Hannes Permagarten Blog

Aussaatzeiten und Tips für angehende permakulturelle Selbstversorger

Sommer, Sonne und Permakulturnetzwerktreffen 5. Juli 2017

Hallo liebe Permagarten-Freunde,Aria und Mimi2

bei uns in Niederbayern herrscht schon fast Hochsommer! Kaum Niederschlag seit Wochen, alles blüht, alles wächst, einfach herrlich! Naja, Regen könnte es schon mehr gewesen sein, aber was soll man ändern? Da ist es doch gut, dass die Beete so gut gemulcht sind!

MischkulturEin Highlight haben wir heuer bei uns in unserem Permakultur-Waldgarten. Das 8. bayerische Permakulturnetzwerktreffen incl. bayerisches Nutztier Arche-Treffen und weil das ja sowieso alles viel Arbeit ist zu organisieren, hab ich beschlossen, dass gleich alle Interessierten kommen sollen. Alle, die sich für Permakultur, für Naturgarten, für Nutztiere, für essbare Wildpflanzen und Wildblumen und Wildgemüse und Wildnisgarten pur, interessieren, in dem es immer etwas zu essen gibt! Tag der offenen Tür

Wir haben viele Fachvorträge, Infostände, Kunsthandwerkerstände, für Kinder ein Rate-Gewinnspiel, Kreistanz, einen offenen Bioladen, alles zu besichtigen und sich austauschen. Der Austausch soll an erster Stelle stehen! Unterhaltet Euch, lernt voneinander, habt Spaß!

Und weil wir im Mai einen Agnihotra-Kurs bei uns im Waldgarten hatten, wollen wir da natürlich auch dabei bleiben, bei der Ausführung dieser heilenden und reinigenden Zeremonie. Deshalb hab ich da noch zusätzlich einen Abend organisiert (Idee einer Kursteilnehmerin 😉 ) am 20. Juli, ab 18.00 Uhr, Kräuterwanderung mit Brotzeit und Agnihotrafeuer. Diese und weitere Kurse findet Ihr natürlich auf meiner Kursseite www.mienbacher-waldgarten.de.PyramideKräuterwanderung mit Agnihotra

Was sich sonst noch so tut im Waldgarten? Die Jungtiere sind schon fast wieder alle abgegeben, doch im Brutapparat liegen noch Eier!

Die ersten Marmeladen und Sirups sind eingekocht, das Johanniskrautöl steht auf dem Fensterbrett, ebenso die Liköransätze von Rose und schwarzer Johannisbeere. Im Solardörrer sind bereits die ersten Pilze gedörrt und der Sonnwendtee getrocknet. Die Pilze wachsen aber fröhlich weiter, weshalb der Dörrer bald wieder Arbeit bekommt! Hühnertraktor ohne Drahtnetz

Für den neuen Vorwerk-Hühner-Stamm baue ich gerade an einem versetzbaren Hühnergehege in größerem Ausmaß. Dieser soll bis zum Tag des offenen Waldgartens fertig sein. Ebenso sollen die ganzen jungen Kräuter- und Wildblumenpflänzchen jetzt dann endlich alle getopft werden. Ihr seht, es gibt immer viel zu tun!

JohannisbeermarmeladeEinen Großteil der Ernte möchte ich heuer gerne noch milchsauer einlegen. Hat irgendwer noch Zeit übrig, die er mir rüberbeamen könnte???Himbeeren

Mal sehen, was heuer noch alles geht, immer mit der Ruhe, sag ich mir dann selber wieder.

Auf alle Fälle wünsch ich Euch noch einen wunderschönen, erntereichen Sommer, vielleicht sehen wir uns ja bei mir im Garten?

Bis dahin liebe, permakulturelle Grüße,

Eure Hanne

 

 

Permakultur als Ausbildung 24. Juli 2015

Hallo liebe Permagarten-Freunde,

Johannisbeeren jumboerst einmal eine dicke Entschuldigung dafür, das ich es momentan einfach nicht schaffe, hier monatliche Einträge zu bringen. Mein Garten und meine Kurse fordern mich zur Zeit doch sehr. Dabei ist jetzt noch dazu Erntezeit der Beeren. Den 1. Schwung Himbeeren hab ich zum Glück geerntet bekommen, den 2. Schwung kann ich jetzt abschreiben, es hängt nur noch Dörrobst an den Sträuchern. Doch dafür belohnen mich jetzt die Johannisbeeren, durch mein spätes Ernten mit extra süßen Früchten!

Begeistert sind wir auch heuer wieder von den japanischen Weinbeeren, die nicht nur herrlich aussehen, sondern auch herrlich schmecken! japanische Weinbeere detailSie erinnern an die Haribo-Himbeeren vom aussehen her. Letztes Jahr wurden sie zu Sirup verarbeitet, heuer hab ich vom 1. Schwung Marmelade eingekocht. Vom 2. Schwung mach ich aber vielleicht auch noch mal Sirup. Es ist einfach zu lecker!

Jetzt aber zu meinem Hauptthema heute, der Permakultur als Ausbildungsweg.

Diese Ausbildung wird zwar bei uns in Deutschland leider nicht staatlich gefördert, sie ist allerdings international anerkannt! Jedenfalls durch das australische Zertifikat. Und wir können jetzt im August diese Ausbildung durch Christoff Schneider, Permakultur-Lehrer, bei uns im Mienbacher Waldgarten / Selbstversorger-Akademie anbieten. Sie läuft vom 17. – 30. August und die Kursanmeldung sollte bis spätestens 3. August reinkommen um planen zu können.

Was wird in diesen 14 Kurstagen vermittelt???

PDC InhaltEinfach eben alles, damit wir für unsere Erde, für uns und unsere Nachkommen optimal wirtschaften können. Und was machen wir dann mit dieser Ausbildung?

Wir geben unser Wissen weiter, logisch. In Beratungstätigkeiten, Gartenanlagen planen und erstellen, Gründung von Gemeinschaftsgärten, Transition-Towns, Städteplanung, Aufbau des eigenen Hofes zum Permakultur-Hof und vieles weitere mehr. Es gibt ein enormes Betätigungsfeld für Permakulturisten und die Erde und die menschliche Gemeinschaft wird sie in Zukunft mehr brauchen denn je. Gaia_Bild_DAlles weitere zu diesem Kurs könnt Ihr gerne auf www.waldgarten.wordpress.com/permakultur-design-kurs/ nachlesen.

ZwiebelzopfDie Erntetätigkeiten sind ab sofort in vollem Gange, der 1. Zwiebelzopf hängt schon bei uns in der Sommerküche, auch bei den Kräutern ist jetzt höchste Zeit zur Ernte. Nicht nur für Tee´s, auch für eigene Gewürzmischungen ist das Trocknen der Kräuter vonnöten. Kräuter in der Sommerküche

Unsere Sommerküche jedenfalls hängt mittlerweile voller Kräuterbuschen. Der Duft ist einfach herrlich.

Auch die Pilzkulturen legen langsam los. Die ersten sind die Limonensaitlinge auf Stroh.

SchwammerlsaisonSo geht es munter weiter, die Arbeit, aber auch das Genießen geht nicht aus. Dieses Stück Unabhängigkeit schafft eine enorme Befriedigung und Zufriedenheit. Kommende Woche finden noch ein paar interessante Kurse bei uns statt, der Sensenkurs am Freitag, den 31.Juli, der Kurs Ernte verarbeiten am 01. August und der Kurs Wolle verarbeiten am 02. August. Auch diese Kurse und noch mehr findet Ihr auf www.mienbacher-waldgarten.de

Somit wünsche ich Euch noch eine tolle Erntezeit,

Eure Hanne

 

 

Wie und womit beginne ich beim Permakultur-Garten? 17. Mai 2015

Filed under: Permakultur — permagarten @ 10:33
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Liebe Permagarten-Freunde,

die Auswahl meiner Themen zu diesen Blogeinträgen ist bisweilen schwierig, hab ich doch so viel im Kopf, dasWaldgarten ich Euch gerne zeigen möchte (und nicht immer die notwendige Zeit dafür). Manchmal Kleinigkeiten, kleine Elemente, die leicht in jedem Garten umzusetzen sind, manchmal gute Rezepte zur Selbstversorgung. Die heutige Frage hat mir gestern ein elfjähriger Junge bei einer meiner Führungen durch den Waldgarten gestellt und ich denke, sehr viele Menschen stellen sich dieser Frage, wenn sie sich bewußt geworden sind, dass Permakultur genau der richtige Weg ist, sich einen zukunftsfähigen Lebensraum zu erschaffen.

Wie also beginne ich, wenn ich einen Garten neu anlege.
Ein Permakultur-Prinzip lautet: Plane zuerst das Ganze und dann das Detail.
Ein weiteres Prinzip: Beobachte und handle
Also was beobachten wir? Richtig, das Wetter. Wir brauchen, um ein ideales Mikroklima zu schaffen, zuerst einen Windschutz. Besonders dort, wo die kalten Wind hereinwehen. Meistens ist dies die Ost-Seite des Grundstücks. Dies kann aber variieren! Als Windschutz eignet sich am besten eine Hecke. Aber bitte keine Thujenhecke. Die bringt weder uns noch einen ökologischen Nutzen. Eine Wildobsthecke muß her. Wildobst schmeckt gut, tut gut und bringt einen erhöhten ökologischen Nutzen durch die Fähigkeit Vögeln, Igel, Mardertieren (Wiesel, Mauswiesel, Iltis usw. ), Eidechsen und weiteren Kleintieren Unterschlupf zu bieten.

urlMacht Euren Garten, bzw. Hof zur Sonnenfalle! Windgeschützt, das heißt hohe Bäume kommen an die Nordseite, niedrige seitlich und nach Süden hin bleibt alles offen, bzw. kommen die niedrigeren Beerensträucher und natürlich die Gemüsebeete. Damit Euch Eure Sonnenfalle aber im Sommer nicht zu schnell alles austrocknet, achtet auf ein Licht-Schatten-Verhältnis, so wie in einem natürlichen Wald, natürlich einem lockeren Wald. In unserer gemäßigten Klimazone müssen wir mit dem Licht wirtschaften. Sind die Bäume und Sträucher bereits höher gewachsen wächst auch zeitgleich Jahr für Jahr das optimale Kleinklima. Das heißt, im Sommer haben wir eine angenehme Kühle durch die Verdunstung der Blätter, im Winter Windschutz vor eisiger Kälte. In einem optimalen Kleinklima überleben auch Pflanzen, die normalerweise bei uns nicht winterhart wären.
So können wir auch draußen Pflanzen kultivieren, wie: Wollmispel, Indianerbanane, Rosmarin, Dreiblatt-Zitrone, Feige, usw.Extensivbeet

Also, wir beginnen mit der Planung eines optimalen Mikroklimas für unseren zukunftsfähigen Lebensraum. Dann planen wir die Wasserversorgung unserer Intensivzone, den Bereich der Gemüsebeete und Topfkulturen, evtl. des Gewächshauses rund ums Haus. Dann kann mit er Einplanung von Permakultur-Elementen begonnen werden, wie z. B.: verschiedene Beetformen, Kräuterspirale, Sommerküche, Wurmfarm, Insektenhotel- bzw. Nützlingsbiotope, usw. Permakultur-Elemente sollten stets einen Mehrfachnutzen mit sich bringen.

Wichtig ist, diese Pflanzungen und den Bau der Elemente eigenhändig zu bewerkstelligen und sich bei größeren evtl. Erdbewegungen oder Bauwerken nur von einer Firma helfen zu lassen, aber nicht komplett machen zu lassen. Wir müssen in unser Gartensystem langsam hineinwachsen können. Es bringt keinem was, sich sein fertiges Permakultursystem in seinen Garten oder Hof packen zu lassen. Investiert in eine eigene Ausbildung, in eine gute Beratung, aber setzt es selbst um. Nur so könnt Ihr es zulassen, dass die Natur Euch selbst regulieren kann. Ein weiteres Permakultur-Prinzip. Macht Euch mit den Pflanzen vertraut. Hört zu. Erlebt die Erweiterung der Vielfalt, sowohl bei Pflanzen, als auch bei den Tieren. Diese schätzen nämlich auch das entstandene Mikroklima und helfen Euch ein ökologisches Gleichgewicht von Schad- und Nutztieren zu erreichen. So haben alle einen Nutzen davon. Jeder profitiert.
PusteblumeUm unserer Eingangsfrage noch tiefer auf den Grund zu gehen, dazu reicht mein Blog nicht aus. Sucht Euch in Eurer Umgebung Permakulturgärten. In Bayern steht Euch das bayerische PK-Netzwerk zur Verfügung unter www.permakultur-bayern.de. Fühlt Euch hinein (wenn Ihr an einer Führung teilnehmen könnt). Wir selbst bieten bei uns im Mienbacher Waldgarten eine 14-tägige Permakultur-Ausbildung an. Mit international anerkanntem Zertifikat. Nutzt diese Gelegenheit zu erlernen, wie zukunftsfähige Lebensräume aufgebaut werden (https://waldgarten.wordpress.com/permakultur-design-kurs/).
Zur Ergänzung kann ich Euch noch meinen 5-Tages Selbstversorger-Intensivkurs anbieten. Plätze wären noch frei, vom 13. – 17. Juli (https://waldgarten.wordpress.com/veranstaltungskalender/5-tages-selbstversorger-intensivkurs/).

Genießt diesen tollen Frühsommer, bringt Eure Gemüsepflanzen nach draußen, genießt die Wildkräuter, beobachtet und handelt und laßt die Natur Euch regulieren.1549355_738099026225087_1687617410_n

Somit verbleibe ich mit permakulturellen Grüßen,
Eure Hanne

 

Kann man von Permakultur leben? 23. März 2015

Filed under: Permakultur — permagarten @ 20:22
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Diese Frage höre ich zurzeit öfter. Als Einzelpersonen bestimmt, doch auch als Familie? Sperber und die Jungs 2
Ich selbst habe eine Familie, wir sind 4 Personen. Können wir gut von Permakultur leben?
Um auf diese Frage antworten zu können sind einige Gedankenspielchen vonnöten.
Gutes Leben ist nämlich Ansichtssache.
Was wird verstanden unter „gutem Leben“? Regelmäßig in Urlaub zu fahren, ein großes Auto zu besitzen, Designerklamotten zu tragen?
Oder:
Gesunde Lebensmittel wachsen zu lassen, ein harmonisches Familienleben zu führen, in der Natur zu leben…
Selbst sehe ich es als größten Luxus an, frische Kräuter, Gemüse, Obst zu ernten und für meine Familie verarbeiten zu können. Ich sehe meine gesunden Kinder wie sie in der Natur spielen und ihre eigenen Erfahrungen machen können. Sie übernehmen Verantwortung für ihren Teil des Gartens, für unsere Tiere, schauen aufeinander. Sie sind aufmerksam, bemerken jede Kleinigkeit, jede Veränderung. Sie schätzen unser Essen sehr und helfen auch gerne mit.

Blühende Kornelkirsche

Blühende Kornelkirsche

Natürlich können wir uns keinen großen Urlaub leisten, doch wollen wir das überhaupt? Wir haben uns ein Paradies erschaffen, nirgendwo kann es schöner sein. Außerdem würden wir unsere Tiere vermissen, wenn wir länger fort wären. Ist es ein Verzicht? Nein. Wir sehen den Luxus im einfachen Leben. Dieses einfache Leben ist aber nicht immer so einfach. Logisch brauchen wir als Familie auch Maschinen, wie Waschmaschine, Mixer, ein Auto um von A nach B zu kommen. Dies ist mitten auf dem Land nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewerkstelligen. Maschinen kosten Geld. Geld das oft nicht immer gleich da ist. Da heißt es Kreativität entwickeln (Tauschkreise, Second Hand Läden usw.) Auch dies hat seinen absoluten Reiz. Es birgt aber auch Gefahr. Die Gefahr komplett durch diese entstandene Geldnot blockiert zu werden. Auch ich kenne diese Situation nur zu gut. Da heißt es ins Vertrauen zu gehen und die Blockaden zu lösen. Da kennt bestimmt jeder auch individuelle Methoden oder wird sie entsprechend lernen dürfen :-).

Ernte einfahren! Hier die Tomatenvielfalt mit Zucchini´s

Ernte einfahren! Hier die Tomatenvielfalt mit Zucchini´s

Doch wie kann man jetzt in der Permakultur Geld verdienen, um diese ganz normalen Nebenkosten, bzw. Lebenshaltungskosten, wie Miete, bzw. sonstige Wohnkosten, ein Fahrzeug, Versicherungen, Schulkosten der Kinder, Kleidung und dergleichen zu bewältigen?
Spezialisierung in den entsprechenden Talenten, würde ich hier sagen.
Beispiele?
– Saatgut, bzw. Gemüseanbau
– Baumschule, bzw. Beerensträucher vermehren
– Flechtarbeiten anbieten ( Körbe usw.)
– Produktverkauf, ab Hof Verkauf
– Tierzucht -> Arterhaltung
– Planungen – Hilfe bei der Anlage von anderen Permakulturprojekten
– Seminare anbieten
– Umweltpädagogik
– …
SONY DSCEs gibt viele Möglichkeiten seine Talente in der Permakultur auszuleben. Dies sind auch nur einige Beispiele, Möglichkeiten gibt es viele. Auch gibt es dazu schon genug Höfe, Projekte etc zu besichtigen.
Oft heißt es auch erst den Bedarf zu wecken. Ein ökologisches Bewußtsein in den Mitmenschen anzuschalten. Das geht nicht durch missionarische Umzüge durch die Stadt. Das geht durch ein Aufzeigen dieser Lebensart. Durch Permakultur leben! Es ist absolut vonnöten. Junge Leute suchen nach Lebensmodellen die zukunftsfähig sind. Die lebensgerecht sind. Dies zeigt die Permakultur ganz klar auf.
Auch gibt es eine Ausbildung dazu. Sie nennt sich Permakultur-Design-Kurs. Auch wer schon viel über Permakultur gelesen hat, der bekommt durch so einen Design-Kurs, bzw. Gestaltungskurs den Blick über den Tellerrand. So erging es zumindest mir vor 6 Jahren.
Deshalb freue ich mich auch so sehr diesen Design-Kurs mit meinem damaligen Lehrer Christoff Schneider heuer bei uns im Mienbacher Waldgarten anbieten zu können.
Permakultur lernen, wo Permakultur gelebt wird.
Eine genaue Kursbeschreibung, Zeit und Energieausgleich findet Ihr hier: https://waldgarten.wordpress.com/permakultur-design-kurs/

permakultur ist die beste KapitalanlageDieser Kurs ist ein Augenöffner für ein zukunftsfähiges Leben. So wie auch der verstorbene Patrick Whitefield in seinem vor kurzem ins Deutsche übersetzte Buch betitelte: Was wir für die Erde tun können.
Genau dies wird in diesen 14 Tagen gelehrt und durch die Beispiele im Waldgarten praktisch vertieft. Für mich waren es sehr intensive 14 Tage. 14 Tage, die mein Leben noch nachhaltiger verändert hatten, als es vorher sowieso schon verändert war.
Dieser Weg ist hilfreich zur Umsetzung seines eigenen Familiensitzes, für eine Horizonterweiterung, für einen neuen beruflichen Werdegang oder direkt eine neue Karriere, denn in der Permakultur ist auch ein Diplom möglich. Und wieder zeigt sich ein Weg durch Permakultur auch eine Familie ernähren zu können. Als Haupt – oder als Nebenerwerb. Jeder nach seiner Fasson.

Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Einblick geben.
Das nächste Mal bekommt Ihr auch wieder die gewohnten Rezepttipps und Bau-ideen für Euer Permagarten-Projekt.

Also, bis zum nächsten Mal,
Eure Hanne

 

Oh, Du ersehnte Gartenarbeit! 27. März 2010

Filed under: Aussaatkalender — permagarten @ 18:22
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Hallo meine lieben Freunde,

na, wart Ihr schon fleißig? Radieschen, Rettich, Salat, Melde, Mangold, Spinat…schon in den Garten gesät? Nein, dann aber ran. Jetzt ist auch die Zeit, in der man schon erkennen kann, was für Pflänzchen vom letztjährigen Ausgesamten aufgehen. Zum Beispiel kann man ruhig ein paar Radieschen stehen lassen, damit sie sich selbst aussäen. Auch Salate, natürlich Ringelblumen, Petersilie usw. säen sich selbst aus und gehen selbständig auf. Genau das sind die besten und stabilsten Pflanzen! Bei Salat braucht man nur noch einige versetzen, sofern sie zu nahe beieinander sind. So hat man weniger Arbeit und man spart sich den Kauf von neuem Saatgut. Das funktioniert aber hauptsächlich in der Permakultur, wo man den Boden sich selbst aufbauen läßt und nicht ewig darin rumharkt! Laßt die Würmer die Arbeit machen! Durch trockenes Mulchmaterial auf den Beeten ist es optimal für die Würmer, die dann den Boden lockern und dabei gleichzeitig auch düngen.

Und hier die kommenden Aussaattage:

Montag, 29.03., Aussaat von Wurzelgemüse, also Radieschen, Rettiche, Mairübchen, aber auch schon andere Rübensorten, vielleicht auch schon die ersten Karotten!

Dienstag, 30.03., Wurzelgemüse

Mittwoch, 31.03., Wurzelgemüse

Donnerstag, 01.04. Aussaat von Blumen und Kräutern: Im Gewächshaus kann natürlich schon einiges an Kräutern und Blumen vorgezogen werden.  Einiges kann aber auch schon direkt eingesät werden, wie z. B. Ringelblumen, winterharte mehrjährige Kräuter und Blumen (Stauden) usw.

Freitag, 02.04., bis 14.00 Uhr Blumen und Kräuter, ab 15.00 Uhr Blattpflanzenaussaat

Samstag, 03.04., Blattpflanzenaussaat, also ran an die Salatsorten, an die Melde, Mangold, Spinat…

Sonntag, 04.04. auch noch Blattpflanzenaussaat (Ostersonntag!)

am Montag ist dann wieder ein Fruchttag. Hier kann dann auch die Erbsensaat in den Boden, sofern sie nicht schon drin steckt :-). Zuckererbsen sind ein tolles Gemüse zum Rohverzehr, oder aber auch leicht in der Pfanne gegart. Da freu ich mich schon wieder drauf!

Ich wünsche Euch frohes Schaffen, tolle Osterferien und 1A Feiertage!

Eure Hanne

 

Gründungstreffen PermaBavaricum 25. Januar 2010

Filed under: Permakultur — permagarten @ 10:29
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Am 21. Februar 2010 ist es soweit! Das Gründungstreffen von PermaBavaricum.

Ein bayernweiters Netzwerk von und für Permakulturisten.

von 10.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr

in der Pizzeria Gattopardo, Straubinger Str. 27, 94405 Landau/Isar

Der Bahnhof ist zu Fuß sehr schnell zu erreichen!

Anmeldungen bitte bei mir unter info@sogehtseuchgut.de

Freue mich auf viele Teilnehmer,

bis dann,

Hannelore

 

Zeit für Sameninventur! 12. Januar 2010

Filed under: Permakultur — permagarten @ 09:35
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Endlich ist er da, der langersehnte Winter mit viel Schnee! Jetzt ist die Zeit für die Sameninventur gekommen. Alte Samen weg, neue Samen durchsehen, noch fehlendes besorgen. Am besten Ihr macht Euch einen Plan, was Ihr dieses Jahr alles anbauen möchtet. Bewährtes, selbsterzeugtes Saatgut steht natürlich an 1. Stelle. Danach kommt Saatgut, das man von Freunden bekommen hat. Was dann noch abgeht, ab besten bei Bio-Saatgut Herstellern besorgen. Da wäre dann auch noch zu beachten, woher diese Saatgut-Hersteller sind bzw. woher sie ihr Saatgut beziehen. Verhätscheltes aus dem Süden wird bei uns keine großen Chancen auf reiche Ernte bringen. Hier empfehle ich Euch die Firma Dreschflegel unter www.dreschflegel-saatgut.de. Das sind deutsche Höfe, die altbewährte Sorten auf deutschem Boden anbauen. Seit Jahren bekomme ich von denen Spitzenware. Unter www.therapiegarten.at oder www.grünerTiger.de bekommt Ihr noch besondere Sorten. Bestimmt gibt es noch wesentlich mehr. Auch das Arche Noah Saatgut ist zu empfehlen! Also nehmt Euch jetzt die Zeit zum Gartenplanen. Auch was Ihr wo anbaut. Beachtet die gesunde Mischkultur und die Fruchtfolge. Dazu empfehle ich Euch die Bücher: „Permakultur für alle“ und „Biogarten Handbuch“. Dort sind Mischkulturpläne und die Fruchtfolge genau beschrieben. Auch im Buch „Gärtnern im Biotop mit Mensch“ ist super, allerdings momentan nicht lieferbar, aber bestellbar beim OLV-Verlag.

Ich wünsche Euch viel Freude beim Samenaussuchen und Planen. Ihr könnt mich auch jederzeit kontaktieren. Ich helfe Euch gerne weiter.

Und hier noch ein paar Winterimpressionen:

Samenstand des Bronzefenchels

Einfach nur romantisch, oder?

 

 
Mienbacher Waldgarten

Permakultur, Selbstversorgung und noch mehr