan, Vorbereitung und Anlage, dazu natürlich das Wichtigste: 165 Rezepturen zur eigenen Herstellung einer Hausapotheke mit diesen Pflanzen. Es funktioniert aber genauso gut auf einem Balkon! Dazu einfach die genannten Pflanzen in Töpfe oder Balkonkästen pflanzen.
Dieses kompakte Praxiswissen könnt Ihr ab sofort beziehen. Einfach nur auf „Publikationen“ gehen und bestellen.

In der Naturgeisterecke
In der Naturgeisterecke

Gerade jetzt wo das Wetter wieder sonniger wird und man verlockt wird nach draußen zu gehen, erkältet man sich leicht. Es ist ja doch noch Winter und der Wind weht kalt.
Am nächsten Morgen wacht man mit Halsschmerzen und Schniefnase auf. Was jetzt?
Erst einmal setzen wir eine schöne Tasse auf, und zwar mit Dost, Thymian, etwas Salbei und Spitzwegerich. Dann nehmen wir eine Zwiebel, schneiden den Wurzelboden ab, holen die innersten Schichten mit dem „Herz“ heraus, so dass ein Loch entsteht. In dieses Loch füllen wir Honig und setzen das Ganze auf einen Unterteller.
Ganz langsam läuft der Zwiebelsaft, gemischt mit Honig aus. Diesen nehmen wir ein, verteilt auf den ganzen Tag. Gegen Halsschmerzen helfen uns Zwiebelbonbons (diese müssten allerdings schon vorher gefertigt worden sein.) Haben wir letzten Sommer Thymian und Salbei in Öl angesetzt, können wir dieses jetzt als Einreibung verwenden. Diese und noch weitere einfache Sachen findet Ihr im kleinen 60-seitigen Praxisheftchen.
Wenn Ihr das Ganze und noch mehr aus dem permakulturellen Selbstversorgerleben live erfahren wollt, dann macht doch mit, beim 5-Tages-Selbstversorger-Intensivkurs, gleich nach Pfingsten.
Mehr dazu könnt Ihr auf www.mienbacher-waldgarten.de erfahren.

Pimpinelle, bereits beerntebar
Pimpinelle, bereits beerntebar

Das Gartenjahr kann beginnen:

Der Frühling ruft uns nun schon ganz laut, das Gartenjahr kann beginnen.
Ich hoffe, Euer Saatgut ist sauber abgepackt und bereits sortiert? Jetzt beginnt die Aussaat im Frühbeet und drinnen Voranzucht, von Paprika, Chili und Peperoni. Alle weiteren Saaten können noch bis März warten.
Ins Frühbeet oder Gewächshaus kann schon Radieschen, Asiasalat und Schnittsalat eingesät werden. Die Kopfsalate können jedoch auch schon vorgezogen werden. Dies geht drinnen, in einem kühlen Raum, oder aber ruhig auch schon im Gewächshaus.
Ihr habt noch kein samenechtes Saatgut? Dann schaut mal rein auf www.waldgartenprodukte.de . Wir bieten Saatgut aus dem Mienbacher Waldgarten und Bingenheimer Demeter Saatgut!
Somit wünsche ich Euch ein tolles Beginnen,
Eure Hanne

Veröffentlicht in Aussaatkalender, Permakultur

Juhuuu, endlich Frühling!!!

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

Mehr Platz für die Ansaaten durch Regal im Fenster.
Mehr Platz für die Ansaaten durch Regal im Fenster.

jetzt kann es losgehen! Die ersten warmen Frühlingssonnenstrahlen erwärmen die Erde und die große Zeit des säens und pflanzens kann beginnen! Es tut so gut die Hände wieder in die Erde zu strecken. Hochbeete werden aufgefüllt, Beete vorbereitet, mit Gesteinsmehl und Komposterde abgedeckt, die Bäume und die Beerensträucher geschnitten, alte dürre Stauden vom letzten Jahr weggeschnitten, Vogelhäuser aufgehängt, mit dem Baumschnitt neue Totholzhaufen errichtet usw.

Sundheimer Hühner in gesichertem Freilauf
Sundheimer Hühner in gesichertem Freilauf
Seramaküken im Kükenheim mit Kunstglucke
Seramaküken im Kükenheim mit Kunstglucke

Wer sich in der Hühnerzucht übt, der sammelt die ersten Bruteier oder baut den ersten Hühnerstall!

Diese Arbeiten in der Frühlingssonne sind Labsaal für unsere Seele und versorgen unseren Körper wieder mit dem wichtigen Vitamin D. Dabei können aber auch gleich die ersten Wildkräuter geknabbert werden, Vogelmiere, Sauerampfer, Gänseblümchen usw. sind bereits da. Richtiges Kraftfutter für unsere Körper!

Waldgartenzeitschrift 2015
Waldgartenzeitschrift 2015

Etwas Eigenwerbung möchte ich hier noch mit einflechten ;-). Meine neue Waldgartenzeitschrift ist erschienen. Wer sich mit dem Thema Waldgarten, bzw. Food Forest auseinandersetzen möchte, wird darin gute Informationen, sowie Pflanzenlisten finden. Ebenso zum Pilzanbau im Hausgarten, alles über Rüben und alternative Hausbaumöglichkeiten. Ihr könnt diese Zeitschrift einfach bestellen, indem Ihr Euer Daten in der oben angegebenen Rubrik „Meine Publikationen“ eingebt. Wenn Ihr zusätzlich regelmäßig mit meinem Rundbrief über unsere Seminare der Selbstversorger-Akademie informiert werden möchtet, schreibt dies einfach noch mit dazu!

Was wir jetzt im Garten zum Essen finden:

Neben den erwachenden Wildkräutern sind jetzt auch die Wurzeln der Wildgemüse zu beernten. Topinamburknollen, Haferwurzen, Nachtkerzenwurzeln, Meerrettich, wilde Möhren und -Pastinaken. Dann wären da noch die Herbstrüben, Feldsalat, Überbleibsel der Wintersalate, die jungen Austriebe von Rosenkohl und Grünkohl, ebenso vom ewigen Kohl. In einem vielfältigen Garten ist stets etwas zu finden!

Aktuelle Rezeptanregungen:

Brotblume - Blumenbrot
Brotblume – Blumenbrot

Habt Ihr Euch schon einmal mit der Vermehrung von Sauerteig befasst? Ein spannendes Thema. Alle 2 – 3 Tage wird bei mir jetzt gebacken. Ob Brot oder Semmeln, mit Gewürz oder ohne Gewürz. Wichtig ist ein Platz, wo der Sauerteig ungestört bei ca. 36 Grad vor sich hin blubbern kann. Ich habe mir eine Styroporkiste mit Deckel genommen und ein Heizkissen z. B. für Reptilien mit 8 Watt Leistung genommen. Darin steht mein 1,5 Liter Glas mit dem Sauerteigansatz (Roggenmehl). Die Semmeln oder auch Brot werden mit diesem Grundrezept hergestellt: ca. 500 gr. Dinkelvollkornmehl, 1 TL Salz (gehäuft), ca. 100 – 120 gr. Sauerteig, 1 Krümelchen Frischhefe oder 1/4 Päckchen

Sauerteig im Glas
Sauerteig im Glas

Trockenhefe, Gewürz nach Belieben und ca. 250 ml warmes Wasser. Alles gut verkneten, am besten mit den Knethaken des Handrührgerätes. Zu kleinen Kugeln formen und auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen. Zugedeckt und warm gehen lassen. Das dauert ca. 1 – 2 Stunden. Danach den Ofen auf ca. 180 Grad vorheizen und die Semmeln auf der 2. Schiene von unten ca. 30 – 35 Min. backen lassen. Mit Butter und frischen Frühlingskräutern genießen!

Bauen und Heimwerken im Selbstversorgergarten:

Tomatentunnel mit Bohnen
Tomatentunnel mit Bohnen

Jetzt ist die Zeit für Gewächshausbau oder Bau eines Tomatentunnels. Die einfachste und wahrscheinlich auch sehr günstige Methode ist die Errichtung eines Tunnels mit Hilfe von Baustahlgewebe. Wichtig dabei ist, dass beide untere Enden gegengesichert werden, damit sie bei Wind nicht hochschnellen. Wir haben mit Pressbändern von früheren Strohballen die unteren Enden zusammengebunden. Sehr reißfest und verrotet nicht. Der Folienüberzug ist wieder etwas teurer, hierbei sollte auf Qualität geachtet werden, sofern man nicht jedes Jahr eine neue Folie kaufen will! Auch diese muß gut am Baustahlgewebe festgemacht werden, da der Wind die Folie sonst wegreißen könnte. Da mir ein Sturm bereits ein Foliengewächshaus samt Gestänge mitgenommen hat und es nicht wieder aufgetaucht ist, gehe ich hierbei mittlerweile stets auf Nummer Sicher! Bei so einem Tunnel kann das Gitter zusätzlich auch als Bohnenrankgerüst verwendet werden, der Stickstoffeintrag der Boden fördert damit das Wachstum der Tomaten. Trotzdem sollte jährlich im Frühling diese Fläche mit gutem Kompost oder Pferdemist nachgedüngt werden, da Tomaten Starkzehrer sind. Sowohl Tomaten, als auch Bohnen können jedoch jedes Jahr auf dieses Beet gepflanzt werden.

Jetzt wünsche ich Euch noch eine gute Anzuchtzeit und noch ein Tip zu den Samenpäcken und der passenden

Auch unsere Angorahasen haben Frühlingsgefühle!
Auch unsere Angorahasen haben Frühlingsgefühle!

Aussaatzeit. Damit Ihr nichts vergeßt, ordnet Euch die Samen in Schachteln mit den Monaten. Damit entstehen Saatgutkisten mit Februar, März, April, Mai, Juni/Juli, August/September. Den März und April könnt Ihr ja auch noch teilen, da ist die größte Fülle an verschiedenstem Saatgut vorhanden.

Auch Angorakaninchen Tristan und Isolde wünschen Euch noch eine schöne Frühlingszeit und übertreibt es nicht mit den Gefühlen! Bei unseren Zweien hat es jedenfalls nicht gleich auf´s erste Mal geklappt, mal sehen ob ich Euch das nächste Mal schon von jungen Osterhäschen berichten kann!

Eure Hanne vom Mienbacher Waldgarten