Hannes Permagarten Blog

Aussaatzeiten und Tips für angehende permakulturelle Selbstversorger

Sommer, Sonne und Permakulturnetzwerktreffen 5. Juli 2017

Hallo liebe Permagarten-Freunde,Aria und Mimi2

bei uns in Niederbayern herrscht schon fast Hochsommer! Kaum Niederschlag seit Wochen, alles blüht, alles wächst, einfach herrlich! Naja, Regen könnte es schon mehr gewesen sein, aber was soll man ändern? Da ist es doch gut, dass die Beete so gut gemulcht sind!

MischkulturEin Highlight haben wir heuer bei uns in unserem Permakultur-Waldgarten. Das 8. bayerische Permakulturnetzwerktreffen incl. bayerisches Nutztier Arche-Treffen und weil das ja sowieso alles viel Arbeit ist zu organisieren, hab ich beschlossen, dass gleich alle Interessierten kommen sollen. Alle, die sich für Permakultur, für Naturgarten, für Nutztiere, für essbare Wildpflanzen und Wildblumen und Wildgemüse und Wildnisgarten pur, interessieren, in dem es immer etwas zu essen gibt! Tag der offenen Tür

Wir haben viele Fachvorträge, Infostände, Kunsthandwerkerstände, für Kinder ein Rate-Gewinnspiel, Kreistanz, einen offenen Bioladen, alles zu besichtigen und sich austauschen. Der Austausch soll an erster Stelle stehen! Unterhaltet Euch, lernt voneinander, habt Spaß!

Und weil wir im Mai einen Agnihotra-Kurs bei uns im Waldgarten hatten, wollen wir da natürlich auch dabei bleiben, bei der Ausführung dieser heilenden und reinigenden Zeremonie. Deshalb hab ich da noch zusätzlich einen Abend organisiert (Idee einer Kursteilnehmerin 😉 ) am 20. Juli, ab 18.00 Uhr, Kräuterwanderung mit Brotzeit und Agnihotrafeuer. Diese und weitere Kurse findet Ihr natürlich auf meiner Kursseite www.mienbacher-waldgarten.de.PyramideKräuterwanderung mit Agnihotra

Was sich sonst noch so tut im Waldgarten? Die Jungtiere sind schon fast wieder alle abgegeben, doch im Brutapparat liegen noch Eier!

Die ersten Marmeladen und Sirups sind eingekocht, das Johanniskrautöl steht auf dem Fensterbrett, ebenso die Liköransätze von Rose und schwarzer Johannisbeere. Im Solardörrer sind bereits die ersten Pilze gedörrt und der Sonnwendtee getrocknet. Die Pilze wachsen aber fröhlich weiter, weshalb der Dörrer bald wieder Arbeit bekommt! Hühnertraktor ohne Drahtnetz

Für den neuen Vorwerk-Hühner-Stamm baue ich gerade an einem versetzbaren Hühnergehege in größerem Ausmaß. Dieser soll bis zum Tag des offenen Waldgartens fertig sein. Ebenso sollen die ganzen jungen Kräuter- und Wildblumenpflänzchen jetzt dann endlich alle getopft werden. Ihr seht, es gibt immer viel zu tun!

JohannisbeermarmeladeEinen Großteil der Ernte möchte ich heuer gerne noch milchsauer einlegen. Hat irgendwer noch Zeit übrig, die er mir rüberbeamen könnte???Himbeeren

Mal sehen, was heuer noch alles geht, immer mit der Ruhe, sag ich mir dann selber wieder.

Auf alle Fälle wünsch ich Euch noch einen wunderschönen, erntereichen Sommer, vielleicht sehen wir uns ja bei mir im Garten?

Bis dahin liebe, permakulturelle Grüße,

Eure Hanne

 

 

Clever gärtnern mit Permakultur 25. Mai 2017

Filed under: Ernte und Haltbarmachen,Permakultur — permagarten @ 15:19

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

Hechtrose

dass der Anbau von Essbaren mithilfe der Permakultur genau der richtige zukunftsweisende Weg ist die Ernährung zu sichern, beweist mir momentan wieder mein eigener Garten. Das kalte, windige Frühjahr ließ eigentlich nichts Gutes erwarten. Ich sah keine Bienen fliegen! Doch mithilfe der Wildbienen und Hummeln, die viel Futter und Wohnraum in unseren Rand- u. Wildniszonen finden,  schaut es nach einem tollen erntereichen Jahr aus! Die Maibeeren reifen schön langsam, danach kommen die Erdbeeren, die Johannisbeeren hängen voll und die ersten Fruchansätze der Apfel- und Birnbäume sind jetzt deutlich zu erkennen. Auch das Gemüse macht sich hervorragend! Die Tomaten sind ja jetzt seit Mitte Mai draußen, nach und nach, je nach Zeitguthaben füllen sich die Beete mit Mais, Kürbis, Artischocken und Kardonen, Lauch, Sellerie und natürlich die verschiedenen

Deutsche Pekingenten auf Schneckenpatroullie

Kohlpflanzen. Ein Pärchen unserer Pekingenten geht jetzt täglich auf Schneckenpatroullie, wenn sie uns auch die Kopfsalate wegfressen. Davon haben wir jedoch in den Hochbeeten noch genug!

Gerne möchte ich Euch heute ein Buch vorstellen, dass neu im Organischen Landbau Verlag erschienen ist. Es heißt: „Clever gärtnern leicht gemacht, Selbstversorgung, Permakultur“ Geschrieben wurde diese Buch vom Russen Nikolay Kurdyumov.  Meiner Meinung nach ist dies eines der wenigen Permakulturbücher, das wirklich verständlich und dabei sehr humorvoll geschrieben ist. Kurdyumow beschreibt sehr eindrücklich, wie, verzeiht mir den Ausdruck, dumm es ist, sich für den Garten aufzurackern und dabei nur ungenügende Ernten einzufahren. Schritt für Schritt beschreibt er, was genau zu tun ist, wie Beete am effektivsten anzulegen sind, wie man sich viel Arbeit erspart durch Mulchen und richtiges Gießen, wie die Pflanzen richtig gefüttert werden (dabei werden ganz exakt Rezepte angegeben und nicht wie bei anderen Büchern das Ganze geheimnisvoll umhüllt!). Auch die richtigen Strategien für geschützten Anbau in Gewächshäusern und Frühbeeten, sogar über den Winter hinweg beschreibt er genau. Die Werkzeuge, die man wirklich braucht und ganz viel, dass man eigentlich nicht braucht. Ein Buch sowohl für Anfänger der Selbstversorgung, als auch für Fortgeschrittene. Auch ich konnte noch sehr viel aus diesem Buch lernen. Durch den angenehmen Schreibstil, bzw. die

Maibeere werden reif

sehr gute Übersetzung von Olga und Franz Felix liest sich das Buch so gut wie von selbst. Es ist einfach eine Freude. Nach der Lektüre dieses Buches wisst Ihr genau, wie Ihr Euer Bodenleben aufbaut, um wirklich gesundes Gemüse in Hülle und Fülle zu essen. Warum ich so ein schnulziges Loblied auf genau dieses Buch schreibe? Weil ich bei einem Fachbuch noch nie so herzlich lachen mußte. Aus Rußland ist ja noch nicht viel Wissen zu uns rübergeschwappt, wir konnten bisher nur ahnen, welche Wissenschätze der sehr erfahrenen Selbstversorgergärtner, oft aus sehr rauen Klimazonen, dort verborgen liegen. Dies ist das Erste von bestimmt noch folgenden Büchern aus dem russischen Raum, bzw. von Nikolay Kurdyumov, der in Rußland ja bereits als sehr guter Fachbuchautor bekannt ist.

Ein Zitat aus dem Buch möchte ich Euch noch ans Herz legen.

Ein Blick in die Geschichtsbücher bestätigt: Kein einziger Staat hat je die Wiederherstellung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit gefördert. Für die Behörden ist es nachteilig, gute Bodenfruchtbarkeit zu haben! Es ist frü den Staat viel einträglicher, wenn mit teuern Produkten, Kraftstoff, Maschinen und Chemikalien gehandelt wird. Es war so und es ist so. Ich kenne kein einziges Land, das sich ernsthaft um seine Böden und die Senkung der Produktionskosten kümmert.“ Ein weiteres Zitat aus dem Buch, allerdings schreibt hier Kurdyumov ein Zitat von V.V. Fokin: „Die Hauptaufgabe eines Landwirtes ist es, Boden zu erschaffen. Dem Boden soll man mehr geben als man ihm wegnimmt. Der Boden selbst wird dafür die Rendite berechnen – und die kann äußerst lukrativ sein – je nach dem Verdienst, den der Bewirtschafter um das Wohl des Bodens erworben hat“.

Diese Zitate bestätigen uns, dass wir in die Eigenverantwortung gehen müssen, wollen wir in Zukunft gut und gesund Essen. Und dieses Buch gibt uns das notwendige Wissen dazu. Beziehen könnt Ihr es bei http://www.waldgartenprodukte.de, direkt beim OLV Verlag oder im regionalen Buchhandel.

Was sich sonst noch so getan hat seit letztem Monat?

Wollschwein Mimi bei den Hängebauchschweinen Linchen und Schmuddel

Ja, doch, einiges. Das Schweinegehege ist fertig und unsere junge Wollschweindame Mimi hält uns ganz schön auf Trab. Enorm gefräßig, enorm spitzbübisch.

Der zweite Schwung Küken ist da. Diesmal wieder mit vielen deutschen Sperbern. Es geht einfach nicht ohne diese tolle alte Rasse, die so schöne weiße Eier legt. Auch die Orloff machen uns viel Freude. Die Hühner sind sooo zahm und lustig. Es gibt mit ihnen immer was zu lachen. Abzugeben hätten wir noch einen Stamm Bielefelder

Bielefelder-Stamm abzugeben

Kennhühner. Einen Hahn mit Henne. Zwei Hähne dieser großen beeidruckenden Rasse sind zuviel.

Großsilbernachwuchs

Auch junge Großsilberkaninchen (Rammler) sind noch abzugeben. Diese tolle Rasse hat uns beeindruckt, mit ihrer Ruhe und Zuverlässigkeit.

Die ersten Ernten von Salaten, Rettichen und Radieschen sind bereits eingefahren. Jetzt ist die Fülle an Wildkräutern enorm und die Beeren beginnen zu reifen. Sirups sind auch bereits wieder in der Vorratskammer, Löwenzahn- und Fichtenspitzensirup. Als nächstes folgen dann die Holunderblüten, die verarbeitet werden. Es ist jetzt Hochkonjunktur im Selbstversorger-Garten. Die einen Pflanzen müssen noch gesetzt werden, das andere kann schon wieder in die Vorratskammer.

Extensivbeet mit Reihenmischkulturen, Zuckermais, Kohl, Stangenbohnen, Kardonen, Zwiebel, Kürbis, usw.

Dabei möchte ich Euch recht herzlich einladen, uns am 16. Juli zum Tag des offenen Waldgartens zu besuchen. Wir haben ein tolles Programm mit vielen Fachvorträgen und Aktionen, Infoständen und Ständen mit Leckereien auf die Beine gestellt. Gleichzeitig treffen sich die bayerischen Permakulturisten vom bayerischen Permakulturnetzwerk bei uns (www.permakultur-bayern.de). Auch hier kann sich informiert und ausgetauscht werden. Ein Tag der Vernetzung und der Informationen!  Wenn Ihr gerne noch mehr über Selbstversorgung, Kräuter, Permakultur usw. lernen möchtet, dann verweise ich Euch auf unsere Seite der Selbstversorger-Akademie, www.mienbacher-waldgarten.de.

Viele Rezepte, Wissen rund um die Selbstversorgung und Permakultur findet Ihr noch dazu in meinen Publikationen (siehe oben im Reiter unter Publikationen). Somit mach ich wieder Schluß für heute, sonst wird es wieder zuviel und versuche Euch wieder im Juni/Juli zu informieren, was sich bei mir alles tut im permakulturellen Mienbacher Waldgarten, unserem Selbstversorger-Garten mit Nutztier Arche.

Eure Hanne

PS: Einen jungen altdeutschen Hütehund hab ich Euch auch noch vorzustellen! Also, bitteschön, hier ist Aria, 3 1/2 Monate alt.

 

 

Ist Eure Speisekammer für den Winter voll? 16. Oktober 2016

Filed under: Ernte und Haltbarmachen,Permakultur — permagarten @ 09:57

Hallo liebe Permagarten-Freunde

Roter Spitzkohl

Roter Spitzkohl

„Ein Garten, in dem es nichts zu essen gibt, ist vergeudete Landschaft.“
Aus „Permakultur für alle“ von S. + M. Brunner

Unsere Wally bei der Apfelernte

Unsere Wally bei der Apfelernte

Diesen Spruch habe ich zu meinem Leitspruch gemacht. Und der Waldgarten ist alles andere als vergeudete Landschaft. Ja, gut, ein wenig wild vielleicht, aber voller Erntegut! Meine Speisekammer ist definitiv voll! Eure auch?

Die Glucken mit den Küken in der Herbstsonne

Die Glucken mit den Küken in der Herbstsonne

Natürlich macht es viel Arbeit, aber es ist die schönste Arbeit der Welt, wenn man das Gefühl der Zufriedenheit nach getaner Arbeit als Belohnung nimmt. Es ist sehr beruhigend im Herbst eine voll Speisekammer vorweisen zu können. Das liegt einfach in der Natur des Menschen. Wir können zwar, wie gewohnt, einkaufen gehen, wir müssen es aber nicht. Wir kaufen dann einfach noch in etwas größerer Menge: Getreide, Salz, Zucker, Öl…. und alles ist zuHause, was wir brauchen.

Um einen kleinen Einblick in unsere Pflanzenwelt zu geben, habe ich mich hingesetzt und für 2016 eine Pflanzeninventur gemacht: pflanzeninventur-2016

Warum wir dann noch Tiere halten? Die fressen natürlich wieder einen Teil von unserem Erntegut auf! Wir teilen einfach gerne mit lieb gewonnenen Lebewesen und in Notzeiten haben wir Tiere zum schlachten. Ja, wir essen Fleisch! Mit Vorliebe und mit echt gutem Gewissen und voller Genuß essen wir das Fleisch unserer eigenen Tiere. Weil wir genau wissen, das das Tier ein zufriedenes, freies Leben hatte mit viel Auslauf, frischer Luft und gutem Essen. Das ist das für die gemäßigte Zone naturgegebene Leben.

Wir teilen unsere Zeit frei ein, wir richten uns mit der Arbeit nach dem Wetter, haben an Regentagen frei oder widmen uns den Reparaturarbeiten, die ja auch immer wieder anfallen. Ein Leben mit dem Rhythmus der Natur.

Winterquartier für einige unserer Tiere

Winterquartier für einige unserer Tiere

Abgeerntete Reste von Inkagurken, Feuerbohnen, milde Pepi, Lablabbohnen, Auberginen usw.

Abgeerntete Reste von Inkagurken, Feuerbohnen, milde Pepi, Lablabbohnen, Auberginen usw.

Alles hat seinen Platz und seinen Sinn innerhalb der verschiedenen Jahreszeiten. Wird z. B. das Gewächshaus nicht mehr für Tomaten usw. benötigt, bietet es im Winter einen geschützten Platz für Jungtiere oder andere. Unser Gewächshaus wird nun bevölkert von dem jungen Stamm der federfüßigen Zwerghühner und unseren Kuschelhasen Schnuffi, Sissi und Franzl mit der Meersau Maxl. Diese Tiere picken alle Schädlinge, wie Raupen, Käfer, Larven, Schneckeneier usw. auf, buddeln und scharren und düngen vor allen Dingen gut auf. So wächst im nächsten Jahr wieder alles gut und der Boden laugt nicht aus. Wir brauchen nur noch richtig mit Mineralien einstäuben, damit der Boden nicht übersäuert und die Gesteinsmineralien von den Pflanzen in eine Form umgewandelt werden, die für uns voll aufnahmefähig ist.

Eintopf aus frischen Kartoffeln, Kürbis, nicht ganz ausgereifen Feuerbohnen und Butterkohl.

Eintopf aus frischen Kartoffeln, Kürbis, nicht ganz ausgereifen Feuerbohnen und Butterkohl.

So sind unsere Speisen für uns gesund und nährend. Und schöne warme Suppen und Eintöpfe, jetzt, wo es wieder kälter wird, die tun einfach so richtig gut! Vorkochen und haltbar machen geht auch. Dazu reicht es aber leider nicht, die heißen Suppen und Eintöpfe in Twist-Off Gläser zu füllen, wie bei Marmelade, wir müssen sie zusätzlich wecken. Nach alter Manier. Die Firma Weck ist uns da sehr hilfreich, mit tollen Gläsern und einer Zeitschrift, die ganz viele Anregungen zur Halbarmachung gibt. Alle Infos dazu findet Ihr unter http://www.weck.de. Selbst habe ich jedoch noch die alten Einweckgläser aus Haushaltsauflösungen bekommen. Alte Marken dieser Gläser heißen Ruhrglas, Gerrix usw. Auch diese sind noch einwandfrei zu verwenden. Meist sind die Leute froh, wenn diese auch damals nicht ganz billigen Gläser noch eine Verwendung finden. Reuse heißt der Fachbegriff dafür. Wir verwenden es wieder. Dem ist vor jedem Neukauf der Vorzug zu geben.

Quitten und Quittenbrand verkaufen wir auch. Wenn ihr was haben wollt, schreibt mich einfach an.

Quitten und Quittenbrand verkaufen wir auch. Wenn ihr was haben wollt, schreibt mich einfach an.

Also schaut auf Flohmärkten, in Ebay-Kleinanzeigen, schaut nach Haushaltsauflösungen und ihr werdet fündig. Ganz günstig oder sogar geschenkt. Macht Eure Gärten zu Nutzgärten und profitiert davon.

Viel Freude beim Rezepte durchstöbern und bald geht es auch wieder an das Planen des nächsten Anbaujahres und der Auswahl des optimalen Saatguts. Und denkt immer daran, ja, es macht Arbeit, aber Arbeit wird zum Vergnügen, wenn man sie gerne macht und sich danach des Geschaffenen erfreut!

Eure Hanne

vom Mienbacher Waldgarten/Selbstversorger-Akademie in Niederbayern

 

Sommerzeit – Erntezeit, Vorratshaltung 5. August 2016

Filed under: Ernte und Haltbarmachen,Permakultur — permagarten @ 13:30

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

Kürbis Atlantic Giantder Garten zieht einen jetzt voll in seinen Bann. Eine immense Fülle erwartet uns. Das Wetter heuer mit immer mal wieder Regen läßt alles schön satt da stehen. Was letztes Jahr um diese Zeit schon total verdörrt war, steht heuer in toller Fülle. Ob dadurch unser Obst aber Lagerfähig bleibt, sei dahingestellt. Erste Fäulnisstellen zeigen sich, sowohl bei den Tomaten (braunfäule), als auch bei den Brombeeren, Pflaumenarten und Äpfeln. Da heißt es schnell sein, stetig ernten, Fallobst aufsammeln und sofort weiter verarbeiten.

Welche Möglichkeiten wir haben unser Gewachsenes haltbar zu machen?

Jede Menge. Wir können Saften, Einkochen (Wecken), zu Marmelade oder Gelee verarbeiten, als Ansatzschnäpse und Liköre, wir können Dörren, milchsauer einlegen und einsalzen, in Essig einlegen oder in Öl. So kann sich die Vorratskammer füllen. Und diese Vorgänge werden jetzt endlich auch wieder modern! Das Bewußtsein zum eigenen Verarbeiten der Ernte steigt enorm, schließlich weiß man dann ja genau, was man ißt, bzw. seiner Familie zu essen gibt. Und nein, dies ist nicht nur Frauenarbeit! Mittlerweile kümmern sich auch die Männer um die Vorratshaltung. Was auch von Vorteil ist, denn schließlich können die Männer sich dann auch um den Bau von Solardörrer und Pyrolyseofen kümmern, damit es auch energieeffizient zugeht bei der Ernteverarbeitung. Solardörrer

Wir selbst entsaften,  kochen in unserer Sommerküche auf den Herdplatten des transportablen Gasofens ein. Da macht es nämlich nichts, wenn wir kleckern 🙂 !!! Und Eingeweckt wird so ganz nebenbei im Elektroofen. Jeden Abend 6 1Liter-Gläser füllen, mit Mirabellen, Zwetschgen, Pflaumen, Kirschpflaumen, Birnen usw., mit gewürztem Wasser übergießen, Gummi,  Deckel und Klammer drauf und ab in den kalten Ofen in das tiefe Backblech mit ca. 1 – 1,5 cm hohem Wasserstand. Den Ofen auf 200 Grad gestellt und nach einer halben Stunde, wenn der Inhalt perlt, einfach ausschalten und bis zum Morgen im geschlossenen Ofen belassen. So kann es in den Gläsern ganz langsam abkühlen und alles wird schön haltbar. Dann nur noch beschriften und ab in die Speisekammer damit. Ganz wichtig ist auch immer das Monat und das Jahr der Herstellung. Es ist zwar alles haltbar bis zum Öffnen, dennoch sollte stets die alte Ware zuerst weggegessen werden.

Massing Speise4Ganz viel Inspiration haben wir uns auch in einem Bauernhofmuseum bei uns in der Nähe geholt. Die alt bewährten Techniken verwenden wir persönlich auch noch sehr gerne. So entstand ein zutiefst zufriedenstellendes Gefühl in mir. 11821616_10207795304980098_1385467940_o

Generell kenn ich kein befriedigenderes Gefühl, so als Mutter gesehen ;-), als eine selbst gefüllte Speisekammer. Das glaub ich, habe ich innerhalb dieses Blogs auch schon ein paar mal erwähnt.

Dazu gehört natürlich einiges an Wissen und gelernten Fertigkeiten, was jedoch ganz einfach zu erlernen ist. Die Firma Weck zum Beispiel mit ihren schönen Einkochgläsern bietet auch eine Zeitschrift an, das Landjournal, mit allen 2 Monat erscheinenden Einkochrezepten. Das inspiriert auch Profis!

waldgärtner_schachtelDoch in erster Linie geht es ja auch darum, zuerst einmal im eigenen Garten ernten zu pflanzen_lernspiele_boxkönnen! Spielerisch ist das möglich mit den neuen Spielen, wie z. B. das Waldgärtner Spiel, oder das Heilpflanzen-Memory mit Erweiterungsfragen, je nach Wissenstand. Also geeignet schon von 5 Jahren an bis zum Heilpflanzenprofi! Alles schon in meinem Onlineshop www.waldgartenprodukte.de vorzubestellen und noch im August auslieferbar.

Auch selber erweitere ich jährlich die Vielfalt in meinem Garten um verschiedenste Spezialitäten, bzw. Raritäten. Heuer zum Beispiel habe ich bereits Berglitschi und Lachsbeere und weitere ErnteHimbeervariationen gepflanzt, es warten jedoch noch Blutbirne, Hunza-Aprikose, chinesische Jujube, Gewürz Sumach, japanische  Tee-Hortensie, Altai-Lauch, türkische Baumhasel und eine Kurpfalzmispel. Wo ihr solche Raritäten auch bekommen könnt? Zum Beispiel bei http://www.ruehlemanns.de, http://www.raritätengärtnereimanfredhans.de, http://www.deaflora.de, http://www.ahornblatt-garten.de, http://www.pflanzen-treml.de, um nur einige zu nennen.

Auch ist es hilfreich sich bereits gewachsene Selbstversorger-, Permakultur-, Waldgärten anzusehen, um ein Gefühl von dieser Extensivbeet Ende Julitollen Atmosphäre des zukunftsfähigen Lebensraums zu bekommen, der voller Beeren, Obststräucher und -Bäume, Wildgemüse, Wildobst, Kulturgemüse, Wildkräuter usw. steckt.

Dazu möchte ich natürlich auch noch gerne meine Selbstversorger-Akademie bewerben, die Herbstsaison beginnt am 03. September und ein paar Kursplätze hätte ich noch frei zu Kursen wie: Seife sieden, Brot backen, Wildholzhocker bauen, Naturkosmetik selber machen und spirituelles Räuchern mit heimischen Kräutern und Harzen. Schaut einfach mal rein auf www.mienbacher-waldgarten.de.

Somit wünsche ich Euch eine tolle Erntezeit, nützt die Zeit, schaut was es bei Euch rundherum auch an Wildobst gibt, schaut ruhig auch mal auf http://www.mundraub.org, ob es in Eurer Nähe freie Obstbäume gibt und nehmt auch wirklich nur soviel Ihr auch verwerten könnt! Nutzt die Second-Hand-Läden um Euch Werkzeuge und Gläser zur Vorratshaltung anzuschaffen und zapft das Wissen von erfahrenen älteren Menschen an, die dieses Wissen auch noch gerne weitergeben und auch mal zur Hand gehen.

Eure Hanne

 

 

Mischkultur, Selber machen und Selbstversorger sein 20. April 2016

Filed under: Ernte und Haltbarmachen,Permakultur — permagarten @ 20:05

Hallo liebe Permagarten-Freunde,Frühling in Zone 1

wir sind mittendrin im paradiesischen Gartengewerke! Heut hab ich vielleicht ein paar Hilfestellungen für Euch!

MischkulturscheibeDie Mischkultur und die Fruchtfolge-Wechslerei verursacht so manche Unsicherheiten, auch kann man nie alles im Kopf behalten. Eine schöne Abhilfe schafft die Umweltberatung in Wien mit ihren Scheiben. 1 für die Mischkultur, eine für die Fruchtfolge, eine für Stauden usw. Und noch dazu bietet diese Wiener Umweltberatung sie zu einem fairen Preis an! Keine 5 Euro pro Scheibe. Schaut einfach selbst unter www.umweltberatung.at. Wenn ich z. B. unter meinen frisch gepflanzten Obstbaum eine Baumscheibe machen möchte und mir die Pflanzen raussuchen möchte, die sich mit dem Baum am besten vertragen und für mich am Nutzbringensten sind, dann schieb ich meine Scheibe auf Obstbäume und bekomme zur Antwort: Neuseeländerspinat, Kapuzinerkresse, Knoblauch und Meerrettich. Toll, oder?

Am-besten-hausgemacht_NDQ4MDU5M1oIch gehe jetzt mal davon aus, das jeder, der sich hier für diese Seiten interessiert, auch gerne Vorratshaltung betreibt, gerne selbst seine Gartenprodukte verarbeiten möchte usw. Es gibt ja eine Unmenge an Rezeptbücher! Jetzt habe ich aber eines für alles gefunden! Schön aus dem Alltag heraus mit sehr brauchbaren, einfachen Rezepten, ohne groß Geschnörkel beschrieben und schön illustriert. Da steht wirklich alles drinnen, vom Brot backen über Milchverarbeitung, vom Einmachen in Essig über´s Fermentieren, vom Wursten und Räuchern überKräutersalze bis hin zur selbst gemachten Limonade. Dadrinnen wird man nichts vermissen. Natürlich gibt es diese Buch auch in meinem Shop unter http://www.waldgartenprodukte.de unter Bücher und Selbstversorgung. Mit diesem Buch könnt Ihr echt nichts verkehrt machen.

Solltet Ihr jedoch lieber alles in der Praxis kennenlernen, dann hätte ich noch ein Selbstversorger-Intensivkurspaar wenige Plätze in meinem 5-Tages-Selbstversorger-Intensivkurs frei. Gleich nach Pfingsten vom 17. bis zum 21. Mai. Schließlich geht es darum, das wichtiges Wissen nicht verloren geht! Wenn wir es selbst machen, dann wissen wir genau, was wir essen oder wie wir uns pflegen und waschen. Es ist auch wichtig für unsere Kinder, zu sehen, das man auch alles ganz einfach selber machen kann, oder wie man Nutztiere im Hausgarten hält oder Salben selber macht.

KirschpflaumenblüteGenießt Ihr auch momentan die schönen Frühlingstage? Habt Ihr auch genug Nisthilfen für Eure Vögel hängen? Wir haben heuer ein paar Versuche gestartet. Jetzt hängen nicht mehr benötigte Schuhe im Baum oder alte Kaffeekannen, die für Vögel als Nisthilfen genutzt werden könnten. Wenn nicht, dann machen wir einfach ein Insektenhotel daraus. VogelhauslieferungNichts desto trotz, hab ich aber trotzdem noch zusätzlich Nisthilfen bestellt. Schuld war die kleine Mausohrfledermaus, die wir aus Versehen, beim Pflanzen rausräumen aus dem Winterschlaf geweckt haben. Also, es hängen jetzt auch Fledermauskästen bei uns! Dies ist sehr wichtig für unser ökologisches Gleichgewicht im Garten. Haben wir genug Vögel und Fledermäuse, dann haben wir auch weniger Pflanzenschädlinge, Stechmücken, usw. Heinz Erven schreibt in seinem Buch: „Mein Paradies“, daß ein Blaumeisenpärchen, das 2 x Waldgartenjunge bekommt, zusammen innerhalb des Sommers, bis zu 15 Pfund Insekten vertilgen. Stellt Euch das mal vor! Noch dazu kommt dieses herrliche Vogelgezwitscher, das ich auch täglich genießen darf, während ich meine Pflänzchen pikiere. Alles steht bereits voll und fertig bin ich noch lange nicht. Schließlich sollen für die Schnecken auch ein paar Pflänzchen dabei sein! 🙂gemüsejungpflanzen

Damit wieder genug für heute, ich wünsche Euch frohes Schaffen im Garten und eine leckere erste Ernte von Rettichen, Radieschen, Salaten, vielleicht schon Kohlrabi usw. Denkt auch an die leckeren frischen Wildkräuter, wie Brennesseln, Giersch und Löwenzahn! Seid achtsam wegen den Nachtfrösten und denkt daran! Die Eisheiligen kommen erst Mitte Mai und die kalte Sophie hat noch so manchen Spätfrost gebracht!

Liebe permakulturelle Grüße,

Eure Hanne

 

 

 

 

Brennesselsalbe und Löwenzahnsalat 20. März 2016

Filed under: Aussaatkalender,Ernte und Haltbarmachen,Permakultur — permagarten @ 16:09

Hallo liebe Permagarten-Freunde!

Frohe OsternEndlich, der Frühling kehrt ein! Für alle, die schon Ferien haben, wünsch ich eine schöne Ferienzeit, aber auch so, glaub ich, darf ich schon ein frohes wunderschönes Osterfest wünschen, oder?

Draußen beginnt es jetzt wieder überall zu sprießen. Die ersten Brennesseltriebe haben wir genutzt, um Salbe herzustellen. Gegen Brennesselbläschen hilft nämlich am allerbesten wieder die Brennessel. Übrigens auch bei Hautausschlägen mit ähnlichem Hautbild, also Nesselausschlag usw. Deswegen haben wir gleich mal eine größere Menge hergestellt. Dazu einfach die frischenBrennesseln für Salbe Brennesselspitzen mit einer Schere abschneiden und in einen Topf geben, mit Olivenöl aufgießen, bis alles bedeckt ist und kurz unter dem Siedepunkt eine halbe Stunde ziehen lassen. Danach einfach über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag das Öl durchseihen, damit alle Brennesselteile heraußen sind und mit ca. 10 % Bienenwachs der Gesamtmenge an Öl nochmals erwärmen, bis alles geschmolzen ist. Nach belieben mit ätherischen Ölen beduften. Wir haben reines Lavendelöl verwendet. Danach in Gläser oder Salbentiegel füllen, auskühlen lassen bis es fest ist und verschließen.

Auch grüne Salate oder Smoothies sind jetzt wieder vielseitig aus dem Garten und/oder dem Balkon zu ernten. Es sprießen bereits Löwenzahn, Giersch, Pimpinelle, Lauchscheibenschötchen, Sauerampfer, ausdauernde Kresse, vielleicht auch die frischen Blättchen der Herbstrüben, die noch auf den Beeten stehen. Dazu ein Lagerapfel und eine Karotte, klein geraspelt, fertig ist der Selbstversorger-Salat oder Smoothie.

Wer schon eingesät hat, der kann jetzt vielleicht auch schon beobachten, wie Radieschen, Rucola und Schnittsalat aufgehen. Im Gewächshaus und Frühbeet kann jetzt auch schon der 1. Kopfsalat gesetzt werden, ebenso die 1. Kohlrabi. Und immer dran denken, das der nächste Schwung gleich wieder eingesät werden sollte. Kopf- und Bataviasalat warten schon auf das pikieren. Die Mairübchen sind auch schon gesät. Geht aber auch noch bis Ende April! Also, frisch ran ans Werk, wer bisher noch gewartet hat.

Wer mehr lernen möchte über Selbstversorgung im Allgemeinen, der kann sich 1 Woche Auszeit nehmen und Ansaatendie Woche nach Pfingsten am 5-Tages-Selbstversorger-Intensivkurs teilnehmen. Lernen wie Permakultur im Hausgarten funktioniert, alles rund um Gemüse, von der Anzucht bis zur Saatgutvermehrung, alles über Kräuter und die Anlage eines Herbariums, Milchverarbeitung, Brot backen, Naturkosmetik selber machen, Nutztierhaltung im Hausgarten und Zucht von Speisepilzen auf Stämmen und auf Stroh. Anmeldung und weitere Infos auf: https://waldgarten.wordpress.com/veranstaltungskalender/5-tages-selbstversorger-intensivkurs/

Cover-Selbermachen2 kleinAus meiner Artikelserie: Was unsere Omas noch alles selber machen konnten, ist mittlerweile der 2. Themenhefter erschienen. Dieser geht von Artikel 13 – Artikel 21. Bestellen könnt Ihr diesen, aber auch all meine anderen Publikationen oben unter Meine Publikationen.

Bei mir geht es jetzt schon wieder rund. Neben der Frühjahrsaufräumarbeiten im Garten und den Ansaaten und Vorzuchten wollen wir auch noch den Nutztier-Bereich bei den Hühnern und Schweinen umgestalten, damit es praktischer wird und die Tiere mehr Platz zur Verfügung haben. Auch ein Schildkrötengehege steht auf dem Plan. Warum wir jetzt Schildkröten auch noch haben? Weil ich bei Tieren einfach nicht nein sagen kann! Die kommen einfach von selber zu uns. Den Winter haben sie schlafend auf dem Dachboden verbracht, heute am Palmsonntag ist Nr. 3 aufgewacht, und jetzt schläft nur noch Nr. 4. Bei uns hat nämlich jedes Familienmitglied seine eigene Schildkröte! Ich hoffe, ich kann Euch bald von den Umgestaltungsarbeiten berichten und Fotos liefern.

Bis dahin wünsche ich Euch noch eine schöne Osterzeit, genießt das Frühlingswetter und zieht fleißig Eure Tomaten, Auberginen, Physalis und Ananaskirschen, Tomatillos, Artischocken, Petunien, Löwenmäulchen, Tagetes, Sellerie, Knollenfenchel und Salate vor.

Eure Hanne

 

 

Helfen Oma´s Hausmittelchen auch heute noch? 12. Februar 2016

Filed under: Aussaatkalender,Ernte und Haltbarmachen,Permakultur — permagarten @ 16:46

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

Lenzrose

Lenzrosenblüte

in der Permakultur beschäftigt man sich mit allem was notwendig ist, um zukünftigen Generationen ein gutes Leben in einer intakten Umwelt zu ermöglichen.
Also auch mit allem, was zur Selbstversorgung, zur Eigenverantwortung für sich und die Familie beiträgt. Dazu gehört auch die Gesundheitsvorsorge. Natürlich sind wir hier im deutschsprachigen Raum alle krankenversichert, manche gesetzlich, manche auch privat. Einige haben sich schon auf einen eigenen Weg der Gesundheitsvorsorge begeben und haben sich einer Artabana-Gruppe angeschlossen oder ähnlichem.
Die Gesundheitsvorsorge von der ich aber spreche, ist die Gesundheitsvorsorge, die meine Oma schon praktizierte und mir ihr Wissen weitergab. Vieles hab ich bestimmt schon wieder vergessen, dafür aber Neues mit zu meinem Repertoire hinzugefügt, die Erfahrungen mit und durch meine Kinder ergänzen das Ganze noch dazu und zwar sehr gut. Titelbild endgültig
Man braucht dazu auch kein extrem umfangreiches Wissen, das Basiswissen genügt.
Dazu habe ich mich jetzt im Winter hingesessen und hab für Euch ein Heftchen zusammengestellt, mit 28 wichtigen Pflanzen, zusammengesetzt auf 1 Beet mit Pflanzplan, Vorbereitung und Anlage, dazu natürlich das Wichtigste: 165 Rezepturen zur eigenen Herstellung einer Hausapotheke mit diesen Pflanzen. Es funktioniert aber genauso gut auf einem Balkon! Dazu einfach die genannten Pflanzen in Töpfe oder Balkonkästen pflanzen.
Dieses kompakte Praxiswissen könnt Ihr ab sofort beziehen. Einfach nur auf „Publikationen“ gehen und bestellen.

In der Naturgeisterecke

In der Naturgeisterecke

Gerade jetzt wo das Wetter wieder sonniger wird und man verlockt wird nach draußen zu gehen, erkältet man sich leicht. Es ist ja doch noch Winter und der Wind weht kalt.
Am nächsten Morgen wacht man mit Halsschmerzen und Schniefnase auf. Was jetzt?
Erst einmal setzen wir eine schöne Tasse auf, und zwar mit Dost, Thymian, etwas Salbei und Spitzwegerich. Dann nehmen wir eine Zwiebel, schneiden den Wurzelboden ab, holen die innersten Schichten mit dem „Herz“ heraus, so dass ein Loch entsteht. In dieses Loch füllen wir Honig und setzen das Ganze auf einen Unterteller.
Ganz langsam läuft der Zwiebelsaft, gemischt mit Honig aus. Diesen nehmen wir ein, verteilt auf den ganzen Tag. Gegen Halsschmerzen helfen uns Zwiebelbonbons (diese müssten allerdings schon vorher gefertigt worden sein.) Haben wir letzten Sommer Thymian und Salbei in Öl angesetzt, können wir dieses jetzt als Einreibung verwenden. Diese und noch weitere einfache Sachen findet Ihr im kleinen 60-seitigen Praxisheftchen.
Wenn Ihr das Ganze und noch mehr aus dem permakulturellen Selbstversorgerleben live erfahren wollt, dann macht doch mit, beim 5-Tages-Selbstversorger-Intensivkurs, gleich nach Pfingsten.
Mehr dazu könnt Ihr auf www.mienbacher-waldgarten.de erfahren.

Pimpinelle, bereits beerntebar

Pimpinelle, bereits beerntebar

Das Gartenjahr kann beginnen:

Der Frühling ruft uns nun schon ganz laut, das Gartenjahr kann beginnen.
Ich hoffe, Euer Saatgut ist sauber abgepackt und bereits sortiert? Jetzt beginnt die Aussaat im Frühbeet und drinnen Voranzucht, von Paprika, Chili und Peperoni. Alle weiteren Saaten können noch bis März warten.
Ins Frühbeet oder Gewächshaus kann schon Radieschen, Asiasalat und Schnittsalat eingesät werden. Die Kopfsalate können jedoch auch schon vorgezogen werden. Dies geht drinnen, in einem kühlen Raum, oder aber ruhig auch schon im Gewächshaus.
Ihr habt noch kein samenechtes Saatgut? Dann schaut mal rein auf www.waldgartenprodukte.de . Wir bieten Saatgut aus dem Mienbacher Waldgarten und Bingenheimer Demeter Saatgut!
Somit wünsche ich Euch ein tolles Beginnen,
Eure Hanne

 

 
Mienbacher Waldgarten

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